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:: Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre Update
1972 hat die Erstausgabe von „Die Grenzen des Wachstums“ vor den Folgen von exponentiellem Wachstum gewarnt. Jetzt sind sie da. Die Zeichen sind überall. Man muss sie nur sehen.Â
Die Menschheit kann mehrere Entwicklungswege wählen. Bereits 1972 und 1992 haben die Autoren der Grenzen des Wachstums solche Möglichkeiten beschrieben. Dabei setzten sie das systemische Denken in Zukunftsszenarien um.
Ihre Ergebnisse riefen schon damals zum Handeln auf, denn wir verlangen seit den späten 70er-Jahren der Erde so viel ab, dass ihre Tragfähigkeit überschritten ist. In den Szenarien des 30-Jahre-Update mit aktuellen Daten wird deutlich, dass wir den großen Kurswechsel dringend brauchen - eine Wende zur Nachhaltigkeit mit drastischen materiellen und strukturellen Veränderungen.
In den letzten vier Jahrzehnten sind die Dienstleistungen der Ökosysteme weltweit überstrapaziert worden. Die Weltbevölkerung verdoppelte sich auf nunmehr 6,5 Milliarden, die Weltwirtschaft wuchs um das 6fache. Um da mitzuhalten, wurde die Nahrungsmittelproduktion um das 2,5fache gesteigert, der Wasserverbrauch verdoppelt, etc..Â
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Dieser Stress hat eine eigene Dynamik in Gang gesetzt, auf die uns damals die Autoren hinweisen wollten: Die Ressourcen können nicht so schnell nachwachsen, wie eine wachsende Menschheit sie verbraucht. Die Schadstoffe, die weltweit an Böden, Wasser und Luft abgegeben werden, können nicht so schnell abgebaut werden, wie wir sie emittieren.Â
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So geriet das System aus dem Ruder: Das Ozonloch ist so groß wie nie, der Klimawandel schreitet voran, die Gletscher schwinden, die Ozeane erwärmen sich, die Böden erodieren, die Grundwasserspiegel sinken, die Meere werden überfischt…Â
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Wir leben vom Kapital anstatt von den Zinsen. Die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme kommt nicht mehr mit: Overshoot – Grenzüberschreitungen! Was jetzt?
Ihre Ergebnisse riefen schon damals zum Handeln auf, denn wir verlangen seit den späten 70er-Jahren der Erde so viel ab, dass ihre Tragfähigkeit überschritten ist. In den Szenarien des 30-Jahre-Update mit aktuellen Daten wird deutlich, dass wir den großen Kurswechsel dringend brauchen - eine Wende zur Nachhaltigkeit mit drastischen materiellen und strukturellen Veränderungen.
In den letzten vier Jahrzehnten sind die Dienstleistungen der Ökosysteme weltweit überstrapaziert worden. Die Weltbevölkerung verdoppelte sich auf nunmehr 6,5 Milliarden, die Weltwirtschaft wuchs um das 6fache. Um da mitzuhalten, wurde die Nahrungsmittelproduktion um das 2,5fache gesteigert, der Wasserverbrauch verdoppelt, etc..Â
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Dieser Stress hat eine eigene Dynamik in Gang gesetzt, auf die uns damals die Autoren hinweisen wollten: Die Ressourcen können nicht so schnell nachwachsen, wie eine wachsende Menschheit sie verbraucht. Die Schadstoffe, die weltweit an Böden, Wasser und Luft abgegeben werden, können nicht so schnell abgebaut werden, wie wir sie emittieren.Â
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So geriet das System aus dem Ruder: Das Ozonloch ist so groß wie nie, der Klimawandel schreitet voran, die Gletscher schwinden, die Ozeane erwärmen sich, die Böden erodieren, die Grundwasserspiegel sinken, die Meere werden überfischt…Â
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Wir leben vom Kapital anstatt von den Zinsen. Die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme kommt nicht mehr mit: Overshoot – Grenzüberschreitungen! Was jetzt?
Quelle:
WZB 2006
WZB 2006
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