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25.03.2020

Elektroautos ohne Ladekarte laden

Die Software im Fahrzeug authentifiziert das Fahrzeug, registriert den Preis und stößt in Echtzeit den Abrechnungsprozess an, all dies ohne Interaktion des Fahrers und ohne Ladekarte – diese ist jetzt im Fahrzeug integriert.

Strom laden noch bequemer und verlässlicher machen – darauf zielt „plug&charge“ nach dem ISO-Standard 15118 ab. Dahinter steht das Prinzip anstecken – laden – weiterfahren. 

Der ISO-Standard 15118 stellt sicher, dass die Kommunikationsprozesse zwischen der Infrastruktur und dem Fahrzeug vor Zugriffen von außen und vor Manipulation geschützt sind.

Die BayWa Mobility Solutions (BMS) und die Hubject GmbH, die maßgeblich in die Entwicklung des ISO-Standard involviert war, haben ein Projekt gestartet, das plug&charge gemeinsam mit weiteren Partnern, unter anderem alpitronic und has_to_be, zur Serienreife bringen soll.

„Die Integration der Ladekarten-Funktion in das Fahrzeug ist zukunftsweisend“, so Christian Krüger, Geschäftsführer der BayWa Mobility Solutions GmbH. „Sie macht das Laden einfacher und trägt dazu bei, E-Mobilität noch populärer zu machen. Mit dem Einstieg in das Projekt wollen wir als Ladekartenanbieter den Prozess von Anfang an begleiten und die Entwicklung mit vorantreiben.“ Erste ISO 15118-fähige Fahrzeuge gibt es bereits, etwa den Smart EQ von Daimler oder den Audi e-tron.

Neben der Integration der Ladekarte ins Fahrzeug sollen mit plug&charge weitere Mehrwertdienste geschaffen werden, wie zum Beispiel die Vorab-Reservierung eines  Ladepunktes oder Routeninformationen zur Ladeinfrastruktur – zusätzliche Erleichterungen also für den Fahrer eine E-Fahrzeugs.

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Quelle   BayWa AG 2020

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