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30.06.2018

Zähneputzen ohne Gift

Wir benutzen sie täglich: unsere Zahnbürste. Doch wie in vielen anderen Alltagsprodukten können auch in unseren Artikeln zur Mundpflege Schadstoffe enthalten sein. BUND hat einige Tipps rund ums Zähneputzen zusammengestellt, die Umwelt und Gesundheit schützen.

Zahnbürste

Handzahnbürsten aus Plastik können Schadstoffe im Griff enthalten, zum Beispiel krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAKs). Mittlerweile sind im Handel verschiedene Modelle aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus oder Zellulose erhältlich. Diese Zahnbürsten sind gesundheitlich unbedenklich und biologisch abbaubar. Sie lassen sich später sogar im Biomüll entsorgen. Die Borsten der Zahnbürste sollten BPA-frei hergestellt sein, achten Sie auf entsprechende Hinweise auf der Verpackung.

Besonders beliebt ist die elektrische Zahnbürste, da sie das Putzen erleichtert. Dass sich im mechanischen Inneren oder in Stromkabeln Schadstoffe verstecken können, ist wohl den wenigsten bewusst. Laut der ToxFox-Produktdatenbank vom BUND sind Elektrogeräte häufig mit Schadstoffen belastet. Kabel, Platinen und Batterien enthalten mitunter hormonell schädliche Weichmacher, die Fortpflanzung schädigende Bleiverbindungen, krebserregendes 1,3-Propansulton und andere problematische Chemikalien.

Prüfen Sie deshalb Ihre Zahnbürste und andere Mundpflege-Artikel auf Schadstoffe mit der ToxFox-App. So unterstützen Sie uns beim Aufbau einer Produktdatenbank und zeigen dem Hersteller, dass Sie kein Interesse an belasteten Produkten haben. Sollte Ihre Zahnbürste bereits ohne Verpackung im Bad stehen, finden Sie diese auch über die Suchfunktion im ToxFox.

Zahnseide und Zungenschaber

Für Zahnseide gibt es leider momentan noch keine zufriedenstellende ökologische Variante. Sie können allerdings beim Kauf darauf achten, möglichst ein Produkt ohne Umverpackung aus Plastik zu wählen. Außerdem sollten Sie die Zahnseide nach der Benutzung im Hausmüll und auf keinen Fall in der Toilette entsorgen.

Zungenschaber erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Damit lassen sich bakterielle Beläge von der Zunge lösen. Allerdings sind die meisten Zungenschaber aus Plastik und daher leider nicht nachhaltig. Eine gute Alternative sind Zungenschaber aus Edelstahl. Diese halten nicht nur deutlich länger, sie sind zudem die bessere Wahl für Umwelt und Gesundheit.

Zahnpasta und Mundspülung

Zahnpasta und Mundspülung können hormonelle Schadstoffe enthalten, die häufig als Konservierungsmittel hinzugefügt werden. Diese Chemikalien werden mit Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, die in den vergangenen Jahrzehnten weltweit verstärkt auftreten. Dazu gehören die Schädigung der Fortpflanzungsorgane, der Rückgang der Spermienqualität oder verfrühte Pubertät bei Mädchen. 

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Quelle   BUND-Tipps 2018

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