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:: Der Traum vom ewigen Öl
Die Internationale Energieagentur in Paris (IEA) ist schon wieder im Erdölrausch – nach einer nur kurzen Ausnüchterungszeit. Noch vor kurzem hatte es dort geheißen: „Wir sollten das Öl verlassen ehe es uns verlässt.“ Doch seit dieser Woche ist in Paris wieder alles anders. Die IEA hat ihren „Energy Outlook 2012“, ihre jährliche Energieprognose, veröffentlicht. Darin wiederholt sie ihren Kardinalfehler: Die fossil-atomaren Energieträger werden grandios überschätzt und die Erneuerbaren fahrlässig unterschätzt.![]()
:: Neue deutsche Klimaaußenpolitik: Herr Altmaier – übernehmen Sie!
Es ist Zeit für die klimapolitische Wahrheit! Die verfehlte Klimaaußenpolitik Deutschlands vernichtet die großen heimischen Klimaschutzerfolge, schädigt die Öko-Industrie und führt mittelfristig zur Unterminierung der deutschen Weltmarktposition. Zu dieser klimapolitischen Wahrheit gehört gleichermaßen: Entgegen der landläufigen Meinung ist die geradezu skandalöse Klimaschutz-Abstinenz vieler großer Klimasünder wie der USA, China und Russland nicht die Hauptursache für den Marsch in die Klimakatastrophe. Von Prof. Lutz Wicke![]()
:: Der große Held dreht sich für mich
Wirtschaft von unten braucht neue Gesetze: Warum ich zuhause bei mir in Niederlande eigenen Windstrom verbrauchen kann und warum das auch in Deutschland nötig ist. Hermann Scheer hatte es immer wieder voraus gesagt: Konsumenten werden zu Produzenten, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten verändert werden. Dezentralisierung und Emanzipation von Konzernen fallen eben nicht aus der Luft, sondern müssen politisch gewollt und rechtlich verankert werden. Deshalb ist auch das ganze Generve bei der deutschen Stromdebatte so unglaublich oberflächlich. Es geht nämlich nicht um den abstrakten Preis des Stroms. Mehr noch geht es um die Machtfrage: wer produziert wo, wie, für wen und zu welchem Preis? Kolumne von Martin Unfried.![]()
:: Entscheidet der Klimawandel die US-Wahl?
Plötzlich hat der US-Wahlkampf ein neues Top-Thema: Den Klimawandel. Ausgerechnet das! Und ausgerechnet in den USA! Klimawandel ist für die Partei der Republikaner und für ihren Kandidaten Mitt Romney bisher „sozialistische Propaganda“ und unbewiesene Panikmache. Die meisten US-Wählerinnen und –Wähler haben das geglaubt, aber dann kam der Sturm Sandy, tötete um die 100 Menschen und richtete Schäden von über 50 Milliarden Dollar an.![]()
:: Renaissance der Atomkraft?
„Es war ein Fehler, dass wir solange die Solartechnik ignoriert haben“ sagte in dieser Woche der neue Chef von RWE Peter Terium der Süddeutschen Zeitung. Sein Vorgänger Jürgen Großmann träumt noch heute von einer Renaissance der Atomkraft und hat noch vor kurzem erzählt: „Solarenergie in Deutschland, das ist wie Ananas züchten in Alaska“.  Peinliche Sprüche, die sein Nachfolger jetzt mühsam korrigieren muss.![]()
:: Die Zukunft der Solarindustrie wird aufregend
Die Energiewende wird uns einen heißen September bescheren. Publizistische Kanonen werden geladen, um zu verbreiten, dass die Energiewende zu teuer wird. Strom soll besonders für Leute mit kleinem Geldbeutel unbezahlbar werden. Gerne wird auf die deutsche Photovoltaik-Industrie hingewiesen, die große Probleme hat, mit chinesischen Herstellern zu konkurrieren. Es gibt viele Firmenpleiten. Eicke R. Weber bedauert, dass deutsche Unternehmen nicht immer das Potenzial der Photovoltaik erkennen.![]()
:: Warum die Idee der Genossenschaft von Friedrich Wilhelm Raiffeisen ganz schön frisch ist
Heute geht es um Unternehmen, weil ich am Samstag in meiner Rolle als Unternehmer nach Berlin fuhr. Wir Postwachstums- und Regionalwirtschaftsfreaks träumen ja bekanntlich von einer Wirtschaft, in der möglichst viele auf regionaler Ebene an Produktionsmitteln und Wertschöpfung beteiligt sind. Deshalb bin ich seit Jahren Genosse. Genosse Unfried. Klingt etwas merkwürdig. Bitte keine Missverständnisse: ich bin nicht Mitglied der SPD oder einer Neu-Trotzkistischen Vereinigung. Genosse kommt bekanntlich von Genossenschaft, und die Idee der Genossenschaft ist älter als die Parteien.![]()
:: Mobilität in der Krise: Warum hohe Benzinpreise erst der Anfang sind
Die hohen Kraftstoffpreise belasten Verbraucher und Unternehmen. Und sie belasten die Wirtschaft als Ganzes. Doch die Diskussion um Steuersenkungen greift zu kurz. - Die ganzen 1990er hindurch lag der Ölpreis bei um die 20 Dollar pro Barrel/Fass (159 Liter). Ab 2004 durchbrach er dauerhaft die Schwelle von 40 Dollar pro Fass und liegt heute etwa beim Sechsfachen dessen, was in den 1990ern zu bezahlen war. Gastbeitrag von Norbert Rost![]()
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