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09.04.2018

Das Paket kommt aus der Luft

Ein Liefersystem integiert die Drohne in den Elektrolieferwagen

Die Workhorse Group, ein amerikanisches Technologieunternehmen, das sich auf die Bereitstellung nachhaltiger und kosteneffektiver Lösungen für kommerziellen elektrischen Transports konzentriert, hat nun die Patentierung für ihr HorseFly Truck Launched Drohnen Paketliefersystem veröffentlicht.

Das HorseFly UAV Zustellsystem ist ein speziell angefertigtes, hocheffizientes Liefer-Zustellsystem, das vollständig in die Workhorse-Elektro- oder E-Hybrid-Lieferwagen integriert werden kann, es ist auf Sichtbetrieb durch den Fahrer oder den Fahrerassistent aufgebaut und beschleunigt das Ausliefern.

"Wir sind der Ansicht, dass das patentierte, von HorseFly lancierte Drohnenpaket-Liefersystem die erste große Änderung im Lieferprozess der letzten Meile seit der Erfindung des Paketlieferwagens darstellt. Die Fahrer schätzen die Tatsache, dass das HorseFly-System schnell, zuverlässig und effizient ist." sagte Steve Burns, CEO von Workhorse. "Die Auslieferung der Last-Mile-Pakete ändert sich, und das Liefersystem von HorseFly ist wegweisend."

Das "HorneFly Drone Delivery System" hilft, die Fahrzeit zu verkürzen und schnellere Lieferungen zu ermöglichen. Das Ergebnis ist eine wesentlich höhere Effizienz bei täglichen Lieferwegen.

Das patentierte Drohnen-Abgabesystem von HorseFly, das von LKWs gestartet wird, funktioniert auf folgende Art:

1) der LKW-Lieferfahrer lädt das Paket und startet die HorseFly-Drohne
2) die HorseFly-Drohne startet autonom vom LKW des Lieferwagens zum Lieferort
3) am Lieferort senkt sich die Drohne automatisch ab und liefert das Paket, und
4) die HorseFly-Drohne kehrt autonom zum Lieferwagen zurück und und lädt sich für ihre nächste Lieferung auf.

"Wir haben das Gefühl, dass die Paketzustellung per Drohne bereits da ist", so Burns. "Bald wird Ihr Paket von HorseFly zu Ihnen nach Hause kommen!"

Workhorse konzentriert sich rein nachhaltige und kosteneffektive Lösungen für den gewerblichen Transportsektor und baut leistungsstarke E-Fahrzeuge wie E-Lastkraftwagen und E-Flugzeuge. Darüber hinaus werden Cloud-basierte Echtzeit-Telematik-Leistungsüberwachungssysteme entwickelt, die vollständig in die Fahrzeuge integriert sind und Flottenbetreibern ermöglichen, die Energie- und Routeneffizienz zu optimieren. Alle Workhorse-Fahrzeuge sind so ausgelegt, dass sie die Bewegung von Personen und Gütern effizienter und umweltfreundlicher machen.

In eine ähnliche Richtung geht es übrigens auch in Österreich, mit der Eli von SFL technologies. Eli ist in Zukunft mehr als ein Auto, sie ist eine mobile universelle Plattform, die autonom mit Hilfe von Drohnen Zustelldienste erledigen, aber auch verschiedenste Daten wie Verkehrsdichte, Luftgüterüberwachung etc. sammeln, verarbeiten und weiterleiten kann. Erste Versuche laufen mit der österreichischen Post. Damit das in Zukunft alles klappt, kann, sind die Bilderkennung, Bildverarbeitung und selbstständige Landung der autonomen Zustelldrohne entscheidend. An diesen Themen arbeitet das Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz: „Wir sorgen für die Intelligenz der Drohne. Was unsere Arbeit besonders macht: Während andere autonome Drohnen sich dank GPS zurechtfinden, haben unsere Drohnen Kameras und einen eigenen Computer an Bord, der die Bildauswertung übernimmt. Die Drohne ‚sieht‘ also, wo sie hinfliegt, und bewegt sich dementsprechend“, erklärt Friedrich Fraundorfer von der TU Graz.

Derzeit arbeitet sein Team intensiv an der Bildauswertungssoftware für den heiklen Landeprozess der Drohne. „Hier kommen nach dem Flug andere Sicherheitsaspekte zum Tragen: Die Drohne muss nicht nur ihren Landeplatz erkennen sondern auch, ob sich dort Personen, Tiere oder Hindernisse befinden, und entsprechend schnell reagieren“, sagt Fraundorfer. Startpunkt der autonomen Zustelldrohne ist eine ELI, ein von SFL eigens für Community Tasks entwickeltes E-Fahrzeug, das künftig auch bei der Postzustellung eine Rolle spielen kann. Die Post AG macht bereits erste Tests mit dem System.

 

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Quelle   Workhorse Group | oekonews.at | holler 2018

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