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18.03.2019

Hightech-Rad 2.0 senkt Kosten von E-Autos

Elektromotor, Bremse, Federung und Lenkung sowie Kontrollsystem bereits integriert

Im Grunde genommen ist das neue von Amir Khajepour von der University of Waterloo http://uwaterloo.ca entwickelte Rad ein komplettes einrädriges Auto. "Es fehlt nur die Karosserie", scherzt der Professor für Mechanik und Mechatronik. Tatsächlich enthält es alles, was ein Fahrzeug benötigt - Elektromotor, Bremse, Federung und Lenkung sowie ein Kontrollsystem.

Sofortige Betriebsbereitschaft

Laut Khajepour brauchen sich Autohersteller dank seiner Erfindung künftig nicht mehr mit der Entwicklung von Antriebssystemen und anderen Techniken beschäftigen. Sie könnten sich ganz auf die Karosserie konzentrieren und diese für jede erdenkliche Nutzung auslegen. Sie müssten lediglich Platz für die Batterien berücksichtigen. Dafür böte sich vielleicht der dann leere Motorraum an.

"Die Idee ist Modularität und sofortige Betriebsbereitschaft, wenn die Räder angeschlossen sind", sagt Khajepour. Als erstes soll mit den neuartigen Rädern ein zweisitziges Stadtfahrzeug ausgestattet werden, das fast lautlos daherkommt und die Umwelt nicht verschmutzt - jedenfalls nicht da, wo es gerade rollt. Seine ganzen Vorteile könne das Rad jedoch erst bei einer Massenproduktion ausspielen. Dann ließe es sich so kostengünstig produzieren, dass der Fahrzeugpreis drastisch sinke.

Lediglich 40 Kilogramm pro Rad

Jedes Rad wiegt lediglich 40 Kilogramm. Der Motor leistet 25 PS (18,4 Kilowatt). "Autohersteller können kleinere Fahrzeuge bauen, die dazu noch billiger sind", unterstreicht Khajepour. Noch seien sie aber noch nicht so weit. Kleinwagen seien bisher im Verhältnis zu teuer. Im nächsten Schritt sollen größere Räder entwickelt werden, die die gleiche Ausstattung haben - vor allem für Spezialfahrzeuge, wie zur Nutzung im Bergbau, in der Forstwirtschaft oder für die Personenrettung. Auf diese Anwendungen zugeschnittene Entwicklungskosten entfielen.

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Quelle   Der Bericht wurde von der Redaktion "pressetext.com“ (Wolfgang Kempkens) 2019 verfasst – der Artikel darf nicht ohne Genehmigung weiterverbreitet werden! 

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