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17.11.2018

Fracking 4 Plastics

"Ich nehme mal stark an, dass die meisten von uns, wenn sie an die zunehmende Plastikvermüllung unserer Städte, Wiesen, Wälder und Ozeane denken, eher an Plastikbeutel, Strohhalme, Einwegbecher, Essens-/Getränkeverpackung und Einwegflaschen denken. Ist auch der eindeutig sichtbare Teil des Problems."  Von Andy Gheorghiu - Food & Water Europe

Und ich gehe weiterhin davon aus, dass, wenn einige von uns daran denken, aktiv gegen diesen krankheitsstiftenden Müll unserer aktuellen Gesellschaft zu werden, wiederum die meisten wahrscheinlich an Verbote von Plastikbeuteln und Einwegverpackungen sowie an die Ausweitung von Mehrwegsystemen denken.

Allerdings wird dies den Fluss toxischer Kunststoffe in unser Leben und unsere Umwelt nicht bremsen. Dies hat damit zu tun, dass das Kernproblem in der historischen Verbindung zwischen der petrochemischen und der Öl-/Gas-Industrie liegt. Hauptplayer wie Exxon, Total, Shell, Dow Chemical, BASF/Wintershall und das bislang weniger bekannte Unternehmen Ineos spielen in beiden Industrien zentrale Rollen und werden ihr Geschäftsmodell nicht von heute auf morgen aufgeben, nur weil wir keinen Bock mehr auf bereits im „Embryo-Stadium“ verschmutzenden Plastikmüll haben.

Schiefergas und Fracking kreiert eine Plastik-Renaissance in Amerika – Bald auch in Europa?
Hydraulic fracturing, kurz »Fracking« genannt, ist ein technisches Verfahren der Öl- und Gasindustrie zur Förderung von Kohlenwasserstoffen. Über Tiefbohrungen wird zunächst vertikal und dann teilweise horizontal in geologische Schichten gebohrt. Anschließend werden unter Hochdruck Millionen Liter mit Sand und Chemikalien gemischtes Wasser (das so genannte Frack-Fluid) in den Untergrund gepresst. Hierdurch werden Risse in den Gesteinsschichten erzeugt oder erweitert, um so die Förderung von Öl und Gas zu ermöglichen oder zu verbessern.

Links:
The Trans-Atlantic Plastics Pipeline
How fracking supports the plastic industry

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Quelle   Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. 2018 | Gastbeitrag von Andy Gheorghiu - Food & Water Europe

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