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Mai weltweit fast ein Grad zu heiß

Es geht weiter mit den Hitzeredkorden: Der Mai war im globalen Durchschnitt der wärmste, der je registriert wurde, wie Messungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa ergaben.

Demnach handelt es sich um den achten Rekordmonat in Folge. Im Schnitt war der fünfte Jahresmonat 0,93 Grad Celsius wärmer als der Mai im Durchschnitt der Vergleichsperiode von 1951 bis 1980.

Januar, Februar, März und April des laufenden Jahres hatten sogar jeweils deutlich mehr als ein Grad über dem jeweiligen Referenzwert gelegen. Den Mai eingerechnet liegen die ersten fünf Monate durchschnittlich 1,15 Grad über dem Referenzwert. Das Mittel der vergangenen zwölf Monate liegt fast bei einem Grad Abweichung, nämlich bei 0,99 Grad.

An den Temperaturen einiger weniger Jahre oder gar Monate lässt sich der Klimawandel und die globale Erwärmung noch nicht ablesen – selbst stärkere Abweichungen vom langjährigen Mittel können Zufall sein. Das liegt am Unterschied zwischen Wetter und Klima: Das Klima ist eine statistische Größe, sozusagen das durchschnittliche Wetter über Jahrzehnte. In den vergangenen Monaten zum Beispiel hat der erst kürzlich zu Ende gegangene El Niño – ein natürliches Wetterphänomen – die globale Temperatur nach oben getrieben. Allerdings häufen sich die Hitzerekorde. Neun der zehn wärmsten Jahre, die je gemessen wurden, liegen im neuen Jahrtausend. Das vergangene Jahr liegt bisher an der Spitze.

Deutschland war bezogen auf das Wetter im Mai zweigeteilt. Während der Nordosten größtenteils schönes Frühlingswetter erlebte, kämpfte der Südwesten mit schweren Unwettern. Insgesamt verlief der Mai mit durchschnittlich 13,6 Grad zu warm und lag 1,5 Grad über dem Vergleichswert der Jahre 1961 bis 1990.

Quelle

Der Bericht wurde von der Redaktion „KLIMARETTER.INFO“ (scz) 2016 verfasst – das Nachrichten- und Debattenmagazin zu Klima und Energiewende – der Artikel darf nicht ohne Genehmigung von „Klimaretter.info“ (post@klimaretter.info) weiterverbreitet werden!

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