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11.01.2020

Waldbrände in Zeiten des Klimawandels

Heute sind katastrophale Waldbrände weltweit immer häufiger. Katastrophale Waldbrände sind heute auf der ganzen Welt immer häufiger anzutreffen. Die jüngsten Katastrophen haben die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen und die Wahrnehmung von Waldbränden als "schlimme" Ereignisse verstärkt.

Die verheerenden Waldbrände in Australien beherrschen schon seit Wochen die Schlagzeilen vor allem aufgrund ihres noch nie dagewesenen Ausmaßes. Waldbrände sind in vielen Ökosystemen an sich ein natürliches Phänomen, doch infolge zunehmender Hitze- und Trockenperioden aber auch durch steigenden Besiedelungsdruck und nicht nachhaltige Landnutzung werden sie weltweit häufiger, größer und katastrophaler. Wir müssen uns dieser neuen Realität stellen und einen neuen Umgang mit Waldbränden finden. 

Eine internationale Expertengruppe hat dazu vor genau einem Jahr die Publikation „Global Fire Challenges in a Warming World“ vorgelegt. Die Arbeit ist das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) und des Waldprogramms der Weltbank (PROFOR). Sie hat zum Ziel, die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Waldbrand, Klima, Landnutzung und Gesellschaft verständlich darzustellen und zur Entwicklung von dringend erforderlichen Strategien und Lösungen beizutragen. 

Die Experten sehen ein integriertes und auf regionale Verhältnisse zugeschnittenes Konzept zur Risikoreduktion als Schlüssel zu einem dauerhaft erfolgreichen Waldbrandmanagement. Dabei spielen die Aufklärung und Mitarbeit der lokalen Bevölkerung, sowie von Landbesitzern, Unternehmen und öffentlichen Interessengruppen eine entscheidende Rolle. Gemeinsam müssen wir lernen, auf die veränderte Waldbrandsituation und den Klimawandel besser zu reagieren, damit Natur- und Kulturlandschaften auch für zukünftige Generationen erhalten und lebenswert  bleiben. 

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