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:: Was sagt der Arzt zu Kadhizas Augen?-2/3
Kadhiza hofft, dass sie danach vielleicht etwas sehen kann. Vor 25 Jahren gab es fünf Augenärzte in Bangladesh, heute sind es über 300. Die deutsche Hilfe zur Selbsthilfe hat sehr geholfen.
Jedes Gerät und jedes Bett in diesem vorbildlich eingerichteten Augenhospital, ist mit Spendengeldern aus Deutschland finanziert. Die Andheri-Hilfe und die Regierung von Bangladesh bringen je die Hälfte des Unterhalts für das Hospital auf.
Die bengalischen Ärzte arbeiten für umgerechnet 120 Mark im Monat. Die reichen Patienten müssen bezahlen. Die Armen werden kostenlos behandelt oder operiert.
:: Eine Augenoperation für 40 Euro? Wie geht das?
Die Andheri-Hilfe in Bonn finanziert diese Arbeit seit 25 Jahren. Sie bekommt jedes Jahr etwa sieben Millionen Mark Spenden. Rosi Gollmann ist Gründerin und Vorsitzende der Andheri-Hilfe seit 30 Jahren. In Bangladesh gilt ehemalige Religionslehrerin als "Mutter Theresa aus Deutschland". Über ihre ehrenamtliche Arbeit sagt sie: "Ich liebe die Menschen".
Wir treffen den 80-jährigen Savik Rahman, der von Prof. Hussein vor 10 Jahren am grauen Star operiert wurde.
"Früher konnte ich meine Finger vor den Augen nicht sehen, jetzt aber kann ich arbeiten. Ich flechte zwei Netze pro Monat und verdiene damit meinen Lebensunterhalt."
Die 65-jährige Rafia Katun. Sie wurde vor drei Jahren operiert. Sie macht jetzt drei Matten im Monat und verdient, was sie zum Leben braucht. "Ich kann jetzt für mich selber sorgen", erzählt sie uns dankbar.
Khadizas Weg zum Licht - Bildergeschichte-3/3
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