{"id":40468,"date":"2015-12-24T00:25:00","date_gmt":"2015-12-23T23:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sonnenseite.com\/tipps\/der-euro.html"},"modified":"2015-12-24T00:25:00","modified_gmt":"2015-12-23T23:25:00","slug":"der-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sonnenseite.com\/de\/tipps\/der-euro\/","title":{"rendered":"Der Euro"},"content":{"rendered":"<p>Der Euro: Von der Friedensidee zum Streitfall. Zu einer umfassenden Studie von Hans-Werner Sinn. Von Rupert Neudeck<\/p>\n<p> <!--more--> <\/p>\n<p>Das ist ein Buch von &uuml;berraschend gro&szlig;er intellektueller Redlichkeit. Das ist jemand, der zugibt, dass er sich auch mal geirrt hat. Im Kreise von Politikern und Gro&szlig;journalisten ist das ja eine gro&szlig;e Seltenheit. Das Buch macht aufmerksam auf die Warnungen vor dem Euro zur Zeit der Beratungen &uuml;ber den Maastrichter Vertrag. Dazu geh&ouml;rte der damalige Bundesbankpr&auml;sident Hans Tietmeyer und auch Ralf Dahrendorf, der ja nun eine Autorit&auml;t in Deutschland und Gro&szlig;britannien war. Sinn zitiert Dahrendorf: &bdquo;Die W&auml;hrungsunion ist ein gro&szlig;er Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet.&ldquo;  <\/p>\n<p>Es gab, wie der Autor erw&auml;hnt, auch einen &ouml;ffentlichen Aufruf von 155 deutschen &Ouml;konomen 1998 gegen die verfr&uuml;hte Einf&uuml;hrung des Euro. &bdquo;Die wissenschaftliche Redlichkeit gebietet es, zuzugestehen, dass diese Skeptiker, zu denen der Verfasser dieses Buches damals leider nicht z&auml;hlte, Recht behielten&ldquo;. Der Autor versucht den Vorstellungen des wohl m&auml;chtigsten Promotors der Europ&auml;ischen Einigung und des Euro, Helmut Kohl gerecht zu werden. Es gab als Vorstufe der Euro Einigung zwischen Kohl und Francois Mitterand den ber&uuml;hmten Delorsplan. Dieser sah 1989 drei Stufen f&uuml;r den Aufbau der Wirtschafts-und W&auml;hrungsunion vor. Die erste Stufe sollte alle Beschr&auml;nkungen des Kapitalverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten beseitigen, die zweite Stufe sollte der Konsolidierung der Staatshaushalte der Teilnehmer dienen, &bdquo;um so die Voraussetzungen f&uuml;r eine stabile gemeinsame W&auml;hrung zu schaffen&ldquo;. <\/p>\n<p>Doch damals gab es die sog. &bdquo;Kr&ouml;nungstheorie&ldquo; der Bundesbank, nach der Europa erst ein viel gr&ouml;&szlig;eres Ma&szlig; an Integration h&auml;tte erreicht haben m&uuml;ssen, um sich die Krone der gemeinsamen W&auml;hrung aufzusetzen. Auch Kohl war damals noch nicht &uuml;berzeugt. W&ouml;rtlich: &bdquo;Die politische Union ist das unerl&auml;ssliche Gegenst&uuml;ck zur Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion. Die j&uuml;ngere Geschichte &hellip;lehrt uns, dass die Vorstellung, man k&ouml;nne eine Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion ohne politische Union auf Dauer erhalten, abwegig ist&ldquo;. Davon ist der Kanzler der Einheit dann aber schwer abger&uuml;ckt.<\/p>\n<p>Das Buch ist die deutsche &Uuml;bersetzung des schon vorher 2014 bei Oxford herausgekommenen englischen Original: &bdquo;The Euro Trap. On Bursting Bubbles, Budgets and Beliefs&ldquo;. Es sind neben einer klaren Einf&uuml;hrung neun wuchtige Kapitel. Das erste gilt der Entstehung des Euro: Wunsch und Wirklichkeit. Der &Ouml;konom und Autor macht immer wieder darauf aufmerksam, dass der Euro als mehr gemeint war denn als gemeinsame W&auml;hrung. Mit dem Euro verkn&uuml;pfte man nicht nur &ouml;konomische Ziele, er war eine politische Entscheidung. Es war die grunds&auml;tzliche Absichtserkl&auml;rung im Jahr 1990 zwischen Kohl und Mitterand, &bdquo;die Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten in eine origin&auml;r politische Union zu transformieren&ldquo;. Der Autor zitiert den damaligen franz&ouml;sischen Ministerpr&auml;sident Pierre Beregovoy: &bdquo;Ja, ich glaube an Europa, weil ich mir den Frieden leidenschaftlich w&uuml;nsche. Frieden auf diesem Kontinent&ldquo;. &nbsp;<\/p>\n<p>Das zweite gro&szlig;e Kapitel gilt der Scheinbl&uuml;te in der Peripherie, den verpa&szlig;ten Gelegenheiten von Italien und anderen Partnern. Das dritte Kapitel benennt die &bdquo;andere Seite der Medaille&ldquo;, die Eurogewinner und die Euroverlierer, die Ph&auml;nomene der Massenarbeitslosigkeit und die deutsche Agenda 2010. Das vierte Kapitel geht auf die &bdquo;Wettbewerbsfalle&ldquo; ein, ist auch ein Kolleg des &Ouml;konomen, gerichtet an die neuen Volkswirtschaften, die dem EU-Verbund beigetreten sind, als da sind Irland und das Baltikum. Das f&uuml;nfte Kapitel benennt den &bdquo;wei&szlig;en Ritter&ldquo;, der mit dem Crash auf Europa zukam und die Hilfe mit der Druckerpresse beanspruchte. Das sechste Kapitel beschreibt noch einmal komprimiert, was der Autor schon 2012 in einem weiteren Buch (&bdquo;Die Target Falle&ldquo;) abgehandelt hat: Die Target Salden oder der Schatten der europ&auml;ischen Zahlungsbilanzkrise. Target ist ein schwer verdauliches Akronym: &bdquo;Trans-European Automated Real-Time Gross Settlement Express Transfer System&ldquo;. Das siebte Kapitel widmet sich der aktuellen Bestandsaufnahme und ist das spannendste in dem dicken Buch: Von Leistungsbilanzdefiziten, Kapitalflucht und Target Salden in den Eurol&auml;ndern. <\/p>\n<p>Die sieben Stufen der Rettungsarchitektur beschreibt der Autor in seinem achten Kapitel, das er &uuml;berschreibt: &bdquo;Im Rettungswahn&ldquo;. Das Letzte Kapitel dient der nochmaligen &Uuml;berpr&uuml;fung der bisherigen Spr&uuml;nge und der Konsolidierung der wichtigen Leistungen der Europ&auml;ischen UNION, die auch f&uuml;r den Autor keine wirkliche Alternative hat. Er erw&auml;hnt den bedauerlichen R&uuml;ckfall in vorgestrige und anachronistische nationalistische Wahnvorstellungen, die in althergebrachten Parteien eine dumpfe Auferstehung feiern. <\/p>\n<p>Man muss sich als Leser die Rosinen herauspicken, es ist so dicht gef&uuml;llt mit detailgenauer Analyse und Berichterstattung, dass man einzelne &uuml;berraschende Ergebnisse des Autors herauspicken muss. So ist er der Meinung, dass das gr&ouml;&szlig;ere Problem denn Griechenland noch Spanien werden wird f&uuml;r die Eurozone. Im 4. Kapitel stellt er lapidar fest: Spanien k&ouml;nnte sich zum gr&ouml;&szlig;ten Problem der Eurozone entwickeln. Spanien habe die bei weitem gr&ouml;&szlig;te externe Schuld in absoluten Werten und neben Griechenland die h&ouml;chste Arbeitslosenquote in der Eurozone. Das Land ragt wegen seiner schieren Gr&ouml;&szlig;e (46 Millionen Einwohner) und wegen der enormen H&ouml;he der notwendigen Abwertungen heraus. Bei dem Bauboom lockten der Lohnanstieg und die Zahl der offenen Stellen die Migranten an. In den Jahren 1999 bis 2008, als der Boom mit der Lehmann Krise an ein pl&ouml;tzliches Ende kam, kamen brutto sechs Millionen Einwanderer aus dem Ausland nach Spanien. Davon waren 2,3 Mio. aus den EU-L&auml;ndern, allein 770.000 aus Rum&auml;nien. Der Rest stammte aus Nordafrika und Lateinamerika. Spaniens Wirtschaftsleistung wuchs zwischen 1995 und 2007 real um 56 Prozent, w&auml;hrend die deutsche Wirtschaft nur um 21 Prozent zulegte. <\/p>\n<p>Zwischendurch er&ouml;ffnet der &Ouml;konom Sinn auch Andeutungen in Anthropologie: Was die Menschen alles tun und lassen. So hei&szlig;t es im zweiten Kapitel: Menschen (!) neigen nun einmal bei Investitionsentscheidungen dazu, &bdquo;einen einmal wahrgenommenen Trend gedanklich beliebig weit in die Zukunft zu verl&auml;ngern und schie&szlig;en dabei &uuml;ber das Ziel hinaus&ldquo;. Wie stark die psychosozialen Fundamente in der Einsch&auml;tzung sind, zeigt die Frage, die sich der Autor stellt, ob das Desaster das Platzen der Blase in West- und S&uuml;deuropa ein &bdquo;Markt oder Staatsversagen&ldquo; sei? Wenn bestimmte Renditeerwartungen nach oben schie&szlig;en, dann lassen Investoren ihre Vorsicht beiseite und untersch&auml;tzen &bdquo;systematisch Risiken&ldquo;. <\/p>\n<p>Berauscht vom Spekulationswahn, stecken sie sich gegenseitig mit ihrem Optimismus an, &bdquo;der in Wahrheit nur der Irrglaube des ewigen Wachstums ist&ldquo;. Sie treiben Verm&ouml;genspreise in die H&ouml;he, bis die Blase platzt. Erst dann ganz pl&ouml;tzlich ver&auml;ndere sich ihre Markteinsch&auml;tzung. Anthropologe Sinn: &bdquo;Herdenverhalten und animalische Instinkte (&sbquo;animal spirits&lsquo;) befl&uuml;geln irrationale Erwartungen, und irrationale Angst materialisiert sich in Panik&ldquo;. Sehr spannend zu erfahren, wie der &Ouml;konom die Blasen und das Platzen derselben neu justiert. In der Geschichte der Neuzeit habe es schlie&szlig;lich viele Kreditblasen &uuml;berall auf der Welt gegeben: &nbsp;&bdquo;Blasen sind im Prinzip sozialpsychologische Ph&auml;nomene&ldquo;. Es mangelt ihm auch nicht bestimmte Defizite in unserem Demokratie-Gemeinwesen und an der Statur der Politiker Kritik festzumachen. <\/p>\n<p>Die Politiker haben ihren Anteil an den Krisenereignissen. So w&uuml;rden sie selbst die Erwartungen der Kapitalm&auml;rkte verzerren, in dem sie &bdquo;Euphorie und exzessiven Optimismus in der Phase der Blasenbildung verbreiteten und damit geradezu zu Fehlinvestitionen ermunterten.&ldquo; So bei der Formulierung der Lissabon-Agenda 2010, als die Politiker sich verstiegen, dass diese Agenda &bdquo;Europa zum wettbewerbsf&auml;higsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt&ldquo; machen w&uuml;rde. Das war damals schon unvorsichtig. <\/p>\n<p>Das fundamentale Problem der Demokratie hat auch kaum jemand so scharfsinnig herausgearbeitet wie der Autor. Eine Regierung unterschriebe Vereinbarungen und halte sich meist anstandshalber auch noch selbst &nbsp;daran. &bdquo;Doch ihre Nachfolger scheren sich nicht mehr darum und bedienen die aktuellen Interessen ihrer W&auml;hler, anstatt die Lasten f&uuml;r nachkommenden Generationen oder f&uuml;r die Gl&auml;ubiger zu ber&uuml;cksichtigen, die einem zunehmenden Risiko ausgesetzt sind&ldquo;. Solange n&auml;mlich man darauf hoffen konnte und kann, dass der Schutz des Eurosystems die Refinanzierungskosten der Regierungen k&uuml;nstlich nach unten dr&uuml;cke, sei die Verschuldung immer ein angenehmer Weg, &bdquo;das Staatsbudget zu f&uuml;llen und den Problemen der Gegenwart auszuweichen&ldquo;. <\/p>\n<p>Ein unglaublich hartes und zutreffendes Urteil, an dem noch lange nicht in unseren Staaten gearbeitet wird. Ein gro&szlig;er Fehler war, dass man zwar Regeln f&uuml;r die Aufl&ouml;sung insolventer Banken vorbereitete, aber nicht den Austritt von Staaten vorhersah und entsprechend regulierte. Man erf&auml;hrt &uuml;ber dieses Buch, dass Silvio Berlusconi in seinem kranken Land, das als Problemfall auch gleich hinter Spanien kommt, hinter dem R&uuml;cken der EU-Kommission den Austritt Italiens aus der Eurozone betrieb. Und zwar in der Zeit, als das Verarbeitende Gewerbe in Italien da niederging. Fiat erwarb den US-Autohersteller Chrysler und verlegte den Firmenhauptsitz von Turin nach Amsterdam. Eine verheerende Entscheidung f&uuml;r Italien. <\/p>\n<p>Immer bem&uuml;ht sich der Autor trotz der Fachstringenz der Ausf&uuml;hrungen den Leser mal einzubeziehen mit einer klugen Frage: Der Leser, schreibt er, wird sich fragen, ob es tats&auml;chlich m&ouml;glich ist, dass die nationalen Notenbanken des Euroraums so viel Geld drucken und dann an die heimische Wirtschaft und den Staat verleihen k&ouml;nnen, wie Sie wollen? Der Leser wird noch weiterfragen, ob es denn keine Kontingente gebe, durch die die Geldsch&ouml;pfung von der Gr&ouml;&szlig;e der L&auml;nder abh&auml;ngt, nach dem Prinzip &bdquo;Kleines Land, kleine Notenpresse&ldquo; und umgekehrt. Der Autor antwortet freim&uuml;tig: Ja, sie d&uuml;rfen es&hellip; &bdquo;Eine Kontingentierung der Geldsch&ouml;pfung nach der Gr&ouml;&szlig;e der Volkswirtschaft eines Landes gibt es nach den Statuten der EZB oder den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen nicht&ldquo;. <\/p>\n<p>Die EZB spielte, wie das Buch fein literarisch beschreibt, den wei&szlig;en Ritter, als der die EZB auftaucht, die erst Refinanzierungskredite auf drei, dann im Oktober 2008 auf sechs Monate verdoppelte und insgesamt 265 Milliarden Euro mit dieser Laufzeit zur Verf&uuml;gung stellte. Immer wieder hat die Fachsprache dann Akronyme: LTRO: Longer Term Refinancing Operation, Am 21. Dezember 2011 begann das Eurosystem Refinanzierungskredite mit bis zu dreij&auml;hriger Laufzeit zur Verf&uuml;gung zu stellen. Dabei wurden bis 29.02.2012 &nbsp;1.019 Mrd Euro verliehen. Pr&auml;sident der EZB Mario Draghi nannte sein Programm in Anlehnung an die Festungsbrechenden M&ouml;rser des 1. Weltkriegs die &bdquo;Dicke Bertha&ldquo;. Englisch sprach er von der &bdquo;big bazooka&ldquo;. Eine weitere Abk&uuml;rzung, die der Laie nicht so schnell begreift sind ABS-Papiere, die der US-Milliard&auml;r Warren Buffett metaphorisch als &bdquo;Massenvernichtungswaffen&ldquo; bezeichnete. Eine harmlosere Metapher besteht auf W&uuml;rsten, mit denen diese Papiere gemeinsam haben, dass man nicht so genau wissen m&ouml;chte, was in ihnen enthalten ist. Die Fleischreste, so der Autor, die man durch den ABS Wolf drehte, waren manchmal nicht mehr genie&szlig;bar. So wurde in einem spanischen ABS-Papier eine Kreditforderung gegen den Fu&szlig;ballverein Real Madrid verwertet auf Grund eines Kredits, der dem Ankauf des Spielers Christiano Ronaldo diente. <\/p>\n<p>Die Regierungen Griechenlands bekommen ein fachlich desastr&ouml;ses Urteil, noch auf dem H&ouml;hepunkt der Krise wurden die Geh&auml;lter der Staatsbeamten in Griechenland um 19 Prozent erh&ouml;ht, das muss man sich mal vorstellen. Die Frage, warum und wie es Irland geschafft hat, geht wieder auf ein v&ouml;lkerpsychologisches Argument zur&uuml;ck. Irland hatte ganz anders als das arrogante Griechenland einen gro&szlig;en Exportsektor, die Industrieproduktion machte einen Sprung um 40 Prozent Steigerung. Unter den Gr&uuml;nden w&auml;gt Sinn auch ab, dass es sich bei Irland um ein angels&auml;chsisches Modell handle, dessen Staatsr&auml;son vorsah, flexiblere Arbeitsm&auml;rkte und Lohnk&uuml;rzungen durchzusetzen. Die irischen Besch&auml;ftigen mussten ab 2009 starke Lohneinbu&szlig;en hinnehmen. Auch nach dem kr&auml;ftigen Anstieg im Jahr 2014 lag die irische Lohnsumme immer noch um 4 Prozent unter dem Niveau von 2007. Sicher, auch Irland habe reichlich Geld gedruckt. Aber dieses Geld wurde vornehmlich zur Kompensation einer Kapitalflucht ben&ouml;tigt. &bdquo;So wurde Irland gezwungen, den G&uuml;rtel weiter enger zu schnallen&ldquo;. Das Baltikum und besonders Lettland gerieten auch in eine Krise nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers. Lettland schluckte die bittere Pille einer realen Abwertung freiwillig. Der damalige Ministerpr&auml;sident und heutige EU-Kommissar Vladis Dombrovskis sagte etwas sp&auml;ter, wie sehr die Letten in den Euroraum hineinwollten. Und deshalb habe er die Sozialpartner von der Notwendigkeit von Lohnsenkungen &uuml;berzeugen k&ouml;nnen: &bdquo;Wenn man in den Euro hineinwill, tut man alles. Wenn man schon drin ist, kann man offenbar tun, was man will.&ldquo; <\/p>\n<p>Das Buch hat gewiss Redundanzen und auch Wiederholungen, die aber im Duktus der Berichterstattung nicht auffallen, auch nie nur Doubletten sind. Von Zeit zu Zeit gibt der Autor ein Vergleichsbild aus dem allt&auml;glichen Leben, um die Schieflage des Systems in dem Euroraum und in der Kompetenz der EZB aufscheinen zu lassen. In dem dramatischen Kapitel &uuml;ber die Target Salden sagt der Autor pl&ouml;tzlich: &bdquo;Es ist wie bei einer Privatperson&ldquo;. Wenn man n&auml;mlich kein Einkommen hat und sein verzinsliches Sach- und Finanzverm&ouml;gen nicht hergeben will, k&ouml;nne man seinen Konsumstandard noch eine Weile aufrechterhalten, solange die fl&uuml;ssigen Mittel reichen. Aber das Geld ist dann irgendwann weg, und man m&uuml;sse etwas tun, um die Zahlungsbilanz zu verbessern. Z.B. mehr arbeiten, sich einen Kredit besorgen oder einen Teil seines Besitzes verkaufen. Dann kommt der sensationelle Satz: &bdquo;Es ist f&uuml;r ein Individuum nicht ratsam, das Problem zu l&ouml;sen, in dem es das fehlende Geld im Keller nachdruckt, denn daf&uuml;r wird man mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft&ldquo;. Und dann die Nutzanwendung: &bdquo;Bei den Eurostaaten stellt sich der Sachverhalt etwas anders dar&ldquo;. Er kann den Leser auch erleichtern durch Entmythologisierung. Nachdem der Autor zum zweiten Mal in dem Buch die schwierige Aufl&ouml;sung des Akronyms Target gegeben hat (&hellip;Express Transfer System), sagt er: diese Aufl&ouml;sung sollte man sofort am besten vergessen, nachdem man ihn geh&ouml;rt hat, weil er kaum etwas zum Verst&auml;ndnis beitrage. <\/p>\n<p>Am Ende ist man eher durch die irenische Schlussvolte des Autors &uuml;berrascht, der nat&uuml;rlich auf Grund der harten Urteile, die er &uuml;ber die Geld- und W&auml;hrungsmanipulationen der EZB &uuml;ber 500 Seiten gegeben hat. Immer ist das real existierende Eurosystem haarscharf daran, eine Transferunion im Wortsinn zu werden. Und die EZB hat nat&uuml;rlich durch die freiwillige &Uuml;bernahme von soviel ELA Krediten an die Notenbanken von Griechenland, aber auch Irland und Portugal getan, dass man vergessen m&ouml;chte, dass das Eurosystem f&uuml;r etwaige Verluste aufkommen muss, &bdquo;gesetzt den Fall, dass es sich &uuml;berlebt&ldquo;. Nicht vorgesehen und gef&uuml;rchtet ist der Austritt eines Landes. <\/p>\n<p>Der Weg zum Staatenbund ist verbaut, wie der Autor schreibt. Es bestehe in Europa leider au&szlig;erhalb von Deutschland nicht die geringste Bereitschaft, einen solchen Bundestaat zu gr&uuml;nden. Das gemeinsame Rechtssystem und die gemeinsame Armee werden nicht kommen, solange Europa nicht von &auml;u&szlig;eren Feinden bedroht ist. Im Kapitel &uuml;ber das Prozedere des Austritts gibt der Autor der Sturheit von Finanzminister Sch&auml;uble Recht. Sch&auml;uble hatte den in Br&uuml;ssel anwesenden Finanzministern eine mindestens f&uuml;nfj&auml;hrige Unterbrechung der Vollmitgliedschaft Griechenlands empfohlen, falls es zu einem Schuldenschnitt komme, weil ein Schuldenschnitt f&uuml;r Eurostaaten mit dem Beistandsverbot des Maastricht Vertrages nicht in &Uuml;bereinstimmung zu bringen sei. Der Autor geht auf die technischen Probleme ein, die sich zweifellos damit ergeben w&uuml;rden. <\/p>\n<p>Er verweist auch darauf, dass der griechische Finanzminister Varoufakis auf die Pl&auml;ne einer Arbeitsgruppe f&uuml;r den Austritt Griechenlands verweisen k&ouml;nnte. Er wollte die griechische Zentralbank kapern, der Kontrolle der EZB entziehen und der griechischen Regierung unterstellen, um sie damit f&uuml;r eine Parallelw&auml;hrung zu nutzen. Letztlich &ndash; so Hans-Werner Sinn &ndash; gehe es um die Frage, ob das Eurosystem den schw&auml;cheren Mitgliedsl&auml;ndern in S&uuml;deuropa die Garantie f&uuml;r die Angleichung ihres Lebensstandards gibt&hellip; oder ob es die W&auml;hrungsunion mit selbstverantwortlich handelnden Eurol&auml;ndern bleibt, wie sie der Maastricht Vertrag vorsieht. Das Austrittsland k&ouml;nnte bei eigenem Wunsch auch weiter assoziiertes Mitglied bleiben im Rahmen des schon existierenden EWSII Systems, das der Nachfolger von EWSI war, des Festkurssystems. <\/p>\n<p>Die Mitgliedschaft im Euro k&ouml;nne nicht das Recht beinhalten, durch Transfers gest&uuml;tzt zu werden, wenn man nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig ist. Unter diesem Aspekt h&auml;lt das Buch die Entscheidung f&uuml;r ein drittes Hilfspaket von 86 Milliarden Euro f&uuml;r schwer verst&auml;ndlich, Pro Privathaushalt habe Griechenland zuvor schon 81.000 Euro bekommen. Ziehe man von den neuen Hilfen den Betrag ab, der f&uuml;r die Bedienung aller Kredite gedacht sei, komme man auf eine Gesamthilfe von 89.000 Euro pro Haushalt. Oder noch einmal anders: Griechenland habe bisher 344 Milliarden Euro Kredite erhalten, das sei das 37fache der Marshall-Plan-Hilfen, die die Bundesrepublik nach dem 2. Weltkrieg bekommen habe. Diejenigen, die unter dieser Rettungspolitik am meisten leiden werden, sind die europ&auml;ischen Steuerzahler. Es bleibt zu bef&uuml;rchten, dass Ihnen das gesamte Risiko der Rettungsaktionen aufgeb&uuml;rdet wird trotz des Versprechens von Helmut Kohl, dass der Maastricht Vertrag die deutschen Steuerzahler vor Haftungsverpflichtungen gegen andere Eurol&auml;nder sch&uuml;tzt.<\/p>\n<p>Am Schluss l&auml;sst man sich noch gerne das Zutrauen gefallen, das der Autor im Unterschied zu vielen &Ouml;konomen, die das System nicht verstanden haben, dem Leser zuschreibt: &bdquo;Dennoch sollte es jedem aufmerksamen Leser m&ouml;glich sein, den Ausf&uuml;hrungen dieses Buches zu folgen und nach der Lekt&uuml;re die Mechanismen zu durchschauen und politisch einzuordnen&ldquo;. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3446444688\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3446444688&amp;linkCode=as2&amp;tag=drfranzaltferns\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans-Werner Sinn &#8222;Der Euro &#8211; Von der Friedensidee zum Zankapfel&#8220; &#8211; online bestellen!<\/a><\/p>\n<h5 class=\"green\">Quelle<\/h5>\n<p><a class=\"contentLink\" href=\"mailto:R.Neudeck@t-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rupert Neudeck 2015<\/a> |&nbsp;<a class=\"contentLink\" href=\"http:\/\/www.gruenhelme.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gr&uuml;nhelme 2015<\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><div class=\"ShariffHeadline\">Diese Meldung teilen<\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8;border-radius:1%\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.sonnenseite.com%2Fde%2Ftipps%2Fder-euro%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\";border-radius:1%; 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