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E.ON Halbjahres-Analyse: Bayern ist Deutschlands Solarstrom-Champion

Durchschnittliche private Photovoltaik-Anlage (10 kWp) erzeugte in Bayern bis Ende Juni über 6.000 kWh Solarstrom.

Stromausbeute entspricht dem Halbjahresstrombedarf einer vierköpfigen Familie mit Wärmepumpe plus Fahrten von rund 9.400 km mit dem Elektroauto. Baden-Württemberg knapp hinter Bayern, es folgen das Saarland und Schleswig-Holstein

Bayern war im ersten Halbjahr 2026 das solarstromreichste Bundesland für private Hausdach-Anlagen, wie eine E.ON Analyse auf Basis von gerade erschienenen Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigt. Der Freistaat löst damit das Saarland an der Spitze der Bundesländer ab, das zum Halbjahr 2025 vorne lag. „Eine typische Einfamilienhaus-Solaranlage konnte im Freistaat bis Ende Juni rund 6.090 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das reicht rechnerisch aus, um eine vierköpfige Familie mit Wärmepumpe im neueren Einfamilienhaus ein halbes Jahr lang zu versorgen und rund 9.400 Kilometer mit dem Elektroauto zu fahren“, erklärt Filip Thon, CEO bei E.ON Deutschland.

„Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer nutzen ihren Sonnenstrom zunehmend selbst: mit Batteriespeichern, Elektroautos und Wärmepumpen, die flexibel und smart beladen das Energiesystem stärken und die Netze entlasten können. Dieses Potenzial wollen wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden heben – und die Energiewende entscheidend voranbringen“, sagt Filip Thon. Insgesamt sparte eine durchschnittliche private Photovoltaik-Anlage (10 Kilowattpeak) in Bayern bis Ende Juni 4,2 Tonnen CO2* ein.

Baden-Württemberg auf Platz zwei, dahinter folgen Vorjahreserster Saarland und Schleswig-Holstein

Auf Platz zwei folgt knapp hinter Bayern das Nachbarbundesland Baden-Württemberg mit 6.035 Kilowattstunden (kWh) erzeugtem Sonnenstrom in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026. Das Saarland, das die Halbjahres-Auswertung im Vorjahr anführte, erreicht mit rund 5.790 kWh den dritten Rang. Dahinter platziert sich Schleswig-Holstein mit 5.770 kWh. Die CO₂-Einsparung pro Solaranlage lag in Baden-Württemberg bei 4,2 Tonnen und im Saarland sowie in Schleswig-Holstein bei vier Tonnen.

Im bundesweiten Durchschnitt erzeugte eine durchschnittliche private Photovoltaik-Anlage im ersten Halbjahr 5.735 kWh Solarstrom und vermied dabei rund vier Tonnen CO₂*.

Mai ist solarstromstärkster Monat: Norden und Süden vorn

Der ertragreichste Solar-Monat des ersten Halbjahres war der Mai. Die größte Sonnenstromernte erzielte eine private Photovoltaikanlage dabei in Schleswig-Holstein mit rund 1.566 kWh, gefolgt von Bayern (1.484 kWh) und Mecklenburg-Vorpommern (1.464 kWh). Damit liegen alle drei deutschen Monats-Spitzenwerte im Mai.

*CO2-Äquivalente


Zum Hintergrund: Für diese Berechnung haben die E.ON Datenexpertinnen und -experten die bis Mitte Juli 2026 veröffentlichten Daten des Deutschen Wetterdienstes für 2026 genutzt. Für eine durchschnittliche private Photovoltaikanlage wurde eine Leistung von 10 Kilowattpeak (gerundet) gemäß Auswertung Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur innerhalb des Heimsegments nach BSW-Solar angesetzt (ohne Balkonsolaranlagen). Die Berechnung der CO2-Einsparung erfolgte gemäß Nettovermeidungsfaktor des Umweltbundesamts für CO2-Äquivalente, der Verbrauch eines Elektro-Autos nach Angaben des Instituts für Energie und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Für den privaten Haushalt mit vier Personen im neueren Einfamilienhaus in Deutschland wurden ein jährlicher Stromverbrauch von 4.000 kWh für den Haushalt und 4.500 kWh für die Wärmepumpe zugrunde gelegt.

Quelle

E.on 2026

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