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14.08.2019

ZDF-Tierdokumentation: "Hannes Jaenicke im Einsatz für Vögel"

Es ist still geworden - kaum noch Gezwitscher. Die Anzahl der heimischen Singvögel sinkt dramatisch. In der ZDF-Doku "Hannes Jaenicke im Einsatz für die Vögel" erklärt der Schauspieler und Umweltschützer Ursachen und Hintergründe. 

Auf modernen Ackerflächen in Deutschland finden die Tiere keinen Lebensraum mehr. Durch intensive Landwirtschaft mit Gifteinsatz fehlt ihnen das Nahrungsangebot an Insekten. "Den Vögeln fehlt das Futter", erklärt Vogelforscher Professor Berthold. "Uns fehlen demnächst die Insekten für die Bestäubung. Das ist eine ökologische Katastrophe."

Hannes Jaenicke will herausfinden, wie die gestoppt werden kann und zeigt, welche Lösungsansätze es gibt: "Bei vielen Tierarten ist der Kampf gegen ihr Aussterben faktisch aussichtslos. Das ist bei Vögeln erfreulicherweise anders. Da kann wirklich jeder von uns etwas beitragen." Die Gestaltung von Innenhöfen, Grünstreifen, Balkonen, Gärten und Hausfassaden spielt eine große Rolle beim Vogelschutz.

Hannes Jaenicke besucht die Mauerseglerklinik in Frankfurt am Main, die gefiederte Patienten nach Unfällen mit Autos oder Stromleitungen behandelt. Eine weitere Station Jaenickes ist Zypern. Der südliche Teil der Insel ist ein Rastplatz für Zugvögel - sowie ein Hotspot der Wilderei. Mehr als zwei Millionen Vögel verenden dort jährlich in Fangnetzen und klebrigen Fallen. Hannes Jaenicke ist dort mit Tierschützern der deutschen Stiftung "Pro Artenvielfalt" und dem "Komitee gegen Vogelmord" unterwegs.

Zur Dokumentation gibt es ein Webvideo, das ab Donnerstag, 15. August 2019, ab 16.00 Uhr auf dem Youtube-Kanal "Terra X Natur & Geschichte" veröffentlicht wird. Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind dann zum Embedding mit Verweis auf "Terra X" für alle Interessierten freigegeben. 

" Bei vielen Tierarten ist der Kampf gegen ihr Aussterben faktisch aussichtslos. Das ist bei Vögeln erfreulicherweise anders. Da kann wirklich jeder von uns etwas beitragen." Hannes Jaenicke 

 

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Quelle   ZDF Presse und Information 2019

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