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19.01.2020

Elektrischer Bagger mit Caterpillar Basismaschine nutzt ecovolta-Batterien

Neuer elektrisch betriebener Minibagger ermöglicht schadstofffreies und lärmreduziertes Arbeiten an Orten mit hohen Anforderungen an Abgas- und Lärmemissionen.

Die standardisierten Lithium-Ionen-Traktionsbatterien von ecovolta kommen neu in Minibaggern auf Caterpillar-Basis zum Einsatz. Der Schweizer Batteriesystem-Hersteller hat im Auftrag der Avesco AG ein Fahrzeug auf Grundlage des Modells Cat 301.7 mit Elektroantrieb ausgestattet und wird seine Batteriesysteme für die Serie zuliefern. Der Minibagger, der CO2-freies und geräuscharmes Arbeiten in Innenstädten und an anderen Orten mit restriktiven Schadstoff- und Lärmemissionsgrenzen ermöglicht, wird auf der Fachmesse Swissbau vom 14. bis 18. Januar 2020 in Basel der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Antriebsbatterien von ecovolta kommen bereits in Lastkraftwagen, Transportern, Gabelstaplern und Booten zum Einsatz.

Für die Nutzer bedeutet der elektrische Minibagger weniger Einschränkungen in den Bauarbeiten. Zudem profitieren sie von niedrigeren Betriebskosten. Nach Angaben von Avesco liegen diese bei etwa einem Drittel im Vergleich zu Maschinen mit Verbrennungsmotor. Ein Grund hierfür ist, dass Strom pro Betriebsstunde günstiger ist als Diesel. Dazu kommt, dass der E-Bagger sehr wartungsarm ist. Die wartungsintensiven Teile wie Keilriemen und Motorenölsystem erübrigen sich und der Verschleiss im elektrischen Antrieb ist minimal.

Bis 4 Stunden autonomer Einsatz sowie Nachladen im Betrieb möglich
Das Grundmodell für die neue Baumaschine ist ein Minibagger aus der neuesten Baureihe von Caterpillar, dem Typ Cat® 301.7. Die Abmessungen, Ausstattung und andere Eigenschaften entsprechen der Originalmaschine, die einen Dieselverbrennungsmotor hat. Für die Energiespeicherung wird die evoTractionBattery mit 96 Volt Spannung von ecovolta eingesetzt. Mit der eingesetzten Batteriekapazität kann die Maschine je nach Einsatz 3 - 4 Stunden autonom betrieben werden. Wenn die gespeicherte Energie auf der Baustelle knapp wird, können die Akkus im laufenden Betrieb über ein Stromkabel an eine 400 oder 230 Volt-Leitung angeschlossen und geladen werden. Der Maschinenführer kann während des Ladens seine Arbeit fortsetzen.

Minibagger leistet Beitrag zur emissionsfreien Baustelle
„Der elektrifizierte Minibagger eignet sich besonders gut für Städte mit hoher Abgas- und Lärmbelastung, aber auch für Bauarbeiten in Wohngegenden, in der Nähe von Krankenhäusern oder wenn nachts gearbeitet werden muss“, sagt Pirmin Reichmuth, Geschäftsführer von ecovolta.

Die Umrüstung von Baggern ist ein Schritt hin zur emissionsfreien Baustelle, an der die Industrie arbeitet. Zurzeit werden noch vor allem Minibagger elektrifiziert. Wegen der einfachen Bauweise der Maschinen und des vergleichsweisen niedrigen Energiebedarfs ist die Umstellung auf Elektroantrieb deutlich einfacher, als es bei grossen Fahrzeugen der Fall ist. Zudem testen die Hersteller hiermit die Akzeptanz elektrisch betriebener Baumaschinen. Mit der standardisierten und zertifikatskonformen Gesamtlösung von ecovolta wird die Umrüstung auf Elektroantrieb erleichtert und beschleunigt. Die Batterien brauchen nicht individuell entwickelt zu werden, und auch für die Zertifizierungskonformität ist schon gesorgt. Das spart Zeit und Kosten in der Entwicklung und ermöglicht es dem Hersteller, seine E-Bagger schnelle und günstiger auf den Markt zu bringen.

Der Minibagger wird ab Frühling 2020 bestellbar sein. Nach der Verwendung in den Baumaschinen können die Akkupacks für Speichersysteme für regenerativ erzeugten Strom wiederverwertet werden.

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Quelle   ecovolta 2020

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