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:: Tibets Aufschrei - Dramatischer Protest gegen Unterdrückung
In Peking tagte soeben der Nationale Volkskongress, Xi Jinping wurde zum Präsidenten des Landes gewählt. Sein politisches Anliegen ist es, den „chinesischen Traum“, die grosse Wiederbelebung der chinesischen Nation, zu erfüllen. Xi Jinping hat kein Wort über die sich vertiefende menschenrechtliche und politische Krise in Tibet verloren. Er hat auch nicht die 107 Tibeterinnen und Tibeter erwähnt, die sich aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik in Tibet selbst verbrannt haben. Ein Kommentar von Kelsang Gyaltsen![]()
:: Warum es weh tut, sich von Besitz zu trennen
Vor einem Monat erklärte ich, warum "weniger besitzen mehr leben" bedeutet. Ich bekam daraufhin mehrere Lesermails, in denen mein Artikel gelobt wurde, aber auch durchsickerte, wie schwer es vielen fällt, sich von Besitz zu trennen. Wie kann es sein, dass dies förmlich Schmerzen verursacht, selbst wenn man den Gegenstand nicht mehr benötigt und einen fairen Preis dafür bekommt? Ein Kommentar von Christof Herrmann![]()
:: Franziskus war arm, Ökologe und Pazifist – und die Kirche?
Welch ein Anspruch! Erstmals wagt ein Papst sich Franziskus zu nennen. Der Heilige Franz war konsequenter Ökologe, überzeugter Pazifist, echter Tierfreund und radikal arm. Dieser Anspruch ist heute geradezu revolutionär und steht in krassem Wiederspruch zu Prunk und Protz der real existierenden Amtskirche. Die letzten Päpste hießen Benedikt, Johannes, Paul, Pius oder Leo. Aber noch nie hatte einer gewagt, sich Franziskus, also sich nach dem populärsten Heiligen, zu nennen. Der Anspruch war zu groß.![]()
:: Weniger besitzen, mehr leben
Wir werden als Minimalisten geboren. Babys brauchen nur die Fürsorge der Eltern und die Befriedigung körperlicher Grundbedürfnisse wie Schlaf, Nahrung und Wärme. Auch Kinder können noch selbstvergessen stundenlang mit Stöckchen und Steinen am Bach spielen. Doch irgendwann erliegt fast jeder den Verlockungen des Konsums. Mehr und mehr häufen wir Sachen an, von denen wir die wenigsten wirklich benötigen. Was soll daran falsch sein, wo doch die meisten dieses Spiel mitspielen? Ein Kommentar von Christof Herrmann![]()
:: Albert Schweitzer ist auch heute für sehr viele Menschen Vorbild
2013 feiern wir das 100. Jubiläum von Albert Schweitzers Spitalgründung in Afrika. Mit einem Jahresprogramm würdigen wir Albert Schweitzer als Wegbereiter humanitärer Hilfe und Vordenker für Frieden und Ausgleich in der Welt. Die Anziehungskraft der humanistischen Botschaft Albert Schweitzers wirkt bis heute fort. Fast 50 Jahre nach seinem Tod ist Albert Schweitzer noch 88 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt, und 26 Prozent zählen ihn zu den drei wichtigsten Vorbildern.![]()
:: Dalai Lama: „Eine starke Botschaft nach Peking“
Der Friedensnobelpreisträger im Gespräch mit Franz Alt. Noch bevor man ihn sieht, hört man schon sein weltberühmtes, gurgelndes Dalai Lama-Lachen. Ob er in dieser Woche in Wiesbaden vom hessischen Ministerpräsidenten im Landtag begrüßt wird oder ob er in seinem Hotel 100 Exil-Tibeter und Exil-Chinesen gemeinsam trifft oder ob er in Hamburg in der Universität zum Thema „Buddhistische Achtsamkeit“ spricht: Er lächelt nicht nur sein Buddha-Lächeln, er lacht immer lauthals los. Einmal habe ich ihn gefragt, warum er immer lache. Seine Antwort ist typisch für den Papst des Ostens: „Ich muss über den Zirkus, den wir Menschen auf dieser Welt veranstalten, einfach lachen. Wenn ich darüber nicht lache, dann werde ich krank. Lachen ist doch gesund – Oder?"![]()
:: Was hindert uns, menschliche Werte zu leben?
In meinem Artikel über Motiv und Ursachen des Attentats von Norwegen (1) stellte ich heraus, dass nicht äußere Faktoren, sondern der innere Zustand unseres „modernen“ gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Verlust menschlicher und sozialer Werte, die Ursache sind. Die Frage ist, was hindert uns, Würde, Toleranz, Engagement und menschliche Werte zu leben? Ein Bericht von Wolfgang Theophil![]()
:: Anschlag in Norwegen – wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen
Ich stelle die persönliche Betroffenheit unserer politischen Vertreter über die teuflischen Morde an jungen und alten Menschen in Norwegen nicht in Frage. Doch ihre Erklärungen reichen nicht aus, um sich auch nur ansatzweise den eigentlichen Ursachen anzunähern. Ein Kommentar von Wolfgang Theophil![]()
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