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:: SUNOVA: der Eigenverbrauch von Solarstrom

+ 23.03.2012 + Kostenbremse und -stabilisierung bei Strombezug ohne EEG in den kommenden Jahrzehnten.

Die SUNOVA AG setzt bei seinen Gewerbe- und Industriekunden mit mittlerem Jahresstrombedarf auf hohen Eigenverbrauch

Gewerbe und Industrie, deren Jahresstrombedarf im mittleren Bereich liegt und die den auf der eigenen Immobilie produzierten Solarstrom zum größten Teil selbst verbrauchen anstatt ihn ins Stromnetz einzuspeisen, profitieren nach Untersuchungen der SUNOVA AG überdurchschnittlich und trotz der Senkung der EEG-Vergütung auf das Niveau heutiger Strombezugskosten.

 

In der Auswertung hebt die SUNOVA vor allem die Einflussgrößen hervor, die sich durchweg positiv auf die Rentabilität eines Solarkraftwerks auswirken: der derzeitige Strombezugspreis und die zu erwartenden Teuerungen in den kommenden Jahren.

 

Die SUNOVA AG, der Spezialist für Flachdach-Solarkraftwerke aus dem Münchner Großraum, zieht für seine Kunden eine erste, erfreuliche Bilanz aus den stark gesunkenen Kosten für Solarstrom. Eine unternehmensinterne Erhebung auf Basis valider Kundendaten zeigt deutlich auf, dass Gewerbe- und Industriebetreiber mit mittlerem Jahresstromverbrauch auch weiterhin mit ihrer eigenen Aufdachanlage interessante Rendite erwirtschaften. Vorausgesetzt, der Anlagenbetreiber entscheidet sich für den höchstmöglichen Eigenverbrauch des Sonnenstroms und für das im EEG verankerte Vermarktungsmodell der „Überschusseinspeisung.“

 

Überschusseinspeisung: Weniger ist mehr

Je weniger Solarstrom der Endkunde künftig ins reguläre Stromnetz einspeist, desto mehr Geld spart er sich und desto besser fallen die erzielten Renditen aus. Durch die Sonderkürzungen in der Solarförderung im April dieses Jahres hat das Renditenmodell über die EEG-Einspeisevergütung an wirtschaftlichem Anreiz verloren: „Aufgrund der drastischen Einschnitte in der Förderpolitik und den steigenden Bezugspreisen von konventionellem Strom aus der Steckdose, empfehlen wir unseren Kunden, den Solarstrom, der auf ihrem Firmendach produziert wird, vor Ort zu verbrauchen“, sagt Werner Hillebrand-Hansen, CTO der SUNOVA AG, „bewusst legen wir deswegen in Absprache mit unseren Kunden und auf Grundlage deren jährlicher Stromrechnung und Lastenprofils die Größe der PV-Anlagen so aus, dass der Eigenverbrauchsanteil bei mehr als 70 Prozent liegt. Bewährt haben sich in der Praxis die Solarkraftwerke, deren installierte Leistung etwa die Hälfte des Jahresstromverbrauchs abdecken.“ Der Solarstrom, der im Gewerbe und in Industrie nicht verbraucht werden kann, fließt dann ins Stromnetz.

 

Kostentreiber: Der konventionelle Strom aus der Steckdose

Das Segment der mittleren Gewerbe- und Industriestromkunden ist geradezu prädestiniert für Eigenverbrauch. „Unsere mittelständischen Unternehmenskunden, deren Jahresverbrauch bei Bedarfen bis zu 500.000 Kilowattstunden liegen, zahlen bereits heute Netto-Strombezugskosten zwischen 13 und 18 Cent. Da sich demnach die Kostenverläufe für die solare Stromerzeugung – unter Einbezug aller Startinvestitionen – und den herkömmlichen Strombezug bereits schneiden, hat das Gros unseren Kunden die Grid Parity erreicht.

 

In Zukunft ist das Solarkraftwerk eine eindeutige Kostenbremse, denn rückblickend wurde der konventionelle Strom immer teurer – die jährlichen Teuerungsraten lagen durchschnittlich bei mehr als fünf Prozent. Wir gehen davon aus, dass die Stromkosten auch in den kommenden Jahren um vergleichbare Prozentpunkte ansteigen“, erklärt Hillebrand-Hansen.

 

Der Eigenverbrauch: Der Motor für lukrative Renditen

Die SUNOVA AG nutzte die ermittelten Strombezugskosten nun im weiteren Schritt als Basis für die Rentabilitätsberechnungen einer Solarkraftanlage mit Eigenverbrauch bei einer Laufzeit von 25 Jahren. In Annahme einer durchschnittlichen Solarstromproduktion von 950 kWh/kWp, einer An-lagengröße von 200 kWp, einem Systempreis von 1850 €/kWp und einer Teuerungsrate des Steckdosen-Stroms um 3 Prozent pro Jahr.

 

Das Ergebnis ist eindeutig: Je tiefer der Kunde beim Strombezug in den Geldbeutel greifen muss, desto höher fällt seine Rendite aus, wenn er seinen Eigenverbrauchsanteil steigert. Bei realistischen 15 Cent pro Kilowattstunde, die mittelständischen Kunden heute für den mengenabhängigen Teil ihres Strombezugs zahlen, liegt die Rendite bereits bei einem 60ig-prozentigem Eigenverbrauch bei rund 17 Prozent. „Wir sehen im Eigenverbrauch zudem – neben dem hohen Investitionsanreiz – für unsere Kunden die große Chance, sich unabhängiger zu machen von politischen Fördermechanismen sowie dem Preisdiktat und der Kostensteigerungen auf dem Strommarkt.“

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