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SolarWorld: US-Geschäft rettet Geschäftsjahr 2014

Absatzprognose um 15 Prozent übertroffen – Aktie zehn Prozent im Plus

Der deutsche Solarstromtechnologieriese SolarWorld hat seine Jahresziele dank des Geschäfts in den USA übertroffen. Wie das in Bonn ansässige Unternehmen mitteilt, kletterte der Absatz mit Solarstrommodulen und Bausätzen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 55 Prozent auf 849 Megawatt. Die eigene Prognose, die konzernweite Absatzmenge um mindestens 40 Prozent zu erhöhen, wurde damit übertroffen.

Vor allem die massive Nachfrage der Amerikaner lässt das Unternehmen operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Kaum verwunderlich, dass SolarWorld in Nordamerika seine Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt hat. Die Vereinigten Staaten sind für die Bonner inzwischen zum größten Einzelmarkt geworden – immerhin mit einem Anteil von 41 Prozent am Gesamtabsatz.

109 Mio. Euro EBITDA

Aber auch in Frankreich, Großbritannien und Japan hat SolarWorld seine Hausaufgaben gemacht und das Geschäft forciert. In Deutschland sieht sich das Unternehmen hingegen mit weiteren Rückgängen konfrontiert. Unter dem Strich erwirtschafteten die Bonner 2014 rund 573 Mio. Euro – rund 26 Prozent mehr Umsatz als noch ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 109 Mio. Euro – und das nach einem Verlust von 147 Mio. Euro im Vorjahr.

Bereinigt um Sondereffekte wie der Übernahme von Bosch Solar Energy (Bis zu 130 Mio. Euro: Bosch finanziert SolarWorld) erreichte SolarWorld noch ein kleines Plus von zwei Mio. Euro. Das EBIT weist jedoch noch einen Verlust von 43 Mio. Euro aus. Trotz hat sich ein besseres Ergebnis ergeben: 2013 war noch ein Verlust von 189 Mio. Euro entstanden. Die Börsianer freuen sich. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (13:11 Uhr) notiert die SolarWorld-Aktien mit einem Plus von 10,37 Prozent bei 12,49 Euro.

Quelle

pressetext.redaktion 2015 | Florian Fügemann 2015

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