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Eine bessere Welt ist möglichEin Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
Franz Alt, Rosi Gollmann, Rupert Neudeck
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Riemann Verlag - Euro 19,90 ISBN: 3570500691
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Immer weiter geht die Schere zwischen den Wohlhabenden und den HabeÂnichtsen dieser Erde auseinander. Inzwischen ist die Dritte Welt mit ca. 2.000 Milliarden Euro gegenüber der Ersten Welt verschuldet und zahlt jährlich etwa neunmal so viel SchuldÂzins und Tilgung, wie sie EntwickÂlungshilfe erhält.
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Aber nicht nur finanziell sind 80% der Weltbevölkerung arm dran. Ihre Bodenschätze werden im Norden verbraucht, dafür leiden die Länder des Südens überproportional an der durch die Industrieländer verurÂsachten Klimaveränderung. AusÂgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern die Autoren einen Aktionsplan für die Dritte Welt - vergleichbar der Hilfe, die DeutschÂland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde. Diese Forderung sollte nicht nur aus altruistischen Gründen gehört werden, sondern im wohl verstandenen Eigeninteresse; denn den Reichen kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es dem Armen besser geht.
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Deshalb fordern Alt, Gollmann und Neudeck insbesondere von den europäischen Ländern eine umfassende Reformbegleitung für die Dritte Welt. Dabei geht es nicht nur um Finanztransfers, sondern Hilfe zur Selbsthilfe ist das Maß wirkungsvoller Unterstützung. Beispielhaft dafür arbeitet Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe, die über 400 höchst wirkungsÂvolle Projekte in Indien und Bangladesh ins Leben gerufen hat.
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Drei engagierte Autoren berichten aus verschiedenen Blickwinkeln: Rupert Neudeck von seiner heroischen Hilfe an Katastrophenbrennpunkten; Rosi Gollmann von ihrer Basisarbeit auf dem indischen Subkontinent und Franz Alt vor dem HinterÂgrund seiner Vor-Ort-Recherchen zu zahlreichen Filmen über die Probleme der Armen. „Eine bessere Welt ist möglich" - der eindringliche Bericht zu Ursachen und LösungsÂmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts.
Die selbst gesteckten Ziele der Industrieländer zur Unterstützung der Dritten Welt sind bislang weit verfehlt worden. Die drei Autoren berichten von ihren Vor-Ort-Erfahrungen und von der katastrophalen Entwicklung, die zwei Drittel der Menschheit bedroht. Sie fordern einen Marshallplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger.
Franz Alt hat 20 Jahre lang als Moderator von „Report Baden-Baden" und danach 12 Jahre als Leiter der Zukunftsredaktion im SWF Entwicklungsprojekt vorgestellt, welche die Zuschauer so überzeugten, dass sie über 100 Millionen Euro dafür spendeten.
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Rosi Gollmann hat nach zahlreichen Besuchen in Indien im Jahre 1967 die „Andheri-Hilfe-Bonn" gegründet und inzwischen über 400 Entwicklungsprojekte in Indien, Bangladesh und Nepal erfolgreich realisiert. In Indien gilt sie als „Mutter Teresa" aus Deutschland.
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Rupert Neudeck gründete 1979 das „Komitee Cap Anamur - Deutsche Notärzte" und 2002 die OrganiÂsation „Grünhelme". Cap Anamur engagierte sich in den letzten Jahren u.a. in Afghanistan, Sudan, Sierra Leone, Haiti, Kenia und Tschetschenien. Rupert Neudecks unkonventionellen Aktivitäten verdanken Hunderttausende in Asien, Afrika und Lateinamerika ihr Leben.
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Aber nicht nur finanziell sind 80% der Weltbevölkerung arm dran. Ihre Bodenschätze werden im Norden verbraucht, dafür leiden die Länder des Südens überproportional an der durch die Industrieländer verurÂsachten Klimaveränderung. AusÂgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern die Autoren einen Aktionsplan für die Dritte Welt - vergleichbar der Hilfe, die DeutschÂland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde. Diese Forderung sollte nicht nur aus altruistischen Gründen gehört werden, sondern im wohl verstandenen Eigeninteresse; denn den Reichen kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es dem Armen besser geht.
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Deshalb fordern Alt, Gollmann und Neudeck insbesondere von den europäischen Ländern eine umfassende Reformbegleitung für die Dritte Welt. Dabei geht es nicht nur um Finanztransfers, sondern Hilfe zur Selbsthilfe ist das Maß wirkungsvoller Unterstützung. Beispielhaft dafür arbeitet Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe, die über 400 höchst wirkungsÂvolle Projekte in Indien und Bangladesh ins Leben gerufen hat.
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Drei engagierte Autoren berichten aus verschiedenen Blickwinkeln: Rupert Neudeck von seiner heroischen Hilfe an Katastrophenbrennpunkten; Rosi Gollmann von ihrer Basisarbeit auf dem indischen Subkontinent und Franz Alt vor dem HinterÂgrund seiner Vor-Ort-Recherchen zu zahlreichen Filmen über die Probleme der Armen. „Eine bessere Welt ist möglich" - der eindringliche Bericht zu Ursachen und LösungsÂmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts.
Die selbst gesteckten Ziele der Industrieländer zur Unterstützung der Dritten Welt sind bislang weit verfehlt worden. Die drei Autoren berichten von ihren Vor-Ort-Erfahrungen und von der katastrophalen Entwicklung, die zwei Drittel der Menschheit bedroht. Sie fordern einen Marshallplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger.
Franz Alt hat 20 Jahre lang als Moderator von „Report Baden-Baden" und danach 12 Jahre als Leiter der Zukunftsredaktion im SWF Entwicklungsprojekt vorgestellt, welche die Zuschauer so überzeugten, dass sie über 100 Millionen Euro dafür spendeten.
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Rosi Gollmann hat nach zahlreichen Besuchen in Indien im Jahre 1967 die „Andheri-Hilfe-Bonn" gegründet und inzwischen über 400 Entwicklungsprojekte in Indien, Bangladesh und Nepal erfolgreich realisiert. In Indien gilt sie als „Mutter Teresa" aus Deutschland.
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Rupert Neudeck gründete 1979 das „Komitee Cap Anamur - Deutsche Notärzte" und 2002 die OrganiÂsation „Grünhelme". Cap Anamur engagierte sich in den letzten Jahren u.a. in Afghanistan, Sudan, Sierra Leone, Haiti, Kenia und Tschetschenien. Rupert Neudecks unkonventionellen Aktivitäten verdanken Hunderttausende in Asien, Afrika und Lateinamerika ihr Leben.
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