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:: Energieverschwender zur Rechenschaft ziehen?

Wenn jemand vor 20 Jahren erzählt hätte, dass man für's Müll wegschmeißen bestraft werden kann, wäre er wohl ausgelacht worden. Wenn vor 30 Jahren Gesetze gegen die Umweltverschmutzung gefordert worden wären, wäre die Forderung als linke Spinnerei abgetan worden. Wer heute der Umwelt durch Verschwendung schadet, wird noch nicht bestraft, aber die Anzeichen dazu mehren sich.

Wer viel Benzin verbraucht, zahlt mehr KFZ Steuer, die Verpflichtung zur Dämmung der obersten Geschossdecke ist schon da, wenn auch nur als zahnloser Tiger ohne Sanktionsmöglichkeiten. Wie lange wird es noch dauern, bis Eigentümer von Wohnungen und Gebäuden für nicht effiziente Haustechnik, für Unterschreitung von Mindeststandards bei der Wärmedämmung zur Rechenschaft gezogen werden? Wann kommt der nächste Schritt?

 

Dämmung von Balkonen und Wintergärten: Häufig ist bei nachträglicher Dämmung in diesem Bereich mit einer Stufenbildung zu rechnen, da innen und außen unterschiedliche Anforderungen an den Wärmeschutz bestehen. Abhilfe schafft der Einsatz von Vakuumdämmplatten, wobei 2 cm dieser Dämmung leicht 15 – 20 cm einer herkömmlichen Dämmung ersetzen können. Sie bestehen aus einem porösen Kernmaterial und einer hochdichten Hülle, in der ein Vakuum erzeugt wird.

 

Schmale Luftschichten im zweischaligen Mauerwerk: Immer wieder kommt es vor, dass verklinkerte Häuser nur über sehr kleine Luftschichten im Mauerwerk verfügen. Trotzdem muss dieser Bereich gedämmt werden, weil weitere Dämmmaßnahmen von außen durch die bestehende Hinterlüftung nicht funktionsfähig sind. Eine Möglichkeit sind hier Aerogele, sehr teure aber hochwärmedämmende schüttfähige Dämmstoffe. Das mineralische Material erzielt die guten Dämmeigenschaften durch seine im Nanobereich liegenden Luftporen und wird in die Hohlschicht eingeblasen.

 

Dämmung der Rolladenkästen: Ungedämmte Rolladenkästen sind ein Schwachpunkt in jedem Haus und eine gute Möglichkeit, schnell und kostengünstig die Energiebilanz des Gebäudes zu verbessern. Die ideale Möglichkeit besteht hier, die Kästen mit hochwärmedämmenden Platten auszukleiden. Zum Einsatz kommen zum Beispiel Resolharzplatten, die mit ihren guten Dämmeigenschaften zu den besten im Markt gehören.

 

Vorgehängte Waschbeton-Fassadenelemente: Öffentliche Gebäude wie Schulen sowie Wohnsiedlungen in Hochhausbauweise haben häufig vorgehängte Fassadenelemente aus großformatigen Platten zumeist mit einer dahinter liegenden Luftschicht. Diese Luftschicht kann nachträglich mittels Einblasverfahren mit Dämmstoff verfüllt werden. Silikatleichtschaum wird aus Glas hergestellt und als Granulat verarbeitet. Das sehr leichte Material ist speziell für diese Anwendung besonders geeignet, weil es die statischen Anforderungen für diese Konstruktion erfüllt.

 

Die Bilder geben als Ausschnitt in vereinfachter Form die verschiedenen Konstruktionen und Möglichkeiten wieder. Da nicht jeder Dämmstoff für jede Konstruktion einsetzbar ist, macht es immer Sinn, für die Wahl der richtigen Konstruktion und des richtigen Dämmstoffes fachlichen Rat von neutraler Stelle einzuholen oder bestehende Angebote neutral überprüfen zu lassen.

 

Wichtig ist, die verschiedenen Dämmmöglichkeiten eines Hauses durchkalkulieren zu lassen, denn viele Beispiele sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch extrem wirtschaftlich. Dass Energieeinsparung gut aber teuer ist, ist ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört.

 

 

Mehr Informationen zu den beschriebenen Dämmstoffen finden Sie z.B. unter folgenden Links

 

IPEG Institut

Das IPEG Institut in Paderborn hat sich auf die Beantwortung der Fragen zur nachträglichen Wärmedämmung spezialisiert. Es berät hersteller- und produktneutral bei mehr als 80 unterschiedlichen Dämm-Situationen im Altbau. Mehr als 150 verschiedene Dämmstoffe wurden hinsichtlich technischer Parameter, Anwendbarkeit und Kosten untersucht. IPEG erstellt außerdem Wärmedämm-Beratungs-Konzepte und entwickelt Ausbildungsgänge wie „Fachkraft Dämmtechnik im Altbau“ und  „Dämm-Werker“.

 

IPEG Institut GmbH

Mönchebrede 16

33102 Paderborn

05251 - 14 78 557 Telefon

05251 - 14 77 379 Telefax

www.ipeg-institut.de

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