|
:: Durch hochkonzentrierte Photovoltaik-Module werden 33,9% beim Wirkungsgrad erreicht
+ 06.03.2012 + Linsen bündeln das Sonnenlicht auf spezielle, kleine Solarzellen, dadurch wird ein Rekord-Wirkungsgrad von über 40% erreicht.
Das zu 16% zu Siemens zählende US-Start-up Semprius hat unter Standard-Testbedingungen einen neuen Weltrekord bei Silizium-Solarzellen aufgestellt. Die hochkonzentrierenden Photovoltaik-Module erreichten unter den Standardbedingungen einen Wirkungsgrad von 33,9%
Â
Im Labor waren zuvor bereits über 40% gemessen worden. Zum Vergleich: Derzeit erreichen gängige PV-Module aus mono- oder polykristallinem Silizium einen Wirkungsgrad von etwas über 20% beziehungsweise rund 16%.
Â
Der Schlüssel für die Leistungssteigerung liegt in konzentrierenden Linsen, die in die Glasabdeckung der Module eingearbeitet sind. Dadurch wird die Sonnenstrahlung um das bis zu 1.000-fache konzentriert und auf die speziellen, sehr kleinen Solarzellen gebündelt. Dem US-Unternehmen gelang nun die Entwicklung eines speziellen Druckmoduls, das bis zu 1.000 Zellen pro Arbeitsschritt effizient und kostengünstig auf die Module übertragen kann.
Â
Die sehr kleinen Solarzellen selbst wiederum basieren auf mehreren Schichten aus III-V-Halbleitern wie Gallium-Arsenid. Da das Sonnenlicht durch die Linsen stark gebündelt wird, muss das PV-Panel auch nicht mehr vollständig aus teuren Halbleitermaterialien bestehen, allerdings müssen die Panels dem Sonnenstand nachgeführt werden. Die Serienfertigung der neuen Rekord-Module soll Mitte 2012 anlaufen. Bis dahin wollen Semprius und Siemens die Technologie noch einmal weiterentwickeln.
|



















