{"id":58260,"date":"2011-08-25T00:00:00","date_gmt":"2011-08-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sonnenseite.com\/politik\/interview-mit-wataru-iwata-aus-fukushima-am-19-august-2011.html"},"modified":"2011-08-25T00:00:00","modified_gmt":"2011-08-24T22:00:00","slug":"interview-mit-wataru-iwata-aus-fukushima-am-19-august-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sonnenseite.com\/de\/politik\/interview-mit-wataru-iwata-aus-fukushima-am-19-august-2011\/","title":{"rendered":"Interview mit Wataru Iwata aus Fukushima am 19. August 2011"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in hiesigen Medien haupts\u00e4chlich \u00fcber sinkende Radioaktivit\u00e4tswerte rund um das am 11. M\u00e4rz durch ein Erdbeben und einen Tsunami gr\u00f6\u00dftenteils zerst\u00f6rte Akw Fukushima Daiichi berichtet wird, leben die Einwohner Japans in st\u00e4ndiger Sorge, da sich die Strahlung immer mehr ausbreitet. Nach wie vor ist das havarierte Atomkraftwerk Wind und Wetter ausgesetzt, die Menge an verstrahltem K\u00fchlwasser nimmt zu, und was sich derzeit im Untergrund in den Bereichen der Kernschmelzen und des Grundwassers abspielt, wei\u00df niemand. Interview mit Wataru Iwata, Mitglied der B\u00fcrgerinitiative CRMS in Fukushima. <!--more--> <\/p>\n<p>Kritiker bezeichnen die Informationspolitik der Regierung und der Betreibergesellschaft Tepco als Fortsetzung der Katastrophe. Die Menschen f\u00fchlen sich im Stich gelassen. Betroffene haben sich zu einer B\u00fcrgerinitiative zusammengeschlossen, der <a href=\"http:\/\/en.crms-jpn.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CRMS (Citizens&#8216; Radioactivity Measuring Station)<\/a>. Ihre Mitglieder wollen in allen 47 Pr\u00e4fekturen des Landes Stationen zur Messung der radioaktiven Verstrahlung von Lebensmitteln, anderen Waren und Personen einrichten.<\/p>\n<p>Am 15. August 2011 hielten Frau Aya Marumori und Herr Wataru Iwata als Vertreter der B\u00fcrgerinitiative eine Pressekonferenz in Berlin ab, in der sie die Lage vor Ort und ihr Anliegen schilderten. Die Organisation <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IPPNW (&#8222;International Physicians for the Prevention of Nuclear War&#8220;)<\/a> unterst\u00fctzt die japanische Initiative unter anderem mit 5.000 Euro. Dar\u00fcber hinaus gibt sie und die Gesellschaft f\u00fcr Strahlenschutz ihre Erfahrungen im Aufbau und Betrieb von B\u00fcrgerme\u00dfstationen weiter.<\/p>\n<p><strong>Schattenblick: Herr Iwata, Sie beteiligen sich an der B\u00fcrgerinitiative CRMS. Worum geht es dabei?<\/strong><\/p>\n<p>Wataru Iwata: Obwohl die meisten von uns nur Studenten sind, f\u00fchren wir mit Geigerz\u00e4hlern regelm\u00e4\u00dfig Radioaktivit\u00e4tsmessungen sowohl in der Umgebung als auch an den Menschen selbst und den Lebensmitteln durch.<\/p>\n<p><strong>SB: Gab es Ihre Organisation bereits vor der Zerst\u00f6rung des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi im M\u00e4rz dieses Jahres durch das Erdbeben und den Tsunami oder wurde sie erst danach gegr\u00fcndet?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Sie existierte vorher nicht. Wir haben sie erst in Reaktion auf die mangelnde und verharmlosende Informationspolitik des Reaktorbetreibers Tepco und der Tokioter Regierung ins Leben gerufen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>SB: Was sagen Ihre Messungen der letzten Wochen aus?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Seit dem Reaktorungl\u00fcck stellen wir einen kontinuierlichen Anstieg der Menge an Radioaktivit\u00e4t in der hiesigen Umgebung fest. Das geben nicht nur unsere Ger\u00e4te, sondern auch die Beobachtungen der Menschen vor Ort her. Gleich am Tag nach der Havarie versuchte Tepco die gestiegene Radioaktivit\u00e4t entlang der K\u00fcste der Pr\u00e4fektur Fukushima zu einem einmaligen Vorgang, zu einem Auslaufen von Resten an Spaltmaterial zu erkl\u00e4ren. Da\u00df das nicht stimmt, wird dadurch bewiesen, da\u00df die Messungen f\u00fcr Radioaktivit\u00e4t immer h\u00f6here Werte ergeben. Da das urspr\u00fcngliche Ungl\u00fcck ein so enormes Ausma\u00df annahm, l\u00e4\u00dft es sich im Einzelfall allerdings kaum bestimmen, ob eine Kontamination von damals stammt oder neueren Datums ist.<\/p>\n<p><strong>SB: Aber man kann auf jeden Fall sagen, da\u00df die Verstrahlung insgesamt zunimmt?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Zweifelsohne, und das nicht nur in Fukushima. Als wir von unserer Reise nach Europa zur\u00fcckkehrten, habe ich erh\u00f6hte Strahlenwerte in Tokio gemessen. Das l\u00e4\u00dft einen vielleicht ahnen, wie schlimm die Lage in Fukushima selbst sein mu\u00df. Tepco und das Ministerium f\u00fcr Bildung und Wissenschaft spielen das Ganze herunter, indem sie Luftmessungen nur f\u00fcr 10 bis 30 Minuten pro Tag durchf\u00fchren. Das bedeutet, da\u00df die Menschen gar nicht mitbekommen oder in Kenntnis gesetzt werden, wann die Verantwortlichen bei den Aufr\u00e4umarbeiten in Fukushima radioaktiv belasteten Dampf aus den besch\u00e4digten Reaktoren freisetzen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>SB: M\u00f6glicherweise werden die Messungen an Zeitpunkten durchgef\u00fchrt, bevor radioaktiver Dampf abgelassen oder radioaktives Wasser ins Meer geleitet wird.<\/strong><\/p>\n<p>WI: Das kann sein. Wir wissen es einfach nicht, denn sie geben nur ganz wenig Informationen heraus. Fakt ist aber, da\u00df die Werte f\u00fcr radioaktive Strahlung hier in der Pr\u00e4fektur Fukushima immer noch zunehmen.<\/p>\n<p><strong>SB: Wo genau f\u00fchren Sie Ihre Messungen durch?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Wir haben bisher drei Me\u00dfstationen in der Pr\u00e4fektur Fukushima einrichten k\u00f6nnen &#8211; eine in Fukushima-Stadt, eine in der Stadt Koriyama und eine in der Stadt Soma.<\/p>\n<p><strong>SB: In den ersten Wochen nach dem Super-GAU berichteten die Medien \u00fcber die Entdeckung sogenannter Hotspots, an denen die radioaktive Strahlung besonders hoch war. Wie gehen die Beh\u00f6rden vor, wenn irgendwo ein Hotspot festgestellt wird &#8211; evakuieren sie die dortigen Bewohner, erkl\u00e4ren sie das Gebiet zur Sperrzone und lassen niemanden hinein?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Wir haben zahlreiche Hotspots identifiziert &#8211; mitunter in einer Entfernung von bis zu 60 Kilometer vom havarierten Kernkraftwerk. Wir haben sogar auf einem Kinderspielplatz eine radioaktive Strahlung von mehr als 60 Mikrosievert pro Stunde festgestellt. Und da haben die Beh\u00f6rden gar nichts gemacht. Es werden nur ganz wenige Areale dekontaminiert, denn es ist den Beh\u00f6rden der Pr\u00e4fektur Fukushima, der Zentralregierung in Tokio und Tepco offenbar zu teuer und zu aufwendig, jedes Gebiet, in dem es eigentlich erforderlich w\u00e4re, zu evakuieren und von Radioaktivit\u00e4t zu s\u00e4ubern.<\/p>\n<p><strong>SB: Wie gut werden die verstrahlten Menschen medizinisch versorgt? Werden sie von der restlichen Bev\u00f6lkerung abgesondert und getrennt behandelt? Wie geht man mit ihnen um?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Sie sind in der Gesellschaft nach wie vor voll integriert. Vor einigen Wochen haben die Gesundheitsbeh\u00f6rden der Pr\u00e4fektur Fukushima ein medizinisches Begleit- und Testprogramm f\u00fcr die rund 28.000 Strahlenopfer angek\u00fcndigt. Leider haben wir den Eindruck, da\u00df es sich hier weniger um \u00e4rztliche Betreuung im eigentlichen Sinne als vielmehr um ein epidemiologisches Gro\u00dfprojekt handelt, in dem die Betroffenen weniger als Patienten denn als Versuchstiere betrachtet werden. Die Beh\u00f6rdenvertreter behaupten, da\u00df die meisten dieser Menschen nichts zu bef\u00fcrchten h\u00e4tten, weil sie an Strahlung nicht mehr als 100 Millisievert abbekommen h\u00e4tten, und da\u00df sie die Tests lediglich durchf\u00fchren, um den Sorgen in der Bev\u00f6lkerung gerecht zu werden. Das klingt f\u00fcr uns wie blo\u00dfe Beschwichtigung, zumal einzelne Menschen bereits \u00fcber Gesundheitsbeschwerden klagen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>SB: Wie ergeht es den Menschen, die evakuiert wurden und ihre Wohnungen verlassen mu\u00dften, leben sie weiterhin in Notunterk\u00fcnften?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Man hat es hier mit zwei Evakuierungswellen zu tun. Zun\u00e4chst gibt es die Menschen, die ihre H\u00e4user beim Erdbeben und dem Tsunami verloren haben, und dann gibt es die Leute, die aus der 20-Kilometer-Sperrzone rund um das Kraftwerk evakuiert werden mu\u00dften. Insgesamt reden wir hier von rund 300.000 Menschen, die umgesiedelt wurden. Die meisten von ihnen wohnen nach wie vor in Notunterk\u00fcnften wie Sporthallen und \u00e4hnlichem. Und weil es noch mehr Evakuierungen mit sich br\u00e4chte, weigern sich die Beh\u00f6rden, die Sperrzone um das AKW zu erweitern. Sie sagen, sie k\u00f6nnen nicht noch mehr Menschen evakuieren, weil dann der Wiederaufbau in den von Erdbeben und Tsunami zerst\u00f6rten Gebieten \u00fcberhaupt nicht vorank\u00e4me. Wenngleich man die Argumente aus kurzfristiger Sicht nachvollziehen kann, bergen sie in dem Gebiet rund um die Sperrzone langfristig gro\u00dfe gesundheitliche Gefahren f\u00fcr die Menschen im allgemeinen und die Kinder im besonderen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>SB: Wie werden die Evakuierten aus der Sperrzone von den staatlichen Gesundheitsbeh\u00f6rden medizinisch betreut?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Sie werden \u00fcberhaupt nicht medizinisch betreut &#8211; selbst dann nicht, wann die Eltern zum Beispiel ihr Kind mit verd\u00e4chtigen Symptomen wie Nasenbluten zum Arzt bringen. Sie behaupten, das k\u00f6nne nicht auf die Strahlung zur\u00fcckgehen, denn die Menschen h\u00e4tten weniger als 100 Millisievert abbekommen.<\/p>\n<p><strong>SB: In den ersten Tagen nach dem Reaktorungl\u00fcck soll es in der Pr\u00e4fektur Fukushima nicht nur wegen der Zerst\u00f6rungen zu einer Lebensmittelknappheit gekommen sein, sondern auch weil H\u00e4ndler und Lastwagenfahrer aus Angst vor einer Verstrahlung nicht in das betroffene Gebiet fahren wollten. Hat sich dieses Problem inzwischen behoben?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Das ist kein Problem mehr. Derzeit besteht das gr\u00f6\u00dfte Problem darin, da\u00df noch immer Menschen in hochverstrahlten Regionen leben.<\/p>\n<p><strong>SB: Einige Wochen nach der mehrfachen Kernschmelze kam es in Fukushima Daiichi zu einem Vorfall, bei dem drei Arbeitern stark verstrahltes Wasser in die Gummistiefel geflossen war und sie sofort notbehandelt werden mu\u00dften. Der Vorfall sorgte weltweit f\u00fcr Aufsehen. Wissen Sie vielleicht, was aus diesen Personen geworden ist?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Ich habe damals von dem Vorfall geh\u00f6rt. Doch was mit den drei M\u00e4nnern letztlich passiert ist, wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p><strong>SB: Was geschieht derzeit mit den landwirtschaftlichen Produkten aus der Pr\u00e4fektur Fukushima, die radioaktiv kontaminiert sind? Werden sie weiterhin verkauft und zum Verzehr angeboten oder werden sie mit anderen Lebensmitteln vermischt, um sie unter bestimmte Strahlungswerte zu dr\u00fccken, so da\u00df sie weiterhin auf den Markt gebracht werden k\u00f6nnen? Werden vielleicht manche Lebensmittel einfach vernichtet?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Seitens der Beh\u00f6rden erfahren wir hier\u00fcber sehr wenig. Aufgrund unseren eigenen Messungen wissen wir jedoch, da\u00df sich radioaktiver Niederschlag aus den Ungl\u00fccksreaktoren \u00fcber weite Teile der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che in der Pr\u00e4fektur Fukushima abgesetzt hat. Das bedeutet aber nicht, da\u00df alle landwirtschaftlichen Produkte aus Fukushima radioaktiv verseucht sind. Obst und Gem\u00fcse, die in Gew\u00e4chsh\u00e4usern angebaut werden, sind nat\u00fcrlich v\u00f6llig unbelastet. Wir wissen praktisch nichts dar\u00fcber, was mit den verstrahlten Lebensmitteln gemacht wird, ob sie noch verarbeitet oder ob sie vernichtet werden. Die Beh\u00f6rden haben verf\u00fcgt, da\u00df Lebensmittel, die eine h\u00f6here radioaktive Belastung als 500 Becquerel pro Kilogramm aufweisen, nicht zum Verzehr angeboten werden d\u00fcrfen. Aber alles, was darunter bleibt, darf in den Handel gelangen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>SB: K\u00f6nnte es sein, da\u00df Lebensmittel aus Fukushima billiger verkauft und in Folge dessen wahrscheinlich eher von \u00e4rmeren Menschen gekauft und verzehrt werden, w\u00e4hrend wohlhabendere Personen etwas mehr f\u00fcr unbelastetes Essen ausgeben?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Ausschlie\u00dfen kann man das nicht, aber davon habe ich bisher nichts geh\u00f6rt. Im Gro\u00dfen und Ganzen blieben die Lebensmittelpreise bei uns hier in Fukushima auch nach dem dreifachen Ungl\u00fcck stabil. Generell kann man jedoch sagen, da\u00df die Lebensmittel aus Fukushima im restlichen Japan zu sehr niedrigen Preisen angeboten werden.<\/p>\n<p><strong>SB: Was unternimmt die Anti-AKW-Bewegung in Japan zur Zeit? Werden neue Protestaktionen vorbereitet?<\/strong><\/p>\n<p>WI: So genau kann ich es Ihnen zur Zeit nicht sagen, denn wir sind ja gerade erst von einer zehnt\u00e4gigen Europareise zur\u00fcckgekehrt. Nichtsdestotrotz kann man nicht bestreiten, da\u00df das Ansehen der Atomindustrie in Japan durch die Ereignisse in Fukushima Daiichi enorm gelitten hat. Hielten sich in der \u00d6ffentlichkeit fr\u00fcher viele Menschen mit ihrer Kritik oder ihren Zweifeln an der japanischen Atompolitik zur\u00fcck, so ist das heute nicht mehr der Fall. \u00dcber das Thema wird \u00f6ffentlich hei\u00df diskutiert. Die Kritiker der Kernenergie erleben einen enormen Zulauf.<\/p>\n<p><strong>SB: Wie ist die Stimmung im Land mehr als f\u00fcnf Monate nach dem Reaktorungl\u00fcck? Nehmen die Menschen die von Fukushima Daiichi ausgehende Gesundheitsbedrohung nicht mehr so wahr und hat die Berichterstattung der Medien \u00fcber das Thema nachgelassen?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Das Thema bewegt die einfachen Menschen nach wie vor. Doch bis auf einzelne Berichte kritischer Redaktionen bei Presse und Rundfunk hat das Interesse der gro\u00dfen Medien nachgelassen. \u00c4hnlich wie unter den Verantwortlichen bei den Beh\u00f6rden wollen sich die Vertreter der gro\u00dfen Medien nicht ernsthaft mit der Lage in Fukushima Daiichi auseinandersetzen, sondern spielen sie lieber herunter.<\/p>\n<p><strong>SB: Noch im Mai hat Premierminister Naoto Kan die Abkehr Japans von der Atomindustrie verk\u00fcndet, zugleich aber betont, da\u00df die Umstellung auf regenerative Energien langwierig sein w\u00fcrde. Halten Sie die Ank\u00fcndigung Kans f\u00fcr seri\u00f6s?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Ich wei\u00df es nicht. Mir ist nicht klar, wie er den Atomausstieg bewerkstelligen will, selbst wenn er es ernstgemeint hat. Ich richte mich jedenfalls nicht nach den Verlautbarungen des Premierministers.<\/p>\n<p><strong>SB: Was meinen Sie, wie es mit der japanischen Atomindustrie weitergehen soll?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Angesichts des gigantischen Ausma\u00dfes des Ungl\u00fccks in Fukushima Daiichi ist allen klar, da\u00df Japans bisherige Atompolitik nicht einfach fortgesetzt werden kann. Die Vorg\u00e4nge haben gezeigt, da\u00df die Menschheit die Kernkraft nicht unter Kontrolle hat und vielleicht sogar niemals vollst\u00e4ndig in den Griff bekommen wird. Das radioaktive Material, das die Atomindustrie produziert, werden wir niemals los, sondern m\u00fcssen es auf Jahrtausende hinaus so sicher wie m\u00f6glich aufbewahren. Um einen Atomausstieg und eine Energiewende in Japan zu schaffen, w\u00e4re ich vielleicht bereit, den Strom aus den auslaufenden Kernkraftwerken zu benutzen. Doch im Grunde genommen handelt es sich um eine Technologie, deren Gefahrenpotential und Gesundheitsrisiken f\u00fcr die Menschheit viel zu schwer wiegen.<\/p>\n<p><strong>SB: Heute gab es Berichte von einem neuen schweren Erdbeben vor der K\u00fcste Fukushimas. Haben Sie vielleicht etwas dar\u00fcber geh\u00f6rt, ob dadurch erneut Sch\u00e4den an den Atomkraftwerken verursacht wurden?<\/strong><\/p>\n<p>WI: Das Erdbeben war hier in Fukushima-Stadt zu sp\u00fcren. Ich mache mir gro\u00dfe Sorgen um seine m\u00f6glichen Auswirken auf das Atomkraftwerk, denn Reaktor 4 zum Beispiel steht seit dem 11. M\u00e4rz nicht mehr stabil, sondern befindet sich in einer Schieflage. Er lehnt zu einer Seite. Es besteht die Gefahr, da\u00df das Reaktorgeb\u00e4ude kollabiert.<\/p>\n<p><strong>SB: Herr Iwata, wir bedanken uns bei Ihnen f\u00fcr diese aufschlu\u00dfreichen Informationen.<\/strong><\/p>\n<h5 class=\"green\">Quelle<\/h5>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung:Elektronische Zeitung SCHATTENBLICK im MA-Verlagwww.schattenblick.de -> INFOPOOL -> UMWELT -> MEINUNGEN INTERVIEW\/003: Wataru Iwata, Mitglied der B\u00fcrgerinitiative CRMS in Fukushima (SB)Copyright 2011 by MA-Verlag, Dorfstra\u00dfe 41, 25795 Stelle-Wittenwurth\u00a0<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><div class=\"ShariffHeadline\">Diese Meldung teilen<\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8;border-radius:1%\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.sonnenseite.com%2Fde%2Fpolitik%2Finterview-mit-wataru-iwata-aus-fukushima-am-19-august-2011%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\";border-radius:1%; 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