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Franz Alt „Agrarwende jetzt – Gesunde Lebensmittel für alle“
GoldmannTaschenbuch € 8.--
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Artikel 146 von 236
:: ZUKUNFT ERDE - Teil 20: Agrarwende jetzt - Gesunde Lebensmittel für alle
Eine wissenschaftliche Studie in Belgien belegt, dass etwa 10 Prozent aller Krebsarten durch Pestizide in der Landwirtschaft verursacht werden. Landwirte und Winzer haben weit überdurchschnittlich Nervenleiden, Hautkrankheiten, Atembeschwerden und Hirnschäden. Sie schädigen sich selbst durch das Spritzen von Chemikalien, Pestiziden und Herbiziden.
Drei Doktorarbeiten über die Gesundheit von Hasen beweisen den qualitativen Unterschied zwischen ökologischem und konventionellem Tierfutter. In der ersten Hasengeneration gab es keine erkennbaren gesundheitlichen Unterschiede zwischen Hasen, die Ökofutter und denen, die herkömmlich erzeugtes Futter gefressen hatten. Aber schon in der zweiten Hasengeneration hatten die herkömmlich gefütterten Tiere starke Zahn- und Gelenkkrankheiten gegenüber den Bio-Hasen. Und in der dritten Generation litten die mit konventionellem Futter versorgten Tiere sehr stark unter Unfruchtbarkeit. Nicht aber diejenigen Hasen, die über drei Generationen biologisch ernährt wurden. Auch beim Menschen zeigen sich die gesundheitlichen Schäden durch falsche Ernährung oft erst nach Jahrzehnten.
Das Verbraucherministerium in Berlin geht davon aus, dass wir in Deutschland jedes Jahr 75 Milliarden Euro an Gesundheitskosten wegen falscher Ernährung aufwenden müssen.
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Die wesentlichen Kritikpunkte an der heutigen Chemie -Landwirtschaft:
Die meisten Bauern haben von dieser Entwicklung nicht profitiert.Â
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Fest steht: sie stehen unter Zugzwang.
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Ich habe Bauern erlebt, die über ihre alten landwirtschaftlichen Methoden beinahe verzweifelten. Einige – in England zum Beispiel – haben während der BSE-Krise Selbstmord begangen, aber andere folgten ihrem Gewissen und haben sich auf alte Tugenden im Umgang mit der Natur besonnen und sind Ökobauern geworden.
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Häufig war ich bei Ökobauern und bei ihren Verbänden eingeladen und habe ihre Erfolge und ihre neue Freude an ihrer Arbeit erlebt. Sie haben sich auf eigene Kraft und Unabhängigkeit besonnen und gingen ihren eigenen Weg. Sie verließen die alten Pfade der Chemie-Landwirtschaft. Aus Land-Wirten wurden wieder Lebens-Wirte. Glückliche Bäuerinnen und Bauern. Sie wollten nicht mehr die Letzten von gestern, sondern die Ersten von morgen sein.
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"Mensch, werde wesentlich" hat Friedrich Nietzsche gefordert. Auf eine neue positive Landwirtschaftspolitik übertragen, heißt diese Forderung:
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Landwirt, werde wesentlich - werde wieder ein Wirt des Landes und ein Wirt des Lebens und ein Wirt der Lebensenergie.
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Öko-Lebensmittel seien zu teuer, höre ich oft. Doch nichts ist in Wirklichkeit so teuer wie billige Lebensmittel, die uns krank machen. Die industrialisierte Landwirtschaft produziert Skandale am laufenden Band: Gift im Trinkwasser, Fischsterben, Schadstoffe in der Nahrung, Rinderwahn, Schweinepest. Die Kosten für die Gesundheit trägt weitgehend die Allgemeinheit. Billige Nahrungsmittel kommen sehr teuer! Es ist preiswerter und bringt mehr Lebensqualität, wenn ich mich gesund ernähre und dadurch Arztkosten spare.
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Vor 40 Jahren gaben die Deutschen etwa 40 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus - heute noch 11 Prozent. Ein Auto kostet pro Monat mehr Geld als unsere Lebensmittel. Wenn wir jedoch nach dem Motto: "Klasse statt Masse" etwas teuere Biolebensmittel kaufen würden, könnten wir uns viele Krankheitskosten ersparen. Öko ist letztendlich immer preiswerter.
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Die fünf Gebote des ökologisch-biologischen Landbaus:
Diese fünf Gebote zeigen, dass durch zeitgemäßes Wirtschaften der Biolandwirt ein Kulturwirt ist. Er hat einen der umfassendsten und vielseitigsten und wichtigsten Berufe der Welt. Dieser Beruf ist eine Be-rufung.
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Den heutigen Weltkrieg gegen die Natur werden wir nur beenden können durch praktische Friedensarbeit, das heißt durch
Die wunderschöne Insel Mainau zum Beispiel war vor wenigen Jahren noch eine penetrante Pestizid-Insel. Heute ist diese landwirtschaftliche Perle des Bodensees ein Vorbild für ökologischen Landbau, an dem sich jährlich 1,3 Millionen Touristen erfreuen. Sie erleben eine Verbindung von naturfreundlicher Landwirtschaft mit einer Holzhackschnitzelanlage, die Öko-Energie gewinnt, einem Energie-Pavillon mit Informationen zur solaren Energiewende und einem beispielhaften Palmenhaus mit wechselnden Blumenausstellungen bei mediterranem Flair. Ein Paradies für Menschen, Tiere und Pflanzen.
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Auf der Nachbarinsel Reichenau lerne ich einen Bauern kennen, der auch ein kleines Feld Gemüse ökologisch anbaut, aber auf seinen großen Gemüsefeldern noch kräftig Gift spritzt. Das Gemüse der Insel Reichenau ist weitgehend bekannt bis hin zu den großen Märkten in München. "Warum bauen Sie nur auf einem kleinen Feld Ökogemüse?", frage ich diesen Bauern. Etwas verlegen gesteht er: "Das Öko-Gemüse essen wir in unserer Familie selbst. Das Pestizid-Gemüse verkaufen wir auf den Märkten."
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Wer sich gesund ernährt, gewinnt mehr Gesundheit und eine bessere Lebensqualität. Der Zusammenhang von gesunden Böden, gesunden Tieren, gesunden Lebensmitteln und gesunden Menschen wurde durch die BSE-Krise wieder deutlich. Daraus ergibt sich: Die Agrarwende ist mehr als eine Berufswende für die Bauern. Sie ist Gesundheitspolitik und betrifft alle.
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Unsere Nachbarn in der Schweiz, in Österreich und Italien sind Vorbilder im ökologischen Landbau: Österreich hat 2005 bereits 12 Prozent Ökobauern, die Schweiz 10 Prozent, Italien acht Prozent, aber Deutschland erst vier Prozent.
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Der Biobauer Josef Braun aus Freising bewirtschaftet 44 ha Land. Seit seiner Umstellung ("Auch ich hatte Angst davor.") hat er die Lebensleistung seines Betriebes, also die Gesundheit seiner Tiere und die Fruchtbarkeit seiner Böden, wesentlich erhöht. Josef Braun heute: "Als herkömmlicher Bauer habe ich viel mögliche Ernte einfach verschenkt. Als Biobauer konnte ich meine Erträge verbessern und steigern." Und nachdenklich fügt er hinzu: "Wissende Bauern werden Biobauern."
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Das nächste Thema:
Teil 21: Tiere sind keine Maschinen – Die Würde des Schweins ist unantastbar
Das Verbraucherministerium in Berlin geht davon aus, dass wir in Deutschland jedes Jahr 75 Milliarden Euro an Gesundheitskosten wegen falscher Ernährung aufwenden müssen.
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Die wesentlichen Kritikpunkte an der heutigen Chemie -Landwirtschaft:
- Massentierhaltung ist ökonomisch sehr effektiv, aber ökologisch schädlich und ethisch nicht zu verantworten. Â
- Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Landwirtschaft weltweit zu 15 Prozent für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Â
- Die Böden werden durch zu viel Chemie geschädigt und veröden häufig.
- Schadstoffe sickern in den Boden und zerstören dort das Leben.
- Unsere Kulturlandschaften werden monotoner. Viele Tier- und Pflanzenarten finden in diesen Agrarwüsten keinen Platz mehr und verschwinden für immer.
- Dünger und Pflanzenschutzmittel vergiften das Wasser. Flüsse und Seen kippen um. Die Flüsse transportieren Nitrate und Pestizide ins Meer.
- Das Grundwasser, unser wertvollstes Lebensmittel, ist gefährdet. 116.000 verschiedene Chemikalien werden zur Zeit eingeleitet.
- Die Trinkwasseraufbereitung wird immer aufwendiger. 1870 wurde das Wasser in Deutschland einmal gefiltert.1955 musste es bereits dreimal chemisch aufbereitet werden, um wieder trinkbar zu sein. Heute achtmal!Â
Die meisten Bauern haben von dieser Entwicklung nicht profitiert.Â
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Fest steht: sie stehen unter Zugzwang.
- Seit 1950 haben über 1,1 Millionen Höfe in Deutschland aufgegeben;
- Vier Millionen Menschen waren 1950 noch in der deutschen Landwirtschaft beschäftigt - heute noch 550.000. Jährlich machen zirka 15.000 Höfe dicht!
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- die Großbauern, die immer größer wurden;
- die chemische Industrie - in den letzten 40 Jahren stieg der Verbrauch an Chemie und Kunstdünger auf unseren Äckern um das fünffache;
- die Lebensmittelindustrie, die Bauern immer mehr zu Zulieferern degradiert und
- seit neuestem die Gentechnikindustrie, die nach dem Motto arbeitet: schöner, glänzender, größer, länger haltbar.
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Ich habe Bauern erlebt, die über ihre alten landwirtschaftlichen Methoden beinahe verzweifelten. Einige – in England zum Beispiel – haben während der BSE-Krise Selbstmord begangen, aber andere folgten ihrem Gewissen und haben sich auf alte Tugenden im Umgang mit der Natur besonnen und sind Ökobauern geworden.
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Häufig war ich bei Ökobauern und bei ihren Verbänden eingeladen und habe ihre Erfolge und ihre neue Freude an ihrer Arbeit erlebt. Sie haben sich auf eigene Kraft und Unabhängigkeit besonnen und gingen ihren eigenen Weg. Sie verließen die alten Pfade der Chemie-Landwirtschaft. Aus Land-Wirten wurden wieder Lebens-Wirte. Glückliche Bäuerinnen und Bauern. Sie wollten nicht mehr die Letzten von gestern, sondern die Ersten von morgen sein.
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"Mensch, werde wesentlich" hat Friedrich Nietzsche gefordert. Auf eine neue positive Landwirtschaftspolitik übertragen, heißt diese Forderung:
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Landwirt, werde wesentlich - werde wieder ein Wirt des Landes und ein Wirt des Lebens und ein Wirt der Lebensenergie.
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Öko-Lebensmittel seien zu teuer, höre ich oft. Doch nichts ist in Wirklichkeit so teuer wie billige Lebensmittel, die uns krank machen. Die industrialisierte Landwirtschaft produziert Skandale am laufenden Band: Gift im Trinkwasser, Fischsterben, Schadstoffe in der Nahrung, Rinderwahn, Schweinepest. Die Kosten für die Gesundheit trägt weitgehend die Allgemeinheit. Billige Nahrungsmittel kommen sehr teuer! Es ist preiswerter und bringt mehr Lebensqualität, wenn ich mich gesund ernähre und dadurch Arztkosten spare.
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Vor 40 Jahren gaben die Deutschen etwa 40 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus - heute noch 11 Prozent. Ein Auto kostet pro Monat mehr Geld als unsere Lebensmittel. Wenn wir jedoch nach dem Motto: "Klasse statt Masse" etwas teuere Biolebensmittel kaufen würden, könnten wir uns viele Krankheitskosten ersparen. Öko ist letztendlich immer preiswerter.
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Die fünf Gebote des ökologisch-biologischen Landbaus:
- Ökobauern arbeiten nicht mit Kunstdünger und chemischen Pflanzenbehandlungsmitteln, verwenden keine Chemie zum Nachreifen ihrer Produkte und keine Hormone für Pflanzen und Tiere.
- Artgerechte Tierhaltung bedeutet viel Bewegungsmöglichkeiten für die Tiere. Sie werden mit Produkten vom eigenen Hof gefüttert. Kranke Tiere erhalten Naturheilmittel.
- Ökologische Landwirtschaft beachtet die naturgesetzlichen Kreisläufe zwischen Boden, Wasser, Luft, Pflanze, Tier und Mensch. Ökologisch-biologische Landwirtschaft denkt und arbeitet ganzheitlich. Â
- Die Bodenlebewesen werden durch achtsame Bodenbearbeitung gut gepflegt und ernährt. Das heißt organisch düngen und Stallmist verwenden. Gründüngung fördert bodenbiologische Prozesse. So wachsen die Pflanzen gesund und harmonisch.
- Ökobauern machen die Kulturlandschaft durch Hecken, Teiche und Obstanlagen attraktiver. So entstehen auch Nist- und Unterschlupfplätze für Vögel, Insekten und andere Nützlinge.
Diese fünf Gebote zeigen, dass durch zeitgemäßes Wirtschaften der Biolandwirt ein Kulturwirt ist. Er hat einen der umfassendsten und vielseitigsten und wichtigsten Berufe der Welt. Dieser Beruf ist eine Be-rufung.
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Den heutigen Weltkrieg gegen die Natur werden wir nur beenden können durch praktische Friedensarbeit, das heißt durch
- Frieden mit dem Boden,
- Frieden mit dem Wasser,
- Frieden mit der Luft,
- Frieden mit den Tieren und
- Frieden mit den Pflanzen .
Die wunderschöne Insel Mainau zum Beispiel war vor wenigen Jahren noch eine penetrante Pestizid-Insel. Heute ist diese landwirtschaftliche Perle des Bodensees ein Vorbild für ökologischen Landbau, an dem sich jährlich 1,3 Millionen Touristen erfreuen. Sie erleben eine Verbindung von naturfreundlicher Landwirtschaft mit einer Holzhackschnitzelanlage, die Öko-Energie gewinnt, einem Energie-Pavillon mit Informationen zur solaren Energiewende und einem beispielhaften Palmenhaus mit wechselnden Blumenausstellungen bei mediterranem Flair. Ein Paradies für Menschen, Tiere und Pflanzen.
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Auf der Nachbarinsel Reichenau lerne ich einen Bauern kennen, der auch ein kleines Feld Gemüse ökologisch anbaut, aber auf seinen großen Gemüsefeldern noch kräftig Gift spritzt. Das Gemüse der Insel Reichenau ist weitgehend bekannt bis hin zu den großen Märkten in München. "Warum bauen Sie nur auf einem kleinen Feld Ökogemüse?", frage ich diesen Bauern. Etwas verlegen gesteht er: "Das Öko-Gemüse essen wir in unserer Familie selbst. Das Pestizid-Gemüse verkaufen wir auf den Märkten."
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Wer sich gesund ernährt, gewinnt mehr Gesundheit und eine bessere Lebensqualität. Der Zusammenhang von gesunden Böden, gesunden Tieren, gesunden Lebensmitteln und gesunden Menschen wurde durch die BSE-Krise wieder deutlich. Daraus ergibt sich: Die Agrarwende ist mehr als eine Berufswende für die Bauern. Sie ist Gesundheitspolitik und betrifft alle.
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Unsere Nachbarn in der Schweiz, in Österreich und Italien sind Vorbilder im ökologischen Landbau: Österreich hat 2005 bereits 12 Prozent Ökobauern, die Schweiz 10 Prozent, Italien acht Prozent, aber Deutschland erst vier Prozent.
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Der Biobauer Josef Braun aus Freising bewirtschaftet 44 ha Land. Seit seiner Umstellung ("Auch ich hatte Angst davor.") hat er die Lebensleistung seines Betriebes, also die Gesundheit seiner Tiere und die Fruchtbarkeit seiner Böden, wesentlich erhöht. Josef Braun heute: "Als herkömmlicher Bauer habe ich viel mögliche Ernte einfach verschenkt. Als Biobauer konnte ich meine Erträge verbessern und steigern." Und nachdenklich fügt er hinzu: "Wissende Bauern werden Biobauern."
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Das nächste Thema:
Teil 21: Tiere sind keine Maschinen – Die Würde des Schweins ist unantastbar
Quelle:
Franz Alt 2005
Umweltserie in der "tz" München
Franz Alt 2005
Umweltserie in der "tz" München
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