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12.10.2018

Dieser Industrie-Drucker verbraucht weniger Strom als eine Glühbirne

Drucker verbrauchen nur 20 Watt.

Der Drucker verbraucht damit weniger Energie als die meisten Glühbirnen und ist wesentlich wirtschaftlicher als viele andere Drucksysteme. Leibinger integriert zudem ein Recyclingsystem, das den Lösungsmittelverbrauch um 50 % reduziert.

Die Zeit des billigen Stroms für die Industrie ist vorbei. Seit 2016 steigen die Preise kontinuierlich an und werden zu einer Belastung für die deutsche Industrie. Entsprechend bemüht sind Unternehmen, Energiekosten einzusparen. Und Strom lässt sich nicht nur bei großen Maschinen und Anlagen einsparen, sondern auch bei kleineren Geräten wie Lampen, Ventilatoren und Druckern. Das beweist die Paul Leibinger GmbH, ein baden-württembergischer Hersteller von Continuous Inkjet (CIJ) Druckern, die in der Industrie Produkte mit Informationen wie Chargennummern, Mindesthaltbarkeitsdaten und 2D-Codes kennzeichnen.

Drucker verbrauchen nur 20 Watt
„Durch kontinuierliche Forschungsarbeit ist es uns gelungen, die Energieeffizienz unserer Drucker derart zu steigern, dass sie nur noch 20 Watt verbrauchen, weniger als die meisten Glühbirnen", erklärt Christina Leibinger, Geschäftsführerin der Paul Leibinger GmbH. Zu den Stromspar-Kniffen der Konstrukteure zählen dabei eine energiesparende Elektronik und eine Konstruktion, die eine interne Lüftung überflüssig macht.
 
Zum Vergleich: Systeme, die Produkte mit Lasern kennzeichnen und in der Industrie weit verbreitet sind, haben nicht nur eine Leistungsaufnahme von mehreren hundert Watt. Sie erzeugen bei der Gravur der Produkte auch ozonhaltige Rauchgase, die den Betrieb energiehungriger Filtersysteme notwendig machen. „CIJ-Drucker sind in puncto Energieeffizienz also die deutlich wirtschaftlichere Lösung."
 
Recycling-System reduziert Lösungsmittelverbrauch um 50 %
Um Mensch und Umwelt zu schonen, ist Leibinger zudem darum bemüht, den Verbrauch an Lösungsmitteln weiter zu reduzieren. „Ein großer Schritt auf diesem Weg ist uns mit der Entwicklung des Recycling-Systems EcoSolv gelungen", erklärt Leibinger. EcoSolv ist in das Druckergehäuse integriert. Das System lässt verdunstetes Lösungsmittel aus der Druckerabluft kondensieren und führt es in den Vorratstank zurück. Der Verbrauch sinkt dadurch um bis zu 50 Prozent. Die Folge: Weniger flüchtige organische Substanzen, weniger Verpackungsmüll und reduzierte Verbrauchsmaterialkosten.
 
Alte CIJ-Drucker lassen sich nachrüsten
Das Recycling-System EcoSolv ist eine Ausstattungsoption für alle neuen CIJ-Modelle von Leibinger. Ältere Modelle lassen sich nachrüsten. Der Nachrüstsatz enthält das vormontierte Rückgewinnungssystem, das sich mit wenig Aufwand in die Geräte integrieren lässt. Das System ist als Allrounder mit allen gängigen Farbstoff-Standardtinten kompatibel.
 
Die CIJ-Drucker aus Tuttlingen kommen bei der Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen weltweit zum Einsatz – in der Konsumgüterindustrie kennzeichnen sie beispielsweise Shampooflaschen, in der Getränkeindustrie Dosen und im Automotivbereich Teile aus Metall, Kunststoff und Carbon. Dabei müssen sie das Produkt nicht berühren. Die Tintentropfen fliegen aus dem Druckkopf, landen als Bildpunkte auf der Oberfläche und trocknen innerhalb einer Sekunde.

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