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:: Umwälzung der Erde – Konflikte um Ressourcen
Das vorliegende Jahrbuch ist zeitlich umfassend, mit Rückblick in die Geschichte und Ausblick in die Zukunft. Es ist inhaltlich und konzeptionell voll spannender Ideen und Beispiele um die Erschließung, die Schonung und das Recycling von Ressourcen. Es zeigt, wie wir vom „Ressourcenfieber“ befreit werden können, wie die Wirtschaft schlanker, die Gesellschaft genügsamer, wie Institutionen zu Umweltkommissaren werden können. Von Professor Udo E. Simonis
Jahrbuch Ökologie 2010
Der Grundkonflikt zwischen ökonomischer Expansion und ökologischer Begrenzung ist ungelöst – und er verschärft sich beim Kampf um natürliche Ressourcen und der weiteren Umwälzung der Erde. Öl, Wasser, Land und Metalle werden knapper und die Zahl der Nachfrager steigt. Bei vielen nicht-erneuerbaren Ressourcen ist die maximale Extraktion (peak) überschritten, während die Nutzung erneuerbarer Ressourcen überzogen wurde oder erst noch aufwachsen muss.
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Die Weltbevölkerung nimmt weiterhin zu und dynamische Länder tauchen auf dem Weltmarkt auf und versuchen, den Wettbewerb um Ressourcen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Wo Wettbewerb besteht, kommt es aber gelegentlich auch zu Innovationen: „Verbesserung der Ressourceneffizienz“ und „Erhöhung der Materialproduktivität“ wurden so zu Leitideen, „ökologischer Fußabdruck“ und „ökologischer Rucksack“ zu entsprechenden Minderungskonzepten.
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Das Jahrbuch Ökologie 2010 ist inhaltlich und konzeptionell voll kluger Ideen und Beispiele um die Erschließung, die Schonung und das Recycling von Ressourcen. Es zeigt, wie wir vom „Ressourcenfieber“ befreit werden können, wie die Wirtschaft schlanker, die Gesellschaft genügsamer und Institutionen zu Umweltkommissaren und Nachhaltigkeitsagenten werden können. Â
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Das Themenspektrum umfasst:
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·        Wege aus der Weltkrise
·        Schwerpunkt Ressourcenkonflikte
·        Trends & Innovationen
·        Vor-Denker & Vor-Reiter
·        Umweltinstitutionen
·        Ökologie in Zahlen
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Vorwort von Professor Udo E. Simonis mehr
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