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27.06.2018

Das Haus, das sich selbst warmhält

Häuser sind ein sehr wichtiger Bestandteil der menschlichen Geschichte. Sie spiegeln das energetische Niveau der Gesellschaft äußerst genau wieder.

Mit Hilfe eines Zeitstrahls könnte man sehr anschaulich machen, wie unsere Häuser sich mit der Erschließung neuer Energiequellen verändert haben. Holz, Kohle, Öl, Gas und Strom – der menschliche Wohnraum wurde immer größer und komfortabler. Doch wie lange reichen die fossilen Ressourcen noch aus? Wie lange können wir uns diese großen, hellen und komfortablen Häuser noch leisten? Und wie geht es danach weiter?

Unsere fatale Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sollte ein Ende finden, bevor sie es muss. Diese Möglichkeit haben wir, denn es gibt freie und saubere Energie, die uns allen zugänglich ist und in der unsere Häuser regelrecht baden – die Sonnenenergie. Die Umwandlung dieser Energie in Wärme passiert – wie ein Jeder unter der Sonne buchstäblich an der eigenen Haut spüren kann – unmittelbar und mit einem sehr hohen Wirkungsgrad.

Das zurzeit angewendete Konzept der rigorosen Wärmedämmung schließt eine direkte Nutzung dieser Energie aus. Die wärmedämmende Hülle verhindert die Wärmetransmission in beide Richtungen, ob Tag oder Nacht, Sommer oder Winter. Die Energie, die genutzt werden könnte, verpufft. Um diesem Vorgang entgegen zu wirken, schlägt die Firma I[n]solation den Einsatz der schaltbaren Wärmedämmung vor, welche Wärmeströme gezielter regelt. So wird die adaptive Gebäudehülle zu einer energetischen Vermittlungsstelle zwischen Innenraum und Außenwelt. Auf diese Weise kann unser Wohnraum rundum von der Sonne versorgt werden, ganz gleich ob mit Wärme, Luft oder Strom.

Um die Vorzüge dieser Technologie schneller durchsetzen zu können, hat sich die Firma I[n]solation zunächst auf ein Element der adaptiven Gebäudehülle konzentriert: Ein nachträglich einbaubarer, schaltbarer Wärmeschutz für Fenster. Die Erfahrung mit dem adaptiven Wärmeschutz soll von den Vorteilen der Gebäudehülle der Zukunft überzeugen.

Dank der Konstruktion des schaltbaren Wärmeschutzes lassen sich die Wärmeverluste eines Fensters von einem Drittel bis auf ein Zehntel reduzieren, sodass sich die Dämmung des Fensters auf das Niveau einer gedämmten Wand erhebt. Das Besondere ist, dass die solaren Gewinne dadurch nicht verloren gehen. Somit können potenzielle Einsparungen bei einem alten, doppeltverglasten Fenster bis zu 140 kWh/m² pro Jahr und bei einem modernen, dreifachverglasten Fenster bis zu 60 kWh/m² betragen. Dies entspricht einer Energieeinsparung von 8 bis 20 kWh/m² Wohnfläche.

Um Wärmeverluste am Fenster zu reduzieren, werden momentan zwei Methoden angewendet. Zum einen setzt man auf mehrfache Wärmeschutzverglasung, zum Anderen auf Rollladen. Beides hat entscheidende Schwächen: Die Verwendung mehrerer Gläser hintereinander wirkt sich negativ auf die solaren Gewinne aus, sodass die Wärmebilanz bei steigenden Herstellungs- und Montagekosten stagniert. Der Einsatz von Roll- oder Klappläden hingegen ist nicht als Dämmung geeignet, da diese eine Stärke von über 10cm vorweisen müssten, um einen passablen U-Wert unter 0,3 kWh/m² zu erreichen. Dies ist natürlich nicht umsetzbar, da solch eine Konstruktion kaum verstaut werden kann.

Dahingegen bietet das I[n]solations Wärmeschutzsystem einen Vorteil, der die Lösung dieses Dilemmas darstellen kann: Mit der Hilfe von 0,012mm wärmereflektierenden Folien können so viele geschlossenen wärmeisolierende Luftschichten gebildet werden, wie die Tiefe der Fensternische es erlaubt. Dies hat dieselbe Wirkung wie eine Mehrfachverglasung. Mit 15 Luftschichten kann z.B. der U-Wert einer gut gedämmten Wand erreicht werden. Dennoch erlaubt der Stauchfaktor >300, die Konstruktion platzsparend zu verstauen! Die erfolgsversprechenden wärmetechnischen Eigenschaften dieser Konstruktion wurden bei einer Studie der Fraunhofer ISE geprüft und bestätigt.

Das Start-up möchte das entwickelte Produkt allen interessierten Unternehmen der Sicht- und Sonnenschutz Branche zur Verfügung stellen, sodass diese ihr Produktportfolio erweitern können. Dadurch erhofft man eine schnelle Verbreitung des Konzepts und somit eine spürbare energetische Wirkung.

Der Marketingplan setzte bislang einen besonders starken Fokus auf Social Media Plattformen. So besitzt unser Unternehmen beispielsweise einen eigenen Blog (www.plusenergiewand.de/presse-blog/), eine Facebook-Seite (www.facebook.com/Plusenergiewand/) und ist auf Youtube (https://youtu.be/5qoDMec-zVI) zu finden, um die Technologie anschaulich und verständlich zu zeigen und zu erklären.

 

 

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