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15.07.2017

Zwölf weitere Arten auf der Liste invasiver gebietsfremder Arten

Beeinträchtigungen durch invasive Arten sind verheerend.

Die Europäische Kommission hat die Liste invasiver gebietsfremder Arten um zwölf weitere Arten ergänzt. Die Liste umfasst Tier- und Pflanzenarten, die die europäische Artenvielfalt und Biodiversität bedrohen, indem sie einheimische Arten verdrängen und wirtschaftlichen Schaden verursachen. Die zwölf neu gelisteten Arten reichen von der Bisamratte bis zum Alligatorkraut. Die Mitgliedsstaaten sollen verhindern, dass invasive Arten gezüchtet, verkauft oder weitertransportiert werden. Anders als vielfach berichtet bedeutet dies aber nicht, dass Tiere in Zoos oder Tierparks getötet werden müssen. Auch invasive Tierarten können dort bis an ihr natürliches Lebensende gehalten werden.

Die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch invasive Arten sind verheerend und betreffen das Gesundheitssystem, den Fischbestand und die Infrastruktur. Die Höhe der Schäden durch diese Arten rechtfertigen Maßnahmen auf EU-Ebene.

Mit der Verordnung über invasive gebietsfremde Arten hatten die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament im Jahr 2014 ein umfassendes EU-weites System zur Eindämmung invasiver Arten geschaffen.

Die erweiterte Liste gilt 20 Tage nachdem sie im Amtsblatt der Europäischen Union erscheint.

Broschüre über invasive gebietsfremde Arten

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Quelle   

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