Erneuerbare Energien
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:: 100 % erneuerbare Energie für Deutschland
Verschiedene Studien für deutsche Bundesländer, für ganz Deutschland und für Europa haben aufgezeigt, dass spätestens bis zum Jahr 2050 eine 100-Prozent-Versorgung mit erneuerbaren Energien in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr problemlos möglich ist.
In Deutschland geht der dezentrale Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsektor zügig voran. 2007 lag er schon bei fast 15 Prozent. Sofern die gegenwärtigen politischen Rahmenbedingungen von der Bundesregierung nicht verschlechtert werden, dürfte bei annähernd gleichbleibendem Ausbautempo schon im Jahr 2012 ein 20-Prozent-Anteil erreicht sein. Im Jahr 2025 wäre mit 35 Prozent zu rechnen.     Â
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Das Ausbautempo könnte genauso gut aber auch beschleunigt werden. Schon bis 2020 könnte allein über die Windenergie ein 33-Prozent-Anteil an der Stromerzeugung auf heutigem Niveau realisiert werden. Dies kann gelingen, wenn bundesweit 20.000 neue 4,5 Megawatt-Windkraftanlagen errichtet werden. Diese könnten 200 Milliarden Kilowattstunden Strom liefern, was 33 Prozent der derzeitigen Bruttostromerzeugung von etwa 605 Milliarden Kilowattstunden entspricht.           Â
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Atomkraftwerke sind ersetzbar
Die gesamte derzeitige Erzeugung von 167 Milliarden Kilowattstunden aus deutschen Atomkraftwerken könnte also schon bald allein durch Windenergie ersetzt werden.   Â
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Die 20.000 Windkraftanlagen könnten großteils an Bundesfernstraße und ICETrassen errichtet werden. Zum Vergleich: In Deutschland stehen über 200.000 Hochspannungsmasten, von denen ein Großteil abgebaut werden kann, wenn atomare und fossile Großkraftwerke durch Windkraftanlagen und andere Anlagen erneuerbarer Energien ersetzt werden. Die ambitionierte Windkraftnutzung führt also zu Landschaftsgewinnen.    Â
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In Deutschland gibt es gegenwärtig etwa 6000 Kleinwasserkraftanlagen. Im Jahr 1900 gab es jedoch noch über 60.000 Wasserkraftnutzungsrechte. Mit einer Vergabe von 30.000 neuen Wassernutzungsrechten auf der Basis leistungsfähigerer Technik ergibt sich hieraus eine installier bare Zusatzkapazität an Wasserkraft von etwa 10.000 Megawatt, womit der Wasserkraftanteil in Deutschland auf etwa 50 Milliarden Kilowattstunden verdoppelt werden kann.    Â
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Noch viel Platz für Photovoltaik
Bei unveränderter Einführungsdynamik der photovoltaischen Stromerzeugung ist bis 2020 in Deutschland eine Gesamtkapazität von 20.000 Megawatt möglich. Dies entspricht einer Kraftwerksersatzleistung gegenüber konventionellen Kraftwerken von etwa 5000 Megawatt und einer Jahresproduktion von 20 Milliarden Kilowattstunden. Das Potenzial der Photovoltaik ist jedoch wesentlich größer: Neuere Studien gehen in Deutschland von 2,3 Milliarden Quadratmetern nutzbarer Flächen allein auf Dächern und Gebäuden aus, welche bei einer theoretischen vollständigen Belegung bis zu 40.000 Megawatt Kraftwerksleistung ersetzen könnten, also den halben deutschen Kraftwerkspark. Solaranlagen auf Freiflächen sind hierbei noch nicht berücksichtigt.    Â
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Der Einsatz von Bioenergie in der Kraft- Wärme-Kopplung könnte bis zum Jahr 2020 weitere 60 Milliarden Kilowattstunden Strom liefern.     Â
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Das zeigt, dass Wind, Wasser, Sonne und Biomasse im Jahr 2020 mindestens 330 Milliarden Kilowattstunden Strom und somit 55 Prozent der heutigen Stromerzeugung liefern können. Der Anteil bis 2020 kann noch deutlich höher liegen, wenn die Photovoltaik schneller ausgebaut wird und wenn der Stromverbrauch reduziert wird. Würde der Strombedarf bis 2020 beispielsweise auf 520 Milliarden Kilowattstunden sinken, dann entsprächen die 330 Kilowattstunden bereits 63 Prozent. Würde die Photovoltaik im Jahr 2020 nicht nur 20 Milliarden Kilowattstunden, sondern 100.000 Milliarden beisteuern, dann läge der Anteil der erneuerbaren Energien schon bei fast 80 Prozent der Stromerzeugung.     Â
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Die Abschätzungen zeigen, dass eine 100-Prozent-Versorgung schon bald nach dem Jahr 2020 erreichbar ist, vorausgesetzt, die politischen Weichen werden entsprechend gestellt.       Â
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Das Ausbautempo könnte genauso gut aber auch beschleunigt werden. Schon bis 2020 könnte allein über die Windenergie ein 33-Prozent-Anteil an der Stromerzeugung auf heutigem Niveau realisiert werden. Dies kann gelingen, wenn bundesweit 20.000 neue 4,5 Megawatt-Windkraftanlagen errichtet werden. Diese könnten 200 Milliarden Kilowattstunden Strom liefern, was 33 Prozent der derzeitigen Bruttostromerzeugung von etwa 605 Milliarden Kilowattstunden entspricht.           Â
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Atomkraftwerke sind ersetzbar
Die gesamte derzeitige Erzeugung von 167 Milliarden Kilowattstunden aus deutschen Atomkraftwerken könnte also schon bald allein durch Windenergie ersetzt werden.   Â
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Die 20.000 Windkraftanlagen könnten großteils an Bundesfernstraße und ICETrassen errichtet werden. Zum Vergleich: In Deutschland stehen über 200.000 Hochspannungsmasten, von denen ein Großteil abgebaut werden kann, wenn atomare und fossile Großkraftwerke durch Windkraftanlagen und andere Anlagen erneuerbarer Energien ersetzt werden. Die ambitionierte Windkraftnutzung führt also zu Landschaftsgewinnen.    Â
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In Deutschland gibt es gegenwärtig etwa 6000 Kleinwasserkraftanlagen. Im Jahr 1900 gab es jedoch noch über 60.000 Wasserkraftnutzungsrechte. Mit einer Vergabe von 30.000 neuen Wassernutzungsrechten auf der Basis leistungsfähigerer Technik ergibt sich hieraus eine installier bare Zusatzkapazität an Wasserkraft von etwa 10.000 Megawatt, womit der Wasserkraftanteil in Deutschland auf etwa 50 Milliarden Kilowattstunden verdoppelt werden kann.    Â
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Noch viel Platz für Photovoltaik
Bei unveränderter Einführungsdynamik der photovoltaischen Stromerzeugung ist bis 2020 in Deutschland eine Gesamtkapazität von 20.000 Megawatt möglich. Dies entspricht einer Kraftwerksersatzleistung gegenüber konventionellen Kraftwerken von etwa 5000 Megawatt und einer Jahresproduktion von 20 Milliarden Kilowattstunden. Das Potenzial der Photovoltaik ist jedoch wesentlich größer: Neuere Studien gehen in Deutschland von 2,3 Milliarden Quadratmetern nutzbarer Flächen allein auf Dächern und Gebäuden aus, welche bei einer theoretischen vollständigen Belegung bis zu 40.000 Megawatt Kraftwerksleistung ersetzen könnten, also den halben deutschen Kraftwerkspark. Solaranlagen auf Freiflächen sind hierbei noch nicht berücksichtigt.    Â
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Der Einsatz von Bioenergie in der Kraft- Wärme-Kopplung könnte bis zum Jahr 2020 weitere 60 Milliarden Kilowattstunden Strom liefern.     Â
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Das zeigt, dass Wind, Wasser, Sonne und Biomasse im Jahr 2020 mindestens 330 Milliarden Kilowattstunden Strom und somit 55 Prozent der heutigen Stromerzeugung liefern können. Der Anteil bis 2020 kann noch deutlich höher liegen, wenn die Photovoltaik schneller ausgebaut wird und wenn der Stromverbrauch reduziert wird. Würde der Strombedarf bis 2020 beispielsweise auf 520 Milliarden Kilowattstunden sinken, dann entsprächen die 330 Kilowattstunden bereits 63 Prozent. Würde die Photovoltaik im Jahr 2020 nicht nur 20 Milliarden Kilowattstunden, sondern 100.000 Milliarden beisteuern, dann läge der Anteil der erneuerbaren Energien schon bei fast 80 Prozent der Stromerzeugung.     Â
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Die Abschätzungen zeigen, dass eine 100-Prozent-Versorgung schon bald nach dem Jahr 2020 erreichbar ist, vorausgesetzt, die politischen Weichen werden entsprechend gestellt.       Â
Quelle:
IPPNW 2007
IPPNW 2007
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