Die Welt als Beute
Vor mehr als zehn Jahren einigte sich die Welt in Paris auf ein Klimaabkommen, aber die Emissionen steigen weiter. Die Erneuerbaren boomen. Doch gleichzeitig wird mehr Kohle aus der Erde geholt als je zuvor. Auch die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander.
Und wenn Trump, Netanjahu, Putin und Xi unverfroren Ansprüche auf fremde Territorien erheben, behandeln auch sie die Welt als Beute.
Der neue Atlas der erfolgreichen Buchreihe Atlas der Globalisierung ist ab jetzt erhältlich. In sechs Kapiteln – Klima, Wasser, Krieg, Wirtschaft, Demokratie und Migration – und über 250 Karten und Infografiken beleuchtet er die großen Herausforderungen unserer Zeit.
Gerade einmal 56.000 Menschen – 0,001 Prozent der Weltbevölkerung – besitzen heute dreimal mehr als die ärmere Hälfte zusammen. Die obszöne Anhäufung von Reichtum geht einher mit einer exzessiven Plünderung unseres Planeten. Der räuberische Griff nach der Welt findet sich in Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine wie in Trumps Ansprüchen auf Grönland. Der neue Atlas der Globalisierung nimmt dies zum Ausgangspunkt, um unseren Umgang mit den Ressourcen und die damit einhergehenden geopolitischen Machtverschiebungen zu analysieren.
Die Karten, Grafiken und Texte veranschaulichen, wie Konsum, Wirtschaft und politische Entscheidungen weit über nationale Grenzen hinaus wirken: vom weltweiten Avocado-Boom in Kolumbien, der die Kleinbauern verdrängt und natürliche Ressourcen belastet, über die Folgen des Massentourismus auf Mittelmeerinseln bis zu der Wasserkrise im Nildelta oder den ökologischen Kosten des Autobahnbaus.
Mit Beiträgen unter anderem von Perry Anderson, Ulrike Herrmann, Steffen Mau und Bee Wilson sowie über 250 Karten und Infografiken von Adolf Buitenhuis bietet der Atlas der Globalisierung fundierte Analysen und anschauliche Visualisierungen der wichtigsten globalen Entwicklungen.
Der Atlas der Globalisierung ist für 26 Euro im Buchhandel sowie im taz Shop erhältlich – auch als ePaper.
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