Wohin geht ein Mensch, wenn er stirbt – wo ist er dann? Der Tod gilt noch immer als das größte Rätsel aller Rätsel oder als das Problem aller Probleme. Ist der Tod nun unser Feind oder vielleicht doch unser bester Freund? Und der Himmel ist vielleicht doch keine Fata Morgana oder Illusion, sondern Realität? Kann man sich auf den größten Trip unseres Lebens vorbereiten? Und wie gehen wir mit dem Reisefieber um?
Um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen, widmet sich der renommierte Journalist Franz Alt dem Phänomen der Nahtoderfahrungen. Über Jahrzehnte hinweg hat er Berichte von Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, gesammelt und sich mit ihnen unterhalten. Gibt es ein Jenseits, ein Leben nach dem Tod?
Die Antwort bleibt offen, doch Franz Alt weiß: Die Liebe ist stärker als der Tod.
Das Ergebnis einer Jahrzehnte währenden Beschäftigung
Ein Buch, das Hoffnung schenkt und Perspektiven öffnet
Sinn und Sinnfindung stehen im Zentrum von C. G. Jungs analytischer Psychologie. Viele Menschen suchen daher auch nicht nur Heilung, sondern Orientierung auf dem Weg der Individuation. Gleichzeitig hat diese Suche eine »dunkle Seite«. Sie zeigt sich, wenn Menschen den Sinn in persönlicher und gesellschaftlicher Macht suchen – und im äußersten Fall Gefahr laufen, die Welt durch ihren Größenwahn in den Abgrund zu stürzen.
Dieses Buch, herausgegeben von Dr. Franz Alt, versammelt die wichtigsten Texte C. G. Jungs zu diesem zentralen und aktuellen Thema, und zeigt neben den Gefahren auch Lösungsmöglichkeiten auf.
„An Wissen sind wir reich geworden, nicht aber an Weisheit“ ( C. G. Jung, Grundwerk 7,29).
Schon in den ersten Januar-Tagen 2026 ließ Präsident Trump völkerrechtswidrig Venezuela überfallen und dessen Präsidenten Maduro kidnappen und hat dann auch noch gleich damit gedroht, Grönland, Kolumbien und Kuba den USA einzugliedern. Schon zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Trump angekündigt, Kanada zum 51. Staat der USA machen zu wollen. Es macht Sinn, einen brutalen Diktator wie Maduro vor ein demokratisches Gericht zu stellen. Es scheint aber vielen Menschen wie Wahnsinn, dabei das Völkerrecht zu verletzen. Trumps Wahnsinns-Motto heißt: Man kann nur Neues aufbauen, wenn man vorher das Alte zerstört.
Wie soll man es nennen, wenn statt des bisherigen Völkerrechts plötzlich wieder das alte Faustrecht gelten soll?
Die Begriffe „Wahnsinn“ oder „Größen-Wahnsinn“ sind heute für den US-Präsidenten Trump sicherlich angebracht. Auch für Wladimir Putin und Xi Jinping. Und schon vorher für Massenmörder wie Hitler, Stalin oder Mao Tse-tung.
Trump macht, was er will, weil er es kann? Putin macht, was er will, weil er es kann? Xi macht, was er will, weil er es kann? Bei immer mehr Problemen stellt sich heute die Frage nach Sinn oder Wahnsinn. Bei der Klimakrise, bei der Terrorbekämpfung, beim Wettrüsten, bei jedem Krieg, bei den ansteigenden Flüchtlingsströmen. Zugegeben: Die Frage nach Sinn oder Wahnsinn ist bei alledem nicht neu. Sie stellte sich auch bei der Pest, bei den Kreuzzügen, bei der Hexenverbrennung, ja schon bei der Vertreibung aus dem Paradies. Aber damit sind die neuen Fragen, Probleme und Herausforderungen nicht sinnvoll beantwortet.
Viele vergessen dabei, dass trotz Trump, Putin und Xi das Völkerrecht Recht bleibt. Das Völkerrecht braucht allerdings – wie Heribert Prantl schreibt: „Kräfte, die es weiterentwickeln und ihm beim Überwintern helfen“. Das Recht des Stärkeren, das jetzt zu gelten scheint, ist überhaupt kein Recht, es bleibt Unrecht, weil es sich auf nackte Macht stützt. Die Größen-Wahnsinnigen können zwar Fakten schaffen, aber sie bleiben dennoch Schurken. Die Völkerrechtsordnung macht als Herzstück der Demokratien nach wie vor Sinn.
Der komplette Wahnsinn wäre es, wenn wir uns einfach damit abfinden würden, dass das Völkerrecht heute brutal verletzt wird. Wenn wir vor den Größenwahnsinnigen einfach kampflos und feige kapitulieren, werden wir als Kolonisierte aufwachen. Oder wollen wir, dass auch in Europa nur noch das Gesetz des Dschungels gilt? Der große Schweizer Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung analysierte: „An Wissen sind wir reich geworden, nicht aber an Weisheit“. Ganz klar: Zukunft braucht Weisheit. Aber wir sind zu vergangenheitsbesessen und zu zukunftsvergessen. Wir werden auch lernen müssen, mit Unsicherheiten zu leben. Was kann eine Menschheit, die mehr auf Weisheit setzt, heute tun? Jung meint dazu: „Die einzige Großmacht, die ich anerkenne, ist die menschliche Seele“. Und das heißt auch, dass wir lernen müssen, mehr unserer Intuition zu vertrauen. Und diese sagt uns, dass es zu jedem Trend auch immer Gegentrends gibt: In den USA zum Beispiel ganz überraschende Wahlerfolge der Demokraten, zum Beispiel bei der Bürgermeisterwahl in New York. Auch in Europa gibt es Gegenbewegungen zum Rechtsruck. Und in China wächst das Interesse am Buddhismus. Ebenso ist das Handelsabkommen zwischen den EU-Staaten und den südamerikanischen Mercosur-Staaten ein deutliches Zeichen der regelbasierten Kooperation gegen den Handelskrieger Trump und gegen die US-amerikanischen Allmachts-Phantasien. Die Zukunft ist ungewiss, aber offen. Das wird immer so sein. Wer wie ich 1938 geboren ist, hat das mehrmals erlebt.
Haben wir diese „einzige Großmacht“ vergessen und verdrängt? Weil alles mit allem zusammenhängt, sind wir mitverantwortlich für die Probleme unserer Zeit. Die Wiederentdeckung der menschlichen Seele setzt auf einen globalen Bewusstseinswandel . C. G. Jung verstand sich immer als geistiger Heiler im privaten wie im politischen wie im beruflichen Leben. Dabei spielen Begriffe wie „neu“ oder „alternativ“ oder „neues Bewusstsein“, „neue Tiefenpsychologie“ und „Tiefentheologie“ eine zentrale Rolle. Heute kämen hinzu: „neue Friedensbewegung“, „neue Neurologie“ und „neue Umweltbewegung“.
Der Seelenarzt C. G. Jung schlägt vor, dass wir uns gerade in schwierigen Zeiten um ein Leben heiterer Gelassenheit bemühen, zum Beispiel, um die Erkenntnisse der Nahtoderfahrenen – er selbst hatte eine Nahtoderfahrung – und um über die Konsequenzen daraus nochmal etwas Gründlicher nachzudenken. Bei Jung geht es immer darum, auch unsere eigenen Schattenseiten kennenzulernen. Es könnte ja sein, dass auch der Andere oder die Anderen auch mal Recht haben. Er schlägt deshalb vor, über die „christlichen Voraussetzungen unseres Hierseins noch einmal etwas grundsätzlicher nachzudenken“. Die Erkenntnis unseres Schattens beschützt uns vor Selbsterhöhung und Moralismus – wichtig beim Bekämpfen des Wahnsinns und beim Suchen nach Sinn. Den Mythos für den modernen Menschen beschreibt Jung als „schöpferisches Bewusstsein“. Um die vorherrschende Todesbewegung und Selbstzerstörung zu überwinden, bedarf es einer Befreiung der Lebensenergie. Darin liegt die Chance unserer heutigen Krisen. Die Geschichte gibt Jung recht. Bei allen Krisen hat es die Menschheit immer geschafft, auch die Chancen zu erkennen. C. G. Jung dazu: „Wir können aus der Grube erst herausklettern, wenn wir in dieselbe hineingefallen sind“.
Nachdem ich schon 1983 das erste C. G. Junge-Lesebuch zusammengestellt hatte, schrieben mit Leserinnen und Leser, die sich zum ersten Mal auf Jung eingelassen hatten: „Schon die Lektüre ist heilsam“. Die hier gesammelten Zitate sind den Gesammelten Werken, den Briefen, dem Grundwerk (mit den wichtigsten Schriften aus dem Gesamtwerk), den Erinnerungen C. G. Jungs und dem C. G. Jung-Lesebuch entnommen. Dieses Zitatenbuch soll die Leserin und den Leser auf die Jung-sche Wellenlänge einstimmen. Sie können ungeahnte Schätze entdecken: Von Sinn und Wahnsinn unserer Zeit.
Seine empirischen Forschungen haben C. G. Jung eine völlig neue Konzeption von Religion und Christentum aufgedrängt. Ein Erfahrungswissen, das endlich greift und heilend wirkt. »Gott ist eine allgemeine Erfahrung, die nur von einem blöden Rationalismus und einer entsprechenden Theologie verdunkelt wird.«
Träume sind die Sprache der Seele und verweisen auf ein tiefes inneres Wissen. Als Botschaften aus dem Unbewussten können sie helfen, sich selbst umfassender zu erkennen. Selbsterkenntnis führt über das bewusste Selbstbild eines Menschen und seine bisherigen Lebenserfahrungen hinaus. Wer sich einlässt auf den Dialog zwischen dem Bewusstsein und dem Unbewussten – z.B. über die Beschäftigung mit seinen Träumen –, der erweitert seine Kenntnis über sich selbst und kann dabei viel Neues entdecken.
Franz Alt hat die wichtigsten Zitate C. G. Jungs zum Thema Traum und Selbsterkenntnis ausgewählt. Ein Band, der deutlich macht: »Selbsterkenntnis ist ein Abenteuer, das in unerwartete Weiten und Tiefen führt.« (C. G. Jung)
Vor vielen Jahren habe ich gelernt, dass das Unterbewusstsein durch Träume ein großartiger Freund und Ratgeber sein kann. Deshalb freue ich mich jeden Abend auf meine Freunde, meine Träume.
Träume sind das reinste Produkt unseres Unterbewusstseins; anders als unser Bewusstsein können sie nicht manipuliert werden. Viele Menschen sagen: „Ich träume nie“ oder „Träume sind nur Fantasien“. Die moderne Traumforschung lehrt uns jedoch, dass jeder Mensch jede Nacht träumt. Wir wissen es nur nicht. Wenn wir länger als 14 Tage nicht träumen würden, könnten wir nicht mehr leben. Träume sind also lebenswichtig.
In allen älteren Kulturen gilt der „große Traum“ noch immer als göttliche Botschaft. In unserer Kultur ist das Wissen um die Wahrheit und Bedeutung der Träume leider verloren gegangen. Wenn die Quellen des Unbewussten nicht mehr sprudeln, gerät unser verarmtes und fragmentiertes Bewusstsein in eine Sackgasse. Aber immer mehr Menschen wachen auf und werden sich des Abgrunds bewusst, an dessen Rand wir stehen. Träume zeigen uns die Wege, die aus unserer einseitigen rationalistischen Hoffnungslosigkeit zu den grundlegenden Wahrheiten der menschlichen Existenz führen.
C. G. Jung und Sigmund Freud haben diese Wege nicht erfunden, aber sie haben sie freigelegt. Die Wege der Träume führen zur Selbsterkenntnis. Jeder, der sich einer Jungschen Traumdeutung unterzogen hat, weiß, was er dem Meister der analytischen Psychologie zu verdanken hat, der über 80.000 Träume analysierte. Für diejenigen, die lernen, auf ihre Träume zu achten, ist ein unausgewerteter Traum wie ein ungelesener Brief. Wir sehen zu viel fern und schauen zu wenig in uns hinein. Dabei sind Träume die beste, intimste und zuverlässigste Informationsquelle, die wir haben. Traumbilder offenbaren, was uns am tiefsten bewegt.
Als kleine Kinder hatten wir Zugang zur Realität nicht durch das Lesen von Büchern, sondern durch Bilderbücher. Später haben wir diesen Zugang größtenteils verloren. Träume, die „Bildsprache unserer Seele” (Maria Kassel, Das Auge im Bauch), sind wie jede andere Sprache. Wir vergessen sie, wenn wir sie nicht mehr benutzen. Aber: „Im Traum webt die Seele mögliche Lösungen für die Probleme unseres Lebens” (Helmut Hark, Träume als Ratgeber).
Nacht für Nacht spricht unsere Seele in ihrer Bildsprache zu uns. Ich schreibe meine Träume auf. Mit Übung, Ausdauer und gelegentlichen Gesprächen mit guten Therapeuten kann man die Sprache der Träume wiedererlernen. Träume zeigen uns nicht nur unsere verdrängten Krisen, sondern auch die Chancen, die sie bieten. Dieses kleine Buch ist als Erste-Hilfe-Ratgeber zur Selbstheilung gedacht. Wer sucht, wird finden. Wer bewusster träumt, lebt bewusster.
In der Analytischen Psychologie C.G. Jungs ist der »Schatten« ein zentrales Konzept. Zum Schatten gehören die dunklen Seiten unserer Persönlichkeit, die wir an uns selbst ablehnen und ins Unbewusste verdrängen oder auf andere projizieren. Er umfasst aber auch Begabungen und Potenziale, die wir bei uns selbst nicht wahrnehmen. Im Schatten ist viel Lebensenergie enthalten, die freigesetzt werden kann, wenn wir uns mit unseren »verschatteten« Persönlichkeitsanteilen auseinandersetzen.
Dieser Band versammelt die wichtigsten Gedanken C.G. Jungs rund um die Entwicklung einer vollständigen Persönlichkeit. Dieser Weg ist nicht leicht. Wenn er jedoch gelingt, lässt er uns das ganze Spektrum unseres Menschseins erfahren.
Vorwort »Denn alle Kultur ist Erweiterung des Bewusstseins.« (C. G. Jung)
Es streiten zwei Arten der Existenz um unsere Seele: die Art des Scheins und die Art des Seins. Zur Art des Scheins gehören zum Beispiel Gewalt und Aggression, Gier und Neid, Macht und Gewinnsucht. In jeder und jedem von uns steckt ein größerer oder kleiner Teil von Hitler oder Stalin, von Putin oder Assad.
Zur Art des Seins gehören Lieben und Helfen, Verstehen und Tolerieren, Haushalten, Bewusstwerden und Sinnvoll-Leben. In jeder und in jedem von uns steckt auch ein größerer oder kleinerer Teil von Jesus oder Buddha. Mehr sein als scheinen! Das ist im Zeitalter Sozialer Medien und politischer Verschiebungen in die Extreme zur Überlebensfrage der Menschheit geworden. Carl Gustav Jung gehört zu den Menschen, die uns Auswege aus unseren persönlichen, religiösen und politischen Sackgassen weisen.
„Schatten und Persönlichkeit“ heißt dieses kleine Buch. „Schatten“ ist ein Schlüsselwort in der Jung’schen Therapie. In einem seiner letzten Briefe schreibt Jung im März 1960“ „Man kann den Schatten nicht übersehen, außer man bleibt neurotisch und solange man neurotisch ist, hat man den Schatten übergangen. Der Schatten ist das Hindernis, das uns am wirksamsten von der göttlichen Gnade trennt“.
Die Schattenseiten des Menschen gehören nach Jung zu jedem Menschen. Er fügt allerdings hinzu, „dass der Schatten nicht nur aus moralisch-verwerflichen Tendenzen besteht, sondern auch ein Reihe guter Qualitäten aufweist“. Die Erkenntnis des Schattens beschützt uns vor Selbsterhöhung und Moralismus.
Wer nicht aufhört, das Lernen zu lernen, lebt persönlich immer in einer Wende-Zeit. Dass wir politisch gerade in einer Wende-Zeit leben, ist offensichtlich. Und gerade in Wende-Zeiten ist Jungs ganzheitliche Sicht der Wirklichkeit besonders aktuell und hilfreich. Wenn äußere Mauern wieder aufgerichtet werden, wird auch der Blick auf die inneren Mauern naheliegend und dringlich. Wenn Grenzen sich schließen, wird uns vielleicht die Grenzenlosigkeit der eigentlichen Probleme dieses Planeten deutlich: der Hunger, die Kriege und die Mitweltzerstörung durch uns selbst. Voraussetzung für die Lösung dieser Überlebensprobleme der Menschheit ist die Feminisierung und die nachhaltige Stärkung der Demokratie in unseren Gesellschaften. Zur Feminisierung leistet Jung mit seiner »Animus-Anima«-Konzeption ebenso einen Beitrag wie mit seiner Aufforderung zur »Individuation«, zur Menschwerdung des Menschen. Nur angstfreie Menschen finden den Weg zur Bestimmung ihres Selbst und bewirken mehr Demokratie – was heute gerade den westlichen Demokratien nottut!
Wenn Millionen Menschen ihre Angst überwinden und – wie im Dezember 2024 in Syrien – gegen Tyrannei und Massenmord protestieren oder wie im Herbst 1989 in der DDR gegen Diktatur und Unfreiheit – dann entstehen neue seelische Räume der Freiheit. Freiheit ist jedem Menschen in seiner Seele verankert.
Alle Religionsführer und alle Weisheitslehrer haben ihren Schülern und Anhängerinnen empfohlen und geradezu eingetrichtert: „Habt keine Angst!“ Das meist gebrauchte Jesus-Wort in der Bibel gegenüber seinen Nachfolgern heißt „Habt doch keine Angst!“ Der große Menschenkenner und Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung wusste: „Ich kenne nur eine Supermacht auf diesem Planeten: Das ist die menschliche Seele.“
Menschen, die diesen Zusammenhang von Freiheit und Seele verstehen, können die Angst überwinden und auch Diktatoren stürzen. Sie befreien sich selbst aus der Knechtschaft von armseligen Menschenschindern und feigen Massenmördern. Aber leider zeigt die Geschichte – gerade die jüngere Geschichte Arabiens – dass die Freiheit oft nur von kurzer Dauer ist. Und dass eine Diktatur auf die andere folgt. Diese Gefahr besteht auch jetzt in Syrien.
Wirklich frei sind die Syrerinnen und Syrer nur, wenn sie ihre neue Freiheit dauerhaft und nachhaltig sichern. Die aktuellen Befreier in Syrien sind Islamisten und keine Demokraten. Dass ihnen aber der Sturz Assads ohne Blutvergießen und ohne Gewalt gelungen ist und dass sie in den ersten Wochen ihrer Macht zum Dialog untereinander und mit der alten Regierung bereit sind, ist ein demokratisches Hoffnungszeichen für die Zukunft der etwa 25 Millionen Menschen in Syrien.
Die Bedingung der Freiheit ist die verantwortungsbewusste Persönlichkeit. Der »Individuations«-Weg von der Zuschauer-Demokratie zur Verantwortungs-Demokratie steht auch den westlichen Demokratien erst noch bevor.
Meister Eckhart hat es vor 700 Jahren so gesagt: Wenn wir wissen, was wir sollen, dann geschieht auch, was wir wollen. Wie aber wissen wir, was wir sollen? Über innere, seelische Lernprozesse, zu denen C. G. Jung anregt.
Die Sonne gehört allen. Sie ist nicht monopolisierbar. Es gibt keine RWE-Sonne, keine EON-Sonne, keine Aral-Sonne und auch keine Shell-Sonne. Und es gibt keine Putin-Sonne. Schon seit Jahrzehnten kämpft der Journalist Franz Alt für die Durchsetzung der Solarenergie. In seinem neuen Buch bringt er die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen der Sonnenenergie auf den Punkt. Sein Credo: Die solare Revolution hat begonnen. Sie ist die erste globale friedliche Revolution aller Zeiten. Und sie wird gewinnen!
Die Weltenergiewende ist möglich | Die realisierbare Botschaft des 21. Jahrhunderts heißt: Der hundertprozentige Umstieg auf erneuerbare Energien ist In den nächsten 10 bis 15 Jahren nötig und möglich, und finanzierbar – in Deutschland, in Europa und in der Welt. Diese solare Weltrevolution bringt einen Aufbruch in eine neue Menschheitsepoche.
„The solar Age! Wonderful, wonderful.“ Der Dalai Lama
„Franz Alt ist der weltweit für erneuerbare Energien engagierteste Journalist.“ Hermann Scheer
Franz Alt hat ein sehr aktuelles Buch zum Stand der weltweiten Energiewende verfasst. In einer Zeit, in der negative Schlagzeilen unseren Alltag bestimmen, legt Franz Alt, Urgestein der Energiewende-Bewegung, eine globale Bestandsaufnahme der Energiewende vor.
Mit zahlreichen Zitaten und Fakten führt er zum einen die Dringlichkeit vor Augen, den Klimawandel konsequent zu bekämpfen. Dies ist gleichsam die negative Seite in Franz Alts Buch. Er entlarvt die deutsche “Gas-Lüge”und das Narrativ der “Brückentechnologie”, weist auf die Unzuverlässigkeit der Atomenergie hin und kritisiert deutlich die Bedenkenträger, die die sozialökologische Transformation verzögern.
Gleichzeitig beschreibt Franz Alt anhand von zahlreichen Beispielen den Stand der Energiewende, die er gemeinsam mit seinem engen Weggefährten Hermann Scheer bereits vor nahezu 40 Jahren entscheidend mit angestoßen hat. Auch wenn es in den letzten Jahren eine Reihe von Rückschlägen gab, so ist es für Franz Alt rückblickend sehr befriedigend, wie sehr neue Investitionen in Erneuerbare Energien inzwischen die Energiemärkte dominieren. Das Buch benennt die Energiewende-Champions – einzelne Länder, Organisationen und Persönlichkeiten –, die in der Praxis zeigen, wie der vollständige Wechsel zu den Erneuerbaren Energien gelingt.
Angesichts der aktuellen geopolitischen Verwerfungen mag es manche überraschen: Franz Alt kommt letztlich zu einem sehr positiven Resümee. Der Wechsel hin zu den Erneuerbaren Energien ist sehr weit fortgeschritten, wesentlich weiter, als das viele vor 30 oder 40 Jahren zu träumen gewagt haben. Der jetzige Stand und die Dynamik der Energiewende sind für ihn Anlass zu großem Optimismus, dass der Wandel letztlich unaufhaltsam ist.
Franz Alt betont auch stets die ethische Dimension der Energiewende: Die Bekämpfung des Klimawandels ist aus seiner Sicht eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Die Erneuerbaren Energien bieten für ihn eine einmalige Chance, Wertschöpfung und Teilhabe gleichmäßiger zu verteilen und das Versprechen ‘Wohlstand für alle’ einlösen.
Viele der detailliert und kenntnisreich beschriebenen Zusammenhänge in dem Buch sind nicht neu, denn sie sind seit langem bekannt. Sehr verdienstvoll ist es dabei, wie Franz Alt tagesaktuelle Entwicklungen und langfristige Trends einordnet. Damit gelingt es ihm, eine sehr positive Tendenz zu konstatieren: Die weltweite Energiewende ist bereits jetzt eine globale Erfolgsgeschichte und es lohnt sich, für deren beschleunigte Umsetzung zu kämpfen.
Franz Alt schreibt, dass das Buch “Lust auf Zukunft vermitteln” will. Das ist ihm bestens gelungen.
»Das sogenannte Leben ist eine kurze Episode zwischen zwei großen Geheimnissen, das doch nur eines ist«, schreibt C. G. Jung einmal. Wie kaum ein anderer beschäftigte er sich zeitlebens mit Fragen nach dem Sinn und Verlauf des menschlichen Daseins.
Dieser Band versammelt die wichtigsten seiner Gedanken rund um »den langen Fluss unseres Lebens« vom Geheimnis der Geburt bis hin zu Grenzerfahrungen und zur Versöhnung mit dem Tod – der großen Aufgabe der zweiten Lebenshälfte.
„Die Gedanken C. G. Jungs über den langen Fluss des Lebens steigern die Lust zu leben, denn sie versöhnen mit dem Tod. Die Versöhnung mit dem Tod beginnt, wenn wir uns in der Tiefe als künftig Sterbende akzeptieren lernen. Das ist die alles entscheidende Aufgabe in der zweiten Lebenshälfte, die schon in der ersten Lebenshälfte vorbereitet werden kann. Die Angst vor dem Tod bringt viele Menschen um ihr Leben. Doch Leben und Tod sind dem Menschen zumutbar.
Vom langen Fluss des Lebens« haben wir etwas verstanden, wenn wir so leben lernen, dass wir unsere Sterbestunde als Stunde der Auferstehung vorbereiten. Das ägyptische wie auch das tibetanische Totenbuch lehren uns und ebenso alle Religionen: Wir leben nicht, um zu sterben, wir sterben, um in der geistigen Welt zu leben. Diese Erkenntnis ist die Kunst des Hinüberreifens.
Kann man das Sterben üben? Ja, jeden Abend beim Einschlafen kann man das Loslassen üben.“ Franz Alt, Aus dem Vorwort
Der Patmos Verlag schreibt zu diesem Buch: „Das Wichtigste von C.G.Jung zum Thema Leben und Sterben“. Und in der Tat, in dieser kleinen Ausgabe, die Franz Alt, der Journalist und Buchautor, zusammengestellt hat, sind Texte zum Nachdenken, Nachspüren und zum Meditieren von C.G. Jung, die das Leben an sich meinen.
„Das sogenannte Leben ist eine kurze Episode zwischen zwei großen Geheimnissen, das doch nur eines ist“, schreibt C.G.Jung (1875-1961).
Wie kaum ein anderer Arzt, Psychotherapeut und Begründer der Analytischen Psychologie, beschäftigt sich C.G. Jung zeitlebens mit Fragen nach dem Sinn und dem Verlauf – dem Fluss – des menschlichen Daseins. „Soweit wir zu erkennen vermögen, ist es der einzige Sinn der menschlichen Existenz, ein Licht anzuzünden in der Finsternis des bloßen Seins“.
Die Texte sind in 3 Kapitel unterteilt
Im ersten Teil lesen wir Texte „Vom Fluss des Lebens“, über Lebenszeit und Lebensfülle, Kindheit und Jugend. „Es ist der Sinn meiner Existenz, dass das Leben eine Frage an mich hat“, so Jung.
Der zweite Teil wird genannt: „Die unerbittlichen Forderungen des Lebens“, das Erwachsensein, vom ehrlichen Bemühen und vom provisorischen Leben, vom Bewusstwerden, und von religiösen Erfahrungen.
„Es gibt eine schöne alte Legende von einem Rabbi, zu dem ein Schüler kam und fragte: „Früher gab es Menschen, die Gott von Angesicht gesehen haben; warum gibt es sie heute nicht mehr?“ Da antwortete der Rabbi, „Weil sich heute niemand mehr so tief bücken kann.“ Man muss sich schon etwas bücken, um aus dem Strom zu schöpfen.“
Die Mitte des Lebens ist der Beginn des dritten Teils, in dem es um Alter und Tod geht. Es umfasst den Weg, „dem Tod entgegenlaufen“ und auch Themen zum Leben nach dem Tod.
„Gründe für mehr als gewöhnliche Todesangst braucht man heutzutage ja nicht zu suchen. Sie liegen auf der Hand, und dies um so mehr, als alles sinnlos verschwendete und in die Irre gegangene Leben ebenfalls den Tod bedeutet.
Manche humorvolle Gedanken von C.G.Jung haben mich auch berührt:
„Leider kommt die mythische Seite des Menschen heutzutage meist zu kurz. Er kann nicht mehr fabulieren. Damit entgeht ihm viel; denn es ist wichtig und heilsam auch von den unfasslichen Dingen zu reden. Das ist wie eine
Gespenstergeschichte, bei der man am Kaminfeuer sitzt und eine Pfeife raucht.“
Ich empfehle das kleine Buch sehr gerne weiter. Franz Alt ist es gelungen, Texte auszuwählen, die eine Einladung zum Nach-denken, Nach-spüren und zum Meditieren sind.
So auch der Jung´sche Satz, der den Abschluss des Buches bildet:
„Die entscheidende Frage für den Menschen ist: Bist du auf Unendliches bezogen oder nicht? Das ist das Kriterium seines Lebens.“
Lebenslang hat sich C. G. Jung mit der Frage beschäftigt, was das Gute und was das Böse sei. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass beides nicht zu definieren ist, aber der Mensch sich diesen Realitäten immer wieder stellen muss. In diesem Klassiker – nach Jahrzehnten endlich wieder lieferbar – hat Franz Alt die wichtigsten Zitate C. G. Jungs zum Thema Gut und Böse versammelt. Dabei geht es sowohl um die Ursachen des Bösen, um die Dunkelheit Gottes, Moral und Unmoral, die Auswirkungen beider Kräfte auf die Gesellschaft wie auch darum, dass der Mensch sich mit seinen eigenen Schattenseiten auseinandersetzen muss.
Eine Schatzkiste voller Einsichten und Weisheiten, die Mut machen, sich mit diesem hochaktuellen Thema auseinanderzusetzen und eigene Standpunkte zu finden.
„Die Fehler, die wir glasklar beim „anderen“ erkennen, weisen oft auf unsere eigenen Defizite hin. Die Hinweise darauf finden wir in fast jeder Nachrichtensendung. Das ist die Psychologie jedes Krieges. Und diese Unbewusstheit ist die Ur-Sünde, das Böse schlechthin.
Diese Erkenntnis ist der Kern des vorliegenden C. G. Jung-Buches. Und zugleich ist es ein zentrales und aktuelles Problem unserer Zeit, in der gesellschaftliche Spaltungen und Bipolaritäten den Diskurs bestimmen. Die Exklusivität unserer eigenen Überzeugung, absolut und fundamentalistisch, ist die vielleicht größte und gefährlichste Krankheit unserer Tage. Das macht das vorliegende Buch sehr deutlich und zugleich verheutigt es die Gedanken C. G. Jungs.“ Franz Alt, Aus dem Vorwort
Viele Menschen sehnen sich nach Heilung. Sie leiden an körperlichen und seelischen Erkrankungen, aber auch an Konflikten und Spannungen bei der Bewältigung des Alltags. »Niemand ist ohne Leiden, solange er im chaotischen Strom des Lebens schwimmt«, betont C. G. Jung. Seelisches Leiden ist für ihn vor allem mit einem Mangel an Sinn im Leben verbunden. Wer Heilung sucht, muss daher bereit sein, sich auf Sinnfragen einzulassen. Auf dem Weg der Heilung zu sein, bedeutet für Jung Bewusstwerdung und eine lebenslange Entwicklung zur Ganzheit. Und für Therapeut:innen, die heilend wirken wollen, gilt: »Nur das, was einer wirklich ist, hat heilende Kraft.«
In diesem Klassiker – nach Jahrzehnten endlich wieder lieferbar – hat Franz Alt die wichtigsten Zitate C. G. Jungs zu Krankheit, Leiden und Heilung versammelt. Eine Schatzkiste voller Einsichten und Weisheiten, die Mut machen, sich auf die heilenden Kräfte, die im Menschen selbst zu finden sind, einzulassen.
»Das meditative Eingehen auf die einzelnen Aussagen Jungs kann heilsam sein. Wir können aus guten wie aus schlechten Erfahrungen lernen.« Franz Alt, Aus dem Vorwort
Der Befund ist erschütternd: Seit Jahrhunderten wird die Kirche von starren, männlich dominierten Hierarchien beherrscht. Abgründe der Unterdrückung und des Machtmissbrauchs tun sich auf. Und während eine Krise auf die nächste folgt, kehren immer mehr Christen den Kirchen den Rücken zu. Ist das die Kirche, die Jesus gewollt hat? Der Bestsellerautor Franz Alt sagt: Nein! Die Kirche ist auf dem besten Weg, das Christentum abzuschaffen. Dabei müsste sie es besser wissen.
Am Verhältnis zur Frau erkennt man den Zivilisationsgrad einer Gesellschaft und einer Kirche. Dieser Gedanke stammt nicht etwa von Alice Schwarzer, sondern von Jesus. In seinem neuen Buch schildert Franz Alt seinen Traum von einer Kirche, die ihre eigenen weiblichen Wurzeln endlich ernst nimmt. Im Zentrum steht das Maria-Magdalena-Evangelium, das einzige Evangelium, das nach einer Frau benannt ist, und das das „Evangelium für das dritte Jahrtausend“ werden kann. Bahnt sich nach 2000 Jahren Frauenfeindlichkeit in der christlichen Männerkirche eine Wende an, vielleicht sogar eine Revolution? Manche Träume werden Wirklichkeit.
„Die Zukunft der Kirche ist weiblich.“ Pointiert formuliert der bekannte Fernsehjournalist Franz Alt seinen Traum. In den wenigen überlieferten Seiten eines apokryphen Evangeliums, das Maria Magdalena zugeschrieben wird, findet Alt Anregungen für einen christlichen Humanismus. Im Gegensatz zu einem über Jahrhunderte vorherrschenden patriarchalen Gottesbild sieht der Autor hier eine menschenfreundliche Alternative. So kann der liebevolle Umgang Jesu mit Frauen, Kindern, Kranken und gesellschaftlich Ausgeschlossenen zum Modell werden, das auch aktuell bei den vielfältigen Krisen Orientierung geben kann. Der Autor spricht die Lesenden oft direkt an, wählt anschauliche Beispiele und benennt geistige Weggefährten wie den Dalai Lama oder Nelson Mandela. Die Rede vom „Reich Gottes“ wird zum Auftrag für die tagtägliche Praxis: es ereignet sich, „wo Frieden gestiftet, geliebt, geheilt und getröstet“ wird. Publik Forum Nr. 2 | 26. Januar 2024 | Wolfgang Pauly
Franz Alt hat ab der Mitte seines Lebens als Pazifist öffentlich Stellung bezogen. Doch jetzt?
Kann er seine Haltungen und Einstellungen angesichts der Entwicklungen in der Ukraine, aber nicht nur dort, so weiter vertreten?
Welche bleiben, als unverhandelbar – und welche sind wandelbar? Und was würde Jesus heute sagen?
Wie würde er die Bergpredigt heute halten und was würde er vielleicht revidieren?
Ein Blick auf den berühmtesten und wichtigsten Text des Neuen Testaments als Grundlage für alle, die sich fragen, wie wir als Christen und Friedliebende uns heute verhalten können – und müssen. Ein Buch, das Kraft schenkt und Mut macht, um die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.
Die Diagnose: schonungslos – Die Lage: hoffnungsvoll
Als 1972 das Buch »Die Grenzen des Wachstums« des »Club of Rome« erschien, war »Öko« eher Schimpfwort als Trend.
Das kümmerte Franz Alt und Ernst Ulrich von Weizsäcker, langjähriger Co-Vorsitzender des besagten Club of Rome, nie. Die beiden engagierten und renommierten Umweltexperten kämpfen seit Jahrzehnten für eine Wende im Umgang mit dem Planeten.
In ihrem gemeinsamen Buch stellen sie dem Zustand der Erde eine schonungslose Diagnose – ohne dabei die Hoffnung aufzugeben.
So suchen sie anhand verschiedener Fragestellungen nach einem Weg aus der globalen Krise: Wie gelingt eine menschengerechte Demokratie ebenso wie nachhaltiges Wirtschaften? Sind wir bereit, von der Natur zu lernen und nicht nur uns Menschen, sondern alles Leben in den Mittelpunkt zu stellen?
Alt und von Weizsäcker machen Mut und zeigen an zahlreichen Beispielen, wie eine ökoplanetare Zukunftsvision aussehen kann.
Franz Alts aktuelles Buch ist durchgehend optimistisch. In der Corona-Pandemie haben wir in kurzer Zeit viel gelernt, haben alle Kräfte gebündelt, um eine lebensbedrohliche und globale Katastrophe zu bestehen. Dazu gehört es, wissenschaftliche Erkenntnisse anzuerkennen, länderübergreifend zu planen und konsequent zu handeln – individuell und gesamtgesellschaftlich.
Diese Erfahrungen können motivieren, auch andere Herausforderungen zu bewältigen, die unsere Erde und die Menschheit bedrohen.
Franz Alt beschreibt Hoffnungszeichen für eine bessere Zukunft: Wir sind bereits dabei, die Energiewende und neue Formen der Mobilität zu schaffen, wir können die Klimaerhitzung stoppen, die Wirtschaft ökologisch umbauen, Atomwaffen abrüsten. In Deutschland und weltweit setzen sich AktivistInnen, charismatische PolitikerInnen und soziale Bewegungen für eine lebenswerte Zukunft für alle ein.
Franz Alt ermutigt durch viele konkrete Beispiele: Wenn wir intellektuelle Einsichten und emotionale Kräfte vereinen, neu denken, neu fühlen und neu handeln, können wir unsere Zukunft neu gestalten.
Das gefährliche Trio – Jesus, Judas und Maria Magdalena
Die Bibel ist das am meisten gekaufte, aber – gemessen an seiner Auflage – das am wenigsten gelesene Buch der Welt. Die Bibel ist das Buch der Bücher, der Bestseller aller Bestseller, und sie wird es auch in Zukunft wohl bleiben.
Jesus von Nazareth ist nicht nur der einzigartigste Mensch aller Zeiten, er ist auch die wichtigste Persönlichkeit der Bibel. Er ist zugleich der wirkmächtigste Mensch der Weltgeschichte. Deshalb erscheinen jeden Tag weltweit drei neue Jesus-Bücher. Jeden Tag! Also 1000 Bücher pro Jahr über diesen wunderbaren jungen Mann aus Nazareth, der vor 2000 Jahren gelebt hat – ein einmaliges Phänomen. Jesus kann nicht sterben.
Verrat statt Liebe
Er war verrückt aus Liebe. Alle Liebenden wissen, was das heißt. Sie waren doch sicher auch schon mal verliebt. Dieses Buch erzählt die größte Liebe aller Zeiten: Die Liebe Jesu zu seinem »Abba«, seine Liebe zu allen Menschen, die bedingungslose Liebe zwischen Jesus und seiner Gefährtin Maria Magdalena, welche die Kirche zu einer Hure gemacht hat, sowie die Liebe zwischen Jesus und Judas, den die Kirche zum Verräter stempelte und damit den Samen für 2000 Jahre Antisemitismus pflanzte.
Heute wissen wir es besser und wir wissen mehr. Wir kennen den aramäischen Jesus, und es tauchten das »Evangelium der Maria Magdalena« und das »Judas-Evangelium« auf. Darum geht es in diesem Buch.
Sie, liebe Leserin und lieber Leser, dürfen gespannt sein. Mein Arbeitsmotto: Wissen ist besser als blind glauben. Und: Immer in der Spur Jesu bleiben. Alles schöpferische Denken ist immer ein Umdenken. Das größte Wunder ist die Umkehrmöglichkeit des menschlichen Willens. Zweifel und Kritik sind der Anfang jeden wirklichen Glaubens.
Die Kirche muss immer neu in die Schule Jesu gehen, erwachsen werden und endlich ihre Windeln abstreifen. Nur dann wird es aufhören, dass sie eine Generation nach der anderen verliert. Reformation von unten ist die ewige Aufgabe der Kirche. In unserer Lernfähigkeit steckt der Sinn unseres Hierseins. Das hat uns Jesus vorgelebt.
Gemeinsam unsere Umwelt schützen! Ein Weckruf gegen Stillstand und Ignoranz
Wie geht es unserem Planeten? Trockenheit, Dürre und Waldbrände richten verheerende Schäden an. Klimaflüchtlinge ertrinken im Meer. Das Artensterben nimmt erschreckende Ausmaße an. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr wegdiskutieren – schließlich steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel!
Mit seinem neuen Buch ruft der Dalai Lama dazu auf, unsere universelle Verantwortung wahrzunehmen und gemeinsam für den Klimaschutz einzutreten. Er betont nicht zuletzt auch den spirituellen Hintergrund der Klimaproblematik: Sofern wir davon ausgehen, dass wir wiedergeboren werden – was die allermeisten Religionen tun –, kommt es auch uns selbst zugute, wenn wir die Natur schützen und Nachhaltigkeit leben.
Das neue Buch des Dalai Lama mit Vor- und Nachwort von Franz Alt: Wie die Menschheit die Kontrolle verliert und was wir jetzt gemeinsam für den Umweltschutz tun müssen
Warum Buddha ein Grüner wäre und unsere Empörung über Klimaveränderung und politische Untätigkeit noch viel zu leise ist
Der Dalai Lama im Interview: Inspirierende Gespräche über Herzensbildung, das Verschwinden der Gletscher und wie Vegetarismus dem Klima hilft
Sind wir noch zu retten? Der aufrüttelnde Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt
US-Präsident Donald Trump leugnet den menschgemachten Klimawandel, während Millionen ihr Hab und Gut durch Dürren und Brände verlieren. Der venezianische Regionalrat lehnt Maßnahmen gegen den Klimawandel ab und steht nur Minuten später unter Wasser. Hierzulande diskutieren wir über Abgaswerte und Fahrverbote, während Autohersteller Rekordabsätze von großen SUVs vermelden.
»Wir Menschen sind die einzige Spezies, welche die Kraft hat, unseren Planeten und sein Klima zu zerstören – oder noch zu retten.« Eindringlich wie nie plädiert der Dalai Lama dafür, dass die Politik nach zahlreichen Klimakonferenzen endlich handelt. Gleichzeitig richtet er seinen Aufruf an die Welt, eine aktivere Rolle bei der Rettung unseres Planeten einzunehmen. Ein Augen öffnender und inspirierender Appell an uns alle!
Die Erde ist schön, und es ist aller Mühe wert, sie für kommende Generationen zu erhalten. Das ist die Botschaft des neuen Buches von Franz Alt und der atemberaubenden Panoramafotos von Helfried Weyer.
Franz Alt bleibt nicht bei den alarmierenden Tatsachen stehen, sondern macht Mut zum Handeln: „Unsere Zukunft ist kein blindes Schicksal, sie ist gestaltbar.“
Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Erde und unsere Zukunft.
„Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, brauchen wir einen Bewusstseinswandel. Alle Probleme, die Menschen geschaffen haben, sind auch von Menschen lösbar. Die Bilder von Helfried Weyer können uns lehren: ›Das Schönste ist auch das Heiligste.‹ Wenn wir lernen, das Leben wirklich zu lieben, dann werden wir weder uns noch die Schöpfung weiter zerstören.“ Franz Alt
„Helfried Weyers Fotos sind Bilder einer großen Liebeserklärung (an Menschen und Länder).“ Markus Lanz, ZDF-Moderator
Die Welt ist im Umbruch. Sind globale Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Digitalisierung überhaupt noch steuerbar? In welcher Welt werden unsere Kinder leben?
„Die effektivste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten“, sagt Franz Alt.
Sein Buch will erste Antworten auf die großen Zukunftsfragen geben
Wie geht ein gutes Leben für alle bei mehr Gerechtigkeit?
Wie organisieren wir die weltweiten Wanderbewegungen ohne Bürgerkriege?
Wie lösen wir die Überlebensfrage der Klimaerhitzung? Wie lernen wir, was nachhaltiges Wirtschaften ist?
Und was bedeuten im Zeitalter der Digitalisierung Wert und Würde des Menschen?
80 Jahre geballte Lebenserfahrung, über 55 Jahre Erfahrungen im politischen Journalismus und ein überzeugter christlicher Glaube machen Franz Alt zu einem unverzichtbaren Mahner und einer engagierten Stimme in den Debatten unserer Zeit.
Wir leben in einer Wendezeit und in einer Zeitenwende. Die große Transformation wird – wenn sie denn gelingen soll – ganz konkret und praktisch aus vielen Wenden bestehen:
Der solaren Energiewende
Der ökologischen Verkehrswende
Der nachhaltigen Bauwende
Der globalen Wasserwende
Der ökologischen Landwirtschaftswende
Zu seinem 80. Geburtstag schreibt Franz Alt sein Buch „Lust auf Zukunft“. Er untersucht dabei die Frage wie Menschen sich so ändern können, dass sie nicht länger Teil des Problems bleiben, sondern Teil der Lösung werden.
Krieg und Terror beherrschen den politischen Alltag, große Teile der Menschheit leben in Armut, und die Zerstörung der Natur schreitet unaufhaltsam voran. Die Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen, scheint dringlicher denn je. Was würde Jesus von Nazareth heute sagen? In einem fiktiven Gespräch befragt Franz Alt Jesus zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Ein eindrucksvoller Appell für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung unserer Schöpfung.
Hat Jesus uns heute, rund 2000 Jahre nach seinem irdischen Leben, überhaupt noch etwas zu sagen? Angesichts von Krieg und Terror, Ausbeutung und Diskriminierung und der Zerstörung unserer Umwelt scheint es geboten, ihn und seine Botschaft auf die gegenwärtigen Krisen hin zu befragen. Franz Alt, einer der wichtigsten Denker und Publizisten unserer Tage, unternimmt dies in einem fiktiven Gespräch. Anregend und gleichsam beharrlich interviewt er Jesus zu den Fragen, die unsere Zukunft bestimmen werden: Wettrüsten oder Gewaltfreiheit, Wachstum um jeden Preis oder gleiche Chancen für alle, Ausschlachten des Planeten oder Schutz von Klima und Natur. Am Ende steht eine moderne, zeitgemäße und wirkmächtige Bergpredigt, die deutlich macht, dass Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung unserer Schöpfung nicht nur möglich, sondern zwingend notwendig sind.
In seinem Appell an die Welt entwirft der Dalai Lama eine neue säkulare Ethik als Basis für ein friedliches Jahrhundert. Nicht Religionen werden die Antwort geben, sondern die Verwurzlung des Menschen in einer Unterschiede überwindenden Ethik. Ein herausfordernder wie mutmachender Text eines bescheidenden wie bedeutenden Mannes unserer Zeit.
Der Dalai Lama empfiehlt eine Rückbesinnung auf Werte wie Liebe, Toleranz, Respekt und Gewaltlosigkeit. „Es wird erst äußeren Frieden geben, wenn es mehr inneren Frieden gibt. Das gilt für alle aktuellen Konflikte: in der Ukraine, im Nahen Osten, in Afghanistan, in Nigeria“, sagt seine Heiligkeit. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter lebt seit 1959 im indischen Exil und feiert am 6. Juli seinen 80. Geburtstag.
Der Dalai Lama, einer der wichtigsten Religionsführer der Welt, warnt vor einer Eskalation der weltweiten Auseinandersetzungen: „Fast überall ist auch religiöser Fundamentalismus einer der Kriegsgründe. Wir wissen heute ganz genau, dass es einem Selbstmord gleichkäme, wenn wir einen Atomkrieg riskieren würden. Allein das zeigt, dass wir alle voneinander abhängig sind.“
Als Beispiel für ein weltweites Miteinander nennt der Dalai Lama die Umweltpolitik: „Im letzten Jahrhundert haben wir große materielle Fortschritte erzielt. Das war insgesamt gut. Aber diese Fortschritte sind es auch, die zur aktuellen Umweltzerstörung geführt haben.“ Im 21. Jahrhundert müsse man deshalb „auf allen Ebenen mehr innere Werte lernen, pflegen und anwenden“, fordert der Religionsführer und betont: „In Europa würde ich die Grünen wählen, weil die Umweltproblematik unsere Überlebensfrage ist.“
Es gibt viele ungelöste Probleme: in Politik, Umwelt, Kirche, Religion, Gesellschaft, Partnerschaft. Und alles hängt mit allem zusammen.
Früher gab es große Lösungsvorschläge: Liberalismus, Sozialismus, Kapitalismus. Und heute? Wo ist der große Lebensentwurf? Viele fühlen sich abgehängt, im Hamsterrad gefangen.
Probleme werden verdrängt. Dabei gilt, dass die von Menschen verursachten Probleme auch von Menschen gelöst werden.
Das kluge Buch „Wenn Leben gelingt“ sagt: Du kannst die Probleme auch lösen. Nimm die Herausforderung an! Das Buch ist ein kleines Hoffnungsversprechen an alle, die sich überfordert fühlen.
Der Philosoph, Journalist und Menschenkenner Dr. Franz Alt versucht dabei, auf die wichtigsten Fragen unserer Zeit Antworten zu geben. Auf alles, was uns bewegt, irritiert, unglücklich macht.
„Der Sinn unseres Hierseins ist doch, dass wir glücklich werden“, behauptet Alt, aber auch: „Zu einem gelingenden Leben gehört, dass wir zum Glück nicht immer glücklich sein müssen.“
THE NEW INTERNATIONAL BESTSELLER FROM HIS HOLINESS THE DALAI LAMA • ADDRESSES THE PRESIDENCY OF DONALD TRUMP, RISE OF NATIONALISM, REFUGEE CRISIS, AND CLIMATE CATASTROPHES
We have entered a time marked by division. Politicians call for borders, not inclusion. Economic inequality strains cohesion. Religion breeds violence. And yet the need for unity has never been more urgent, for the crises facing humanity are, increasingly, global. How do we move forward?
In this brief yet profound address to the entire world, His Holiness the Dalai Lama of Tibet reveals that we all hold the seeds of world peace within us: “I see with ever greater clarity that our spiritual well-being depends,” the Nobel Peace Prize winner writes, “on our innate human nature, our natural affinity for goodness, compassion, and caring for others.”
Already a major international bestseller, An Appeal to the World, the new book by one of the most revered spiritual leaders of our time, outlines both the inward and outward paths to peace, addressing a wide range of contemporary topics—from war, climate change, and materialism to meditation, universal ethics, and even neuroscience. Here is a small book that can truly change the world.
Los Angeles Times: „Dalai Lama: We need an education of the heart“ | When the president of the United States says “America first,” he is making his voters happy. I can understand that. But from a global perspective, this statement isn’t relevant. Everything is interconnected today.
Ein Appell von Michail Gorbatschow an die Welt!
Kommt endlich zur Vernunft – Nie wieder Krieg!
Franz Alt (Herausgeber) | Michail Gorbatschow (Autor) | Benevento Publishing Januar 2017
MICHAIL GORBATSCHOW gehört wohl zu den bedeutendsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
Sein Mut war es, der die damals größte Bedrohung der gesamten Menschheit überwunden hat: das atomare Wettrüsten und einen möglichen Atomkrieg in Europa.
In den heutigen Zeiten neuer Feindbilderund Kriege brauchen wir vermittelnde und versöhnende Stimmen wie die des erfahrenen Realisten Michail Gorbatschow.
Er fordert ein grundlegendes weltpolitisches Umdenken, bei dem Gewaltfreiheit in den internationalen Beziehungen an erster Stelle steht.
Sein Appell ist ein Weckruf, von nationalstaatlichem Denken und Egoismus endlich Abschied zu nehmen und das „gemeinsame Haus Europa“ zu bauen.
In englisch:
Michail Gorbatschow / Franz Alt “Listen to reason – War no more!: An Appeal from Mikhail Gorbachev to the world” | Mikhail Sergeyevich Gorbachev is one of the most important political figures of the 20th century. It was his courage that overcame the greatest threat to humanity at the time: the nuclear arms race and a possible nuclear war in Europe. What does the now 85-year-old have to tell us today in the 21st century? What can the world learn from him? How can we move from his new thinking to new acting?
Jesus neu lesen und wieder besser verstehen – Das neue Buch des Bestseller-Autors Franz Alt ist soeben erschienen – Die Ergänzung zum Erfolgstitel „Was Jesus wirklich gesagt hat“.
In kompakter Form und konzentriert auf die wichtigsten Worte des Jesus von Nazaret öffnet Franz Alt nun in seinem neuen Buch die Schatzkammer der Evangelien. Dies tut er mit großer Liebe zur Sache und einer bemerkenswerten Genauigkeit, wodurch er u.a. das Vaterunser, die Bergpredigt oder die Worte Christi am Kreuz zu neuem Leuchten bringt, befreit von Übersetzungsungenauigkeiten und späteren Ausschmückungen.
Das Ergebnis wirkt überraschend, mitunter irritierend, aber immer frisch – wie die Michelangelo-Fresken in der Sixtina nach der Restaurierung. Wer Jesus von Nazaret im aramäischen Originalton wiederentdecken möchte, der wird in diesem Buch fündig – und erlebt auf neue Weise die Gegenwartskraft der biblischen Botschaft. Ein Muss für jeden Christen! Und ein Buch, das auf jeden Gabentisch gehört!
Franz Alt / Peter Spiegel „Gerechtigkeit: Zukunft für alle“
„Gerechtigkeit wird das zentrale Stichwort aller künftigen gesellschaftlichen Debatten.“ (Franz Alt)
Wir brauchen eine neue überzeugende Leitidee. So wie es die soziale Marktwirtschaft war, die Wohlstand für alle versprach und erstaunlich gut einlöste.
Das vorliegende Manifest des Umweltvisionärs Franz Alt und des Sozialvisionärs Peter Spiegel legt eine solche neue Leitidee vor – für einen realistischen Wohlstand inklusive Frieden mit der Natur, inklusive sinnstiftenden Arbeitens und Lebens, inklusive sozialer Sicherheit und Dynamik, inklusive universeller Teilhabe aller an allen Wohlstandsdimensionen.
»Gerechtigkeit wird das zentrale Stichwort aller künftigen gesellschaftlichen Debatten.«
Ohne Gerechtigkeit keine Zukunft!
Die neue Leitidee für das 21. Jahrhundert
Konkrete Umwelt- und Sozialvisionen
Ein Zukunftsmanifest
Franz Alt „Flüchtling – Jesus, der Dalai Lama und andere Vertriebene“
Aus aktuellem Anlass – das neue Buch von Bestsellerautor Franz Alt
Die Geschichte der Menschheit ist eine Flüchtlingsgeschichte. Jeder Flüchtling aber ist mehr als eine zusätzliche Arbeitskraft, mehr als ein weiterer Steuerzahler und Finanzier der Renten. Er bereichert uns kulturell und spirituell. Schon vor 2.000 Jahren überlebte der Emigrant aus Nazareth nur, weil seine Eltern mit ihm vor dem Kindermörder Herodes nach Ägypten geflohen sind. Sein Leben und seine Lehre wurden eine Bereicherung für die ganze Welt. Zu unserer Zeit ist der charismatische Religionsführer Dalai Lama zum »spirituellen Lehrer der Welt und zum großen Vorbild für Toleranz« (Barack Obama) geworden, nachdem er 1959 aus Tibet nach Indien geflohen war. Wir dürfen unser christliches und humanistisches Gedächtnis nicht verlieren.
Flüchtlinge kulturelle und spirituelle Bereicherung
Ein Appell für internationale Solidarität statt nationalistischer Interessen
Werben für ein Land, das durch die Zuwanderer toleranter, weltoffener und bunter wird
Ein Appell für internationale Solidarität statt nationalistischer Interessen.
Flüchtling – Jesus, der Dalai Lama und andere Vertriebene Was haben Jesus und der Dalai Lama, ein Flüchtlingsmädchen aus dem Iran, der prominente US-Bürger Steve Jobs, Theresia aus Ungarn, Helene Fischer und Peter Maffay, gerettete Boat People aus Vietnam und Gastarbeiter in Deutschland, der badische Revolutionär Carl Schurz und Papst Franziskus gemeinsam? Sie alle sind Flüchtlinge oder Kinder von Heimatvertriebenen oder Auswanderern und sie erzählen in diesem neuen Buch von Franz Alt ihre sehr unterschiedlichen Schicksale und Lebensgeschichten oder diese werden erzählt.
Viele Jesus-Worte sind in der offiziellen Bibel falsch übersetzt. Das hat auch Papst Franziskus mehrfach beklagt. Jesu Muttersprache Aramäisch ist die entscheidende Hilfe zum wirklichen Verständnis seiner einzigartigen fundamentalen Botschaft. Das Buch, das Franz Alt darüber 2015 geschrieben hat, „Was Jesus wirklich gesagt hat – eine Auferweckung“ ist soeben im Gütersloher Verlagshaus in 14. Auflage neu erschienen.
Warum gerieten die Menschen vor 2.000 Jahren „außer sich“, wie der Evangelist und Jesus-Biograf Matthäus schreibt, wenn sie „seine Worte hörten“? Und warum geraten die Christen heute nicht mehr „außer sich“ wenn sie das Neue Testament lesen? Lesen sie es überhaupt noch? Oder ist aus dem lodernden Feuer, das Jesus einst entzünden wollte, nicht längst graue Asche geworden? Oder konnten wir Jesus bisher überhaupt nicht wirklich verstehen, weil er Aramäisch sprach, eine Sprache, die aber bis heute kaum ein Theologe kennt? Liegt hier die Ursache für die aktuelle Kirchenkrise? Den wirklichen Jesus finden wir nur in seiner Muttersprache. Deshalb sollte das Neue Testament endlich ins Aramäische rückübersetzt und dann in alle Sprachen der Welt übertragen werden. Die aktuelle Bibel – aus der Griechischen übersetzt – ist zwar das meist gekaufte, aber zugleich das am wenigsten gelesene Buch der Welt.
Weil vor 2.000 Jahren das Aramäische so weit von der offiziellen Bibelsprache Griechisch entfernt war wie heute das Arabische vom Deutschen ist uns Jesus sehr widersprüchlich und unverständlich überliefert. Aber genau in der Spur des echten aramäischen Jesus ist das jetzt neu aufgelegte Buch von Franz Alt ein Appell an alle, die Botschaft Jesu neu lebendig werden zu lassen. Wer den wirklichen Jesus kennen lernen will, wird in diesem Buch Überraschungen erleben, so schreiben hunderte Leserinnen und Leser dieses Buches.
Franz Alts Appell : „Theologen aller Konfessionen, Christen aller Länder, einigt euch – endlich! Geht zur Quelle, zum „aramäischen Jesus“. Der Münchner Kardinal Werner Marx: „Dieses Buch kann wesentlich zur notwendigen Reform der Kirche beitragen“.
Die Botschaft Jesu: Feuer statt Asche!
»Konnten wir Jesus bisher gar nicht verstehen, weil er Aramäisch sprach? Jesus hat Vieles neu gedacht und noch mehr neu gemacht. Doch dieses Neue wurde im Laufe von 2.000 Jahren verschüttet und durch falsche Übersetzungen oder bewusste Fälschungen übertüncht und deshalb unverständlich, ja geradezu pervertiert.«
»Die zunehmende Leere der Kirchen hängt wesentlich mit der Lehre der Kirchen zusammen. Die heutige kirchliche Lehre aber hat oft mit Jesu Lehre nichts mehr zu tun. Asche statt Feuer!«
»Den wirklichen Jesus finden wir in seiner Muttersprache. Deshalb sollte das Neue Testament endlich ins Aramäische rückübersetzt und dann in alle Sprachen der Welt neu übertragen werden. Es gilt, das geistige Eigentum Jesu wieder herzustellen. Dazu will dieses Buch anstiften.«
»Theologen aller Konfessionen, Christen aller Länder, einigt euch – endlich! Geht zur Quelle, zum ›aramäischen‹ Jesus.«
Franz Alt
Die Reanimierung einer über Jahrhunderte verfälschten Botschaft
Provokation und Befreiung für viele Christen
Ein Titel mit Bestseller-Potenzial – wie die bisherigen Jesus-Bücher des Autors
Pressestimmen: Franz Alt, der streitbare Journalist und Kämpfer für eine globale Solarrevolution, will mit seinem fünften Jesusbuch die Menschen- und Christenheit „auferwecken“. Weil Jesus wegen kirchlicher Vorgaben nicht authentisch verstanden wird, würden die Weisheiten und Orientierungen, die in seinem Wort und Beispiel liegen, nicht aufgegriffen, meint Alt.
Dabei könnten sie beitragen zu einer friedlichen, schöpfungsfreundlichen Weltkultur, die fähig ist, Religionen zu versöhnen. Alt bedient sich der 48 ursprünglichen Jesus- Worte, wie sie der evangelische Theologe Günther Schwarz in einer fünfzigjährigen Kleinarbeit durch eine Rückübertragung aus der griechischen Sprache ins Aramäische, der Muttersprache Jesu, herauskristallisiert hat (vergleiche Publik-Forum 21/2008, Stichwort).
So werden viele Fehlübersetzungen und -deutungen überwunden. Angereichert mit Verknüpfungen von aktuellen politischen Themen bis zum eigenen Erleben hat Alt ein anregendes und eingängiges Buch geschrieben, das Jesu Botschaft als geistige Grundlage des politischen Lebens bis ins Private hinein erschließt. (PUBLIK-FORUM | Nr. 24 | 2015)
Bereits ein Viertel unseres Bedarfs wird durch Öko-Strom gedeckt: Die Energiewende hat Deutschland zum Vorreiter alternativer Energiequellen gemacht.
Doch warum sind wir immer noch von Öl, Gas, Kohle und Atomstrom abhängig?
Warum stehen Lobbyisten weiter unter dem Schutz der Politik?
Franz Alt deckt in seinem neuen Buch, das im März 2013 als Piper-Taschenbuch erscheint, auf, wer die Energiewende bremst und warum sie dennoch alternativlos ist.
Der Fernsehjournalist und langjährige Berater von Regierungen und Konzernen legt eine brisante Analyse vor, die Lobbyisten, Energiemultis und Politikern nicht gefallen wird.
Aufbruch zur Achtsamkeit
Wie Pilgern unser Leben verändert
Franz Alt | Helfried Weyer | Bernd Lohse |Kreuz -Verlag | Freiburg
Mit Bildern des preisgekrönten Fotografen Helfried Weyer
Pilgern als Aufbruch zur Achtsamkeit
Auf dem Olavsweg in Norwegen
Pilgern ist immer auch ein „Aufbruch zur Achtsamkeit“, der im Alltag fortgesetzt werden kann. Franz Alt ist mit Helfried Weyer und Bernd Lohse den Olavsweg in Norwegen gepilgert.
Ihr Buch handelt von dieser konkreten Wanderroute, aber vor allem von den Grunderfahrungen, die alle Pilger machen, egal auf welchem Weg sie unterwegs sind: die Auseinandersetzung mit der Natur und die Konfrontation mit dem eigenen Ich. Etwas bewegt sich in uns, wenn wir aufbrechen.
Die achtsame Langsamkeit beim Pilgern gibt der Seele Zeit, Schritt zu halten und die Reise mit zu gehen. Die drei Autoren erzählen von den Turbulenzen des inneren Aufbruchs, von den Gedanken und Gefühlen, die den Weg begleiten, und vom Glück des Ankommens.
Nicht nur Pilger, sondern alle, die sich mehr Achtsamkeit in ihrem Alltag wünschen, werden sich in diesem lebensklugen Buch wiederfinden.
Helfried Weyer, geboren 1939, er schuf die ersten Multivisionsvorträge und zeigte sie einem begeisterten Millionenpublikum in Europa, Amerika, Asien und Australien. Als Fotograf wurde er mit dem Kodak-Fotobuchpreis ausgezeichnet
Dr. Franz Alt, geboren 1938, ist Journalist und Buchautor. Zahlreiche Auszeichnungen für sein publizistisches und ökologisches Engagement.
Bernd Lohse, geboren 1958, ist Pilgerpastor in Hamburg, hält Rundfunkandachten und schreibt Kolumnen im Hamburger Abendblatt. Er ist verheiratet und Vater dreier Kinder.
Seit die chinesische Volksarmee 1950 ihr Land besetzte und der Dalai Lama, der religiöse Führer der Tibeter, nach Indien floh, begehren die Tibeter immer wieder gegen die Fremdherrschaft aus Peking auf.
Während der Bestsellerautor Franz Alt hier unbequeme Wahrheiten ausspricht und schockierend vom vergessenen Völkermord auf dem Dach der Welt berichtet, zeigt der Meisterfotograf Helfried Weyer in diesem großartigen Buch das gesamte Tibet zwischen Kailash, Lhasa und dem nordöstlichen Amdo in einzigartigen Großformataufnahmen.
So ist ein schönes und doch beklemmendes Gesamtbild von dem weiten Land zwischen Himmel und Erde entstanden, in dem James Hilton einst Shangri-La – das Paradies – vermutet hat.
„Helfried Weyers einfühlsame Fotografien geben einen zusammenfassenden Überblick vom Rest der alten Kultur Tibets und einen Eindruck von dem Geist der Menschen, die diese Kultur einst schufen. Es ist meine große Hoffnung, dass Bücher wie dieses ein besonderes Verständnis für die wahre Situation in Tibet und für die Gefühle der Tibeter fördern.“ Der Dalai Lama
Der Fotograf/Autor
Helfried Weyer, geboren 1939 in Königsberg, arbeitet seit vielen Jahren als freiberuflicher Fotojournalist. Viele Fotoreisen führten ihn in Begleitung seiner Frau und Mitarbeiterin Renate rund um den Globus und auf alle sieben Kontinente. Bei Vortragsreisen im In- und Ausland präsentiert Helfried Weyer sein exzellentes Bildmaterial in aufwändiger Panoramatechnik einem breiten Publikum. Als berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erlangte er aber vor allem durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen internationale Anerkennung. Weitere Informationen unter www.helfried-weyer.de
Der Autor
Dr. Franz Alt, geboren 1938, arbeitete seit 1968 als Journalist beim SWR. 20 Jahre moderierte er das Politmagazin „Report“. Er leitete die Sendereihe „Zeitsprung“ im SWR sowie die Magazine „Quer-Denker“ und „Grenzenlos“ in 3sat. 1979 wurde er mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. In den Neunzigerjahren erhielt Franz Alt für sein Engagement im Zusammenhang mit ökologischen Themen u.a. den „Europäischen Solarpreis“. Mit zahlreichen Publikationen hat sich der bekannte Fernsehmoderator auch als erfolgreicher Buchautor einen Namen gemacht. Weitere Informationen unter www.sonnenseite.com
Franz Alt „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“
Neue Energie – Neue Arbeit – Neue Mobilität
Piper Verlag, München – Oktober 2009 | Serie Piper – Euro 9,95 | ISBN: 978-3-492254-98-4
Wussten Sie, dass die Sonne täglich 10 000- bis 15 000mal soviel Energie zur Erde schickt, wie die Menschen an einem Tag weltweit verbrauchen? Sonnenlicht, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme und solarer Wasserstoff – das sind die umweltfreundlichen Energiequellen der Zukunft.
Auf Atomkraft, Erdöl, Kohle und Erdgas können wir verzichten. Die Klimakatastrophe ist vermeidbar, wir haben noch eine Gnadenfrist. Franz Alt zeigt, wie wir mit einer solaren Energiepolitik nicht nur das Weltklima retten und der Menschheit eine Überlebenschance geben, sondern zugleich viele neue Arbeitsplätze schaffen können. Die Wirtschaft wird lernen, mit der Sonne zu arbeiten.
Für diese Ausgabe hat der Autor sein inzwischen zum Klassiker gewordenes Buch vollständig überarbeitet. Unsere Energiepolitik ist im Grunde verfassungswidrig. Sie verstößt gegen die Würde des Menschen, gegen das Recht auf Leben und in elementarer Weise gegen die allgemeinen Menschenrechte. Nur eine neue große Bewegung von unten, eine Volksbewegung für das Leben kann uns noch vor dem Untergang retten. Wir müssen die Rettung der Umwelt selbst organisieren. Solare Zukunft wächst allein aus der Erneuerungskraft und Widerstandsfähigkeit vieler Menschen.
Allerdings: Nicht über neue Techniken, sondern auch über spirituelle und ökologische Kreativität werden wir eine menschlichere Gesellschaft. Warum ich trotz allem Hoffnung auf das Überleben der Menschheit habe? Von Jesus und Buddha, von Lao Tse und von Krishna wissen wir, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist. Es wird die Zeit kommen, wo uns im Gehen und Stehen, bei Tag und Nacht, beim Wachen und Träumen diese heute verschüttete Urerkenntnis wieder selbstverständlich sein wird.
Die Rettung wird uns zuwachsen, wenn wir wieder in allem Sein den göttlichen Ursprung erkennen: in der Luft und im Wasser, im Boden und im Grashalm, in Blumen und Tieren, in jedem Kind und in jedem Sterbenden. Die gesamte Natur ist eine Offenbarung Gottes. Als Kinder Gottes haben auch wir teil an der göttlichen Natur. Mit diesem Empfinden werden wir in der Kraft der Sonne die göttliche Intelligenz wiedererkennen. Die daraus erwachsende neue Ehrfurcht vor allem Leben wird uns das Überleben und die Fülle des Lebens lehren.
Die Rettung gelingt, wenn uns wieder die metaphysische Sonne aufgeht. Über diese göttliche Spur werden wir die Schöpfung neu lieben lernen. Was wir aber lieben, das wollen wir auch bewahren. Weg mit dem Brett vor der Sonne! Mit Diogenes fordern wir heute: Geht uns aus der Sonne!
Bien qu’un quart de nos besoins énergétiques soit déjà couvert par l’électricité verte, le succès de la transition énergétique est en danger. En ces temps d’épuisement des ressources énergétiques non-renouvelables, de croissance mondiale du besoin d’énergie et de changement climatique, il n’existe pas d’alternative à la transition vers les énergies renouvelables.
Franz Alt, journaliste renommé et conseiller de longue date des entreprises et gouvernements du monde entier, révèle comment les politiciens et lobbyistes mettent notre avenir en péril et explique sur quelles technologies nous devons tabler. Car nous sortirons gagnants de la transition énergétique, si nous en assumons conjointement la responsabilité.
Franz Alt a été directeur et modérateur de „Report Baden-Baden“ pendant 20 ans et directeur de la rédaction avant-gardiste de la SWR jusqu’en 2003. Il a été récompensé par la Commission Européenne avec le „Prix solaire européen du journalisme“ et organise chaque année des centaines de conférences dans tout l’espace germanophone.
Vouz trouverez chaque jour de nouvelles informations sur le sujet sur le site www.sonnenseite.com
Gute Geschäfte
Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise
Franz Alt | Peter Spiegel | Aufbau Verlag Berlin 2009
Gibt es eine humane Alternative zum gescheiterten Raubtier-Kapitalismus? Ja, sagt Franz Alt, lange Jahre Moderator des TV-Politmagazins „Report“ und streitbarer Autor mehrerer Umwelt-Essyas in HÖRZU. Mit dem Soziologen Peter Spiegel plädiert er für ein „Social Business Konzept“, das die Weichen für ein „globales ökosoziales Wirtschaftwunder“ stellen könnte. Zu Beginn des Buches steht die bissige Abrechnung mit der Gier: „Menschen sind, wenn es um Geld geht, so wenig rational wie beim Sex“, sagt Alt.
Der Zweck von Unternehmen, die dem Social-Business-Gedanken folgen, ist nach der Definition von dessen Initiator Muhammad Yunus die Lösung von gesellschaftlichen Problemen. Social-Business-Unternehmen sind dem Dienst für individuellen, gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt im Sinne einer sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung gewidmet und zu diesem Zwek gegründet. Social-Business-Unternehmen arbeiten dabei ebenso wie normale Unternehmen gewinnorientiert, aber der Hauptteil des Gewinns verbleibt im Unternehmen und wird zur Ausweitung von dessen jeweiligem sozialen bzw. ökologischen Zweck eingesetzt. Während eine auf Gier ausgerichtete Ökonomie auf monetäre Gewinnmaximierung setzt, setzt eine Social-Business-Ökonomie auf eine Maximierung des sozialen und ökologischen Gewinns bei gleichzeitig hoher ökonomischer Vernunft.
Wenn es uns gelingt, dass sich als kollektiver Lernprozess aus der jetzigen Krise die Wirtschaftsphilosophie von Social Business durchsetzt, würde dies nicht nur eine völlig neue Qualität ökologischen und sozialen Gewinns freisetzen, sondern auch eine gravierend neue wirtschaftliche Dynamik, die der Gier-orientierten-Ökonomie auch in diesem Punkt weit überlegen ist. Was hat die Social-Business-Ökonomie bisher an Ergebnissen vorzuweisen, welches Potential liegt in ihr:
Finanzpolitische Innovationskraft
Die zu sehr auf Gier orientierte Ökonomie führte weit mehr als zwei Drittel der Menschheit in ein Gefängnis aus Almosen, Sozialhilfe oder unwürdige Arbeits- und Abhängigkeitsverhältnisse. In ihr wurde der weitaus größte Teil der Menschheit beispielsweise als kreditunwürdig erklärt und damit von der Chance ausgeschlossen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Social-Business-Ökonomie kreierte währenddessen ein Bankensystem von inzwischen mehreren Tausend Mikrofinanzinstitutionen, die bis heute bereits 130 Millionen „Kreditunwürdigen“ Kredite gaben und die sie pünktlich zurückzahlten. Rund eine halbe Milliarde Menschen konnten dadurch bereits aus dem Teufelskreis der Armut befreit werden. Das „Wirtschaftswunder von unten“ ist in Bangladesh längst eine sehr belastbare Realität geworden. Und das Kleinkreditsystem hat sich als skalierbar auf alle Armutsregionen der Welt erwiesen. Durch die Ausweitung von Kleinkreditsystemen auf alle Menschen, die heute noch keinen Zugang zu fairen Krediten haben, würde die gesamte Weltökonomie immens profitieren.
Ökologische Innovationskraft
Die bisher zu sehr auf Gier orientierte Ökonomie hat chronische Probleme, den überlebensentscheidenden ökologischen Erfordernissen gerecht zu werden. Vor allem in den weiten Armutsregionen der Welt bleibt hierfür fast kein Freiraum. Die Social-Business-Ökonomie kreierte währenddessen durch „Grameen Shakti“ beispielsweise ein System, das Armutshaushalte mit ausreichend Solarenergie versorgt – ohne Subventionen von außen und zu Tarifen, die weit unter dem liegen, was die Armen bisher für Energie bezahlen mussten. Auch das Grameen-Shakti-System für so genannte Solar Home Systems ist skalierbar auf nahezu alle Armutshaushalte weltweit. Durch die Förderung von ökologischen Innovationen und Investitionen zu einer auch ökologisch nachhaltigen Entwicklung der heute noch zwei Drittel Armen der Welt bekäme die ökologische Wende der Weltwirtschaft einen entscheidenden Schub. Aufholende Entwicklung aus der Armut und globale ökologische Effizienzrevolution unterstützen sich so wechselseitig.
Weltwirtschaftliche Innovationskraft
Immer mehr mittelständische bis große Unternehmen erkennen derzeit, dass die Zukunft der Weltwirtschaft und ihre eigene Zukunft in der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für die heute noch wenig oder nicht entwickelten Märkte in den bisherigen Armutsregionen der Welt liegt. Immer mehr Social Joint Ventures wie jenes zwischen Grameen und Danone entstehen aus diesem Grund. Gerade exportorientierte Ökonomien wie die deutsche wachsen in der Zukunft vor allem entsprechend ihrer Leistung für die globale Überwindung der Armut. Ökologische und soziale Joint Ventures würden den heutigen Armutsregionen und den heutigen Wohlstandsregionen gleichzeitig entscheidende neue Impulse geben. Der indische Wirtschaftswissenschaftler Prahalad sieht in der ökonomischen Lösung von gesellschaftlichen Problemen den mit Abstand wichtigsten neuen Innovationsschub für die gesamte Weltwirtschaft in den nächsten Jahren.
Innerbetriebliche Innovationskraft
Selbst innerhalb der Rahmenbedingungen einer zu sehr auf Gier hin orientierten Ökonomie erweisen sich immer mehr gerade jene Unternehmen als die erfolgreichsten, die ihre Mitarbeiter besser behandeln als ihre Konkurrenten. Auch hier erweist sich Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit als Antrieb für individuelle und gemeinschaftliche Leistungen der Gier weit überlegen. Solche Unternehmen sind gesellschaftlich nützlicher, ökonomisch profitabler und individuell sinnerfüllender und damit bereichernder. Muhammad Yunus ist sich sicher, dass Unternehmen, die im umfassenden Sinne der Social Business Philosophie folgen, auch ökonomisch die Gewinner sein werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erwies sich die Soziale Marktwirtschaft als ein höchst wirkungsvoller und belastbarer Turbo eines großen Wirtschaftswunders. Verantwortlich für die Sicherstellung des Sozialen war hier vor allem der Staat. Die Social-Business-Ökonomie bedeutet demgegenüber ein neues Paradigma. In ihr sind nach wie vor klare, von der Gesellschaft und unserer staatlichen Gemeinschaft bestimmte Rahmenbedingungen unabdingbar. Aber das Soziale ist hier nicht mehr so sehr eine staatliche Ausgleichsleistung, sondern unmittelbarer Leistungsantrieb für die Menschen in ihrer ökonomischen Tätigkeit. Überall dort, wo sich bisher die neue Social-Business-Ökonomie entfaltete, werden immer neue Zusammenhänge zwischen individueller Sinnhaftigkeit, sozialer Qualität und Nachhaltigkeit auf der einen Seite und ökonomischem Erfolg auf der anderen Seite entdeckt.
Die Social-Business-Ökonomie ist nicht nur in jeder – auch wirtschaftlicher – Hinsicht die wesentlich bessere Ökonomie als eine Gier-Ökonomie. Sie ist zugleich auch die wesentlich sozialere Marktwirtschaft im Vergleich zur bisherigen Sozialen Marktwirtschaft. Sie ist eine Soziale Marktwirtschaft einer höheren Ordnung. In ihr wird nicht nur der Staat, sondern werden wir sozialer, weil wir dies als persönlich und ökonomisch weitaus intelligenter, nachhaltiger und sinn-reicher erkennen.
Daher setzt sich die Idee von Social Business derzeit in allen gesellschaftlichen Bereichen durch: Unternehmen erkennen, dass Social Business unvergleichlich attraktiver ist als Corporate Social Responsibility – und gehen Social Joint Ventures mit Grameen und ähnlichen Einrichtungen ein oder gründen selbst Social Business Unternehmen. Stiftungen erkennen, dass sie sich so weit wie möglich in Social Businesses umwandeln müssen, weil die soziale Effektivität und ökonomische Effizienz ihrer Ziele dadurch ungleich besser verwirklich wird. Nichtregierungsorganisationen erkennen, dass sie aus denselben Gründen umdenken und sich neu erfinden müssen. Staatliche Einrichtungen erkennen immer mehr die immensen Chancen, mit dem Social-Business-Ansatz wieder sehr viel mehr gestalterische Spielräume in die Gesellschaft zu bringen. Und nicht zuletzt erkennen immer mehr Bürger, dass eine Gesellschaft, die den Social-Business-Gedanken lebt, jeden Bürger aus vielen überholten Zwängen befreit und immer mehr zu einem „Unternehmer seines eigenen Lebens“, einem Lebensunternehmer, macht.
In den 1990er Jahren erkannten wir, dass Ökonomie und Ökologie keine Widersprüche sein müssen. Ökologisch motivierte Unternehmer und Konsumenten warteten nicht länger auf den Staat, sondern lösten selbst eine ökologische Gründerwelle aus und schufen selbst neue Märkte für ökologisch bessere Produkte. Ökologisches Denken erobert seither immer mehr die Ökonomie und das politische Handeln. Heute stehen wir vor der historischen Chance zu erkennen, dass auch Ökonomie und Soziales keine Widersprüche darstellen. Dieses Buch liefert die schlagenden Argumente für die nächste weltweite Bewegung nach der Ökobewegung: für die Social-Business-Bewegung. Auch die soziale Revolution unseres Lebens brauchen wir nicht länger auf den Staat zu warten, sondern können selbst beginnen – jeder an seinem Ort.
Das Solarzeitalter bringt erstmals die Lösung der Energieprobleme für alle Zeit. Öl, Kohle, Gas und Uran gehen allesamt bald zu Ende. Aber Sonne, Wind, Bioenergie, Meeresenergie, Wasserkraft und Erdwärme können wir noch fünf Milliarden Jahren nutzen. Doch bis jetzt tun in keinem Land der Welt Politiker und Bevölkerung genug, um die Klimakatastrophe zu verhindern. Mein neuestes Buch zeigt, dass und wie wir mit der Mobilisierung des solaren Reichtums auf unserem Planeten noch das Schlimmste verhindern können.
Ich fange da an wo Al Gore aufhört. Er hat die Probleme beschrieben, wichtiger ist jetzt, dass wir uns endlich mit den Lösungen beschäftigen. Ich will mit diesem Buch Lust auf Zukunft und auf ein ökologisches Wirtschaftswunder vermitteln. Die Botschaft des Jahrhunderts heißt: Der 100-prozentige Umstieg auf erneuerbare Energien ist möglich – und zwar weltweit.
Wege aus der Klimakatastrophe – wie jede/r einzelne dazu beitragen kann und damit, auch wirtschaftlich, reicher wird.
Nicht jammern, sondern handeln, um die Zukunft für uns und unsere Kinder zu sichern und selbst davon zu profitieren.
Ein eindringlicher und leidenschaftlicher Aufruf, anders zu denken und zu leben.
Die drohende Klimakatastrophe und wie wir sie verhindern können, das ist das Thema der Gegenwart. Denn wenn Mensch und Natur überleben wollen, muss etwas passieren.
„Hört auf zu jammern – fangt endlich an zu handeln!“ – Franz Alt zeigt, warum es notwendig und sinnvoll ist, eine neue Werte-Ethik zu etablieren mit dem Ziel, ein achtsames, nachhaltiges Leben zu ermöglichen.
Dieses Buch bietet Lösungen! Mit vielen aktuellen Beispielen, Daten und Fakten veranschaulicht Franz Alt, welche positiven Effekte das für alle haben wird: Es geht nicht um Verzicht, sondern um Gewinn. Wenn wir heute anfangen, anders zu leben und zu handeln, verschafft uns das persönlichen, seelischen und auch wirtschaftlichen Gewinn!
Franz Alt „Deutschland ist erneuerbar“
Das Buch basiert auf einem Gespräch mit den Journalisten Bernhard Müller und Horst Wörner
Franz Alt, Fernseh-Journalist und Buchautor gehört zu den engagiertesten Journalisten, wenn es um Fragen der Menschenrechte und der Umwelt geht. In diesem Band mit starkem biographischen Charakter berichtet Franz Alt über sein bisheriges privates und berufliches Leben, angefangen von seiner Kindheit in einem wohlbehüteten katholischen Elternhaus, bis zu seinem Weg zum erfolgreichen, aber auch umstrittenen TV-Journalisten und engagiertem Kämpfer für alternative ökologische Wege.
Franz Alt erzählt, warum er der Nationalzeitung ein Interview gab, wie sich sein Verhältnis zu Helmut Kohl abkühlte und welche Rolle Angela Merkel in seiner Einschätzung spielt. Franz Alt setzt sich kritisch mit der amerikanischen Politik auseinander, insbesondere mit Präsident Bush. Er sagt offen, wohin sich die Welt und unsere Republik ohne Umdenken und Handeln bewegt, zeigt aber auch Lösungen und Alternativen auf.
Franz Alt hat sich den Fragen zu seiner Person und zu seinen Schwächen in aller Offenheit gestellt. Das zeigt, dass er bedingungslos und ohne Rücksicht auf mögliche Nachteile so zu handeln pflegt, wie er denkt und dies auch verantworten kann. Er zeigt das Bild eines ehrlichen, kritischen, aber auch hoffnungsvollen Menschen, der nicht zuletzt durch seine Religiosität Halt und Hoffnung gefunden hat.
Franz Alt schont sich nicht, wenn auch empfindliche persönliche Fragen angesprochen werden. Er nimmt Stellung zu seiner persönlichen Affaire und wie seine Frau und er damit umgegangen sind.
Neben diesem biographischen Teil mit vielen bisher unbekannten Fakten und bisher teils unveröffentlichtem Bildmaterial setzt sich Franz Alt mit aktuellen Fragen der Politik und Gesellschaft auseinander, zeigt Wege auf, wie sich Deutschland erneuern lässt.
Wer Visionen hat, gehört ins Irrenhaus, sagte vor etwa 30 Jahren ein deutscher Bundeskanzler. Heute sehen wir in Deutschland, was aus einer Gesellschaft ohne Visionen geworden ist: 11 % Arbeitslosigkeit, Millionen Bürger mit Zukunftsängsten, steigende Umweltzerstörung und ein Land, in dem – trotz materiellen Reichtums – mehr gejammert wird als anderswo.
Ein Land ohne Visionen hat keine Zukunft
In diesem Buch geht es um realisierbare Visionen. Visionen von heute waren schon immer die Realität von morgen.
Ein Beispiel
Vor 20 Jahren waren Erneuerbare Energien ein Traum von Wenigen – heute sind sie die Hoffnung für Viele und morgen eine Notwendigkeit für Alle. Nachdem ich 12 Jahre lang die Zukunftsredaktion im Südwestrundfunk geleitet habe, möchte ich in diesem Buch aufzeigen:
*Deutschland ist erneuerbar
*Europa ist erneuerbar
*Die Welt ist erneuerbar
Ich möchte Ihnen Lust auf Zukunft vermitteln – mit vielen konkreten Projekten und positiven Beispielen. Die Realisierung dieser Visionen bedeutet auch Millionen neue zukunftsfähige und sinnvolle Arbeitsplätze. Menschen sind lernfähig und zukunftsbegabt.
Mit erneuerbarer Energie können wir ein neues, nachhaltiges Wirtschaftswunder schaffen. Voraussetzung dafür ist freilich, dass wir nicht länger gegen die Natur, sondern mit der Natur wirtschaften. Wir können von der Intelligenz der Schöpfung lernen und werden dann erkennen, dass die Welt eine optimistische Schöpfung ist. Heute früh beim Joggen ist mir wieder aufgefallen: Alle Vögel singen in Dur!
Ich will mit diesem Buch aufzeigen, wie wir die heute vorherrschende Moll-Stimmung überwinden können. Allerdings: Auf dem Weg dorthin werden wir die deutsche Devise „Geiz ist geil“ in „Geist ist geil“ transformieren müssen. Dann wächst die Liebe zum Leben und Freude an der Arbeit. Worauf warten wir?
Alles wartet auf uns. Wir leben in einem unvorstellbar reichen Kosmos. Lasst uns endlich den Reichtum entdecken. Das gigantische Intelligenzpotential in den riesigen Regenwäldern und in den Tiefen der Ozeane haben wir noch nicht einmal im Ansatz erkannt. Unermessliche Schätze an Inspirationen und Innovationen warten auf uns.
Reichtum heißt: Es reicht für alle.Es reicht für Jedermanns Bedürfnisse – es reicht freilich nicht für Jedermanns Habgier.
Das Betriebsgeheimnis unseres Planeten ist die Sonnenenergie. Die Intelligenz der Schöpfung hält den Schlüssel für phantastische Innovationen bereit. Die Natur zeigt uns, wie Energie- und Rohstoffprobleme gelöst sowie Lärm und Müll, Arbeitslosigkeit, Hunger und Kriege überwunden werden können. Die Natur löst diese Probleme jeden Tag neu und nachhaltig. Wenn Unternehmer und Manager, Architekten und Designer, Ingenieure und Handwerker den unermesslichen Reichtum der Natur anzapfen, haben wir mehr Chancen als mit jeder Mars-Landung.
Wind des Wandels
Was die Windkraft kann, wenn man sie lässt
Franz Alt, Hermann Scheer (Herausgeber) | Ponte Press Verlag | Dezember 2007 | Euro 16,80
Es ist ein Buch über Ökologie und Ökonomie, Chancen und Widerstände! Die Windkraft kann rascher als andere erneuerbare Energien einen bedeutenden Beitrag zu einer dauerhaft gesicherten, gefahren- und emissionsfreien Stromversorgung leisten.
Der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist unaufschiebbar und dringend geworden. Längst sind wir damit angesichts der existenziellen Gefahren, die unserer Zivilisation durch eine konventionelle Energieversorgung drohen Klimakatastrophen, die absehbare Erschöpfbarkeit von Erdöl, Erdgas, Uran und Kohle und die Atomrisiken – im Wettlauf mit der Zeit.
Ausgelöst durch zwei Gesetze – das Stromeinspeisegesetz für Erneuerbare Energien von 1991 und vor allem das Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000 – ist Deutschland zum weltweiten Schrittmacher der Windkraftnutzung geworden. Das gilt nicht nur für die Zahl der installierten Anlagen: Deutschland hat heute die technisch profilierteste Industrie für Windkraftanlagen mit bereits jetzt 80.000 Arbeitsplätzen, mit noch weit darüber hinausgehenden Wachstumschancen. Die Windkraftindustrie ist damit – neben der der Solartechnik – der Leuchtturm für eine ökologische Industriepolitik.
Die Stromerzeugung aus Windkraft erfordert keinerlei Brennstoffkosten, hinterlässt keine Klimagase, keine Umweltgifte oder sonstigen Rückstände und braucht kein Wasser. Für den Weltklimarat ist die Windkrafttechnologie der hoffnungsvollste politische Ansatz zum Klimaschutz. Ergänzt von den anderen erneuerbaren Energien und dem Einsatz von Speichermöglichkeit repräsentiert sie – direkt und im übertragenen Sinn – den Wind des Wandels, hin zu einem Energiemix ausschließlich aus erneuerbaren Energien.
Umso unverständlicher sind die nach wie vor vorhandenen Widerstände gegen die Windkraftnutzung. Sie sind ebenso maßstabs- wie zukunftslos und damit insgesamt kurzsichtig und verantwortungslos. Dieses Buch zeigt auf, was die Windkraft kann, wenn man arbeiten lässt. Es ist ein Lesebuch über die großen Möglichkeiten zur schnellen Ablösung atomarer und fossiler Stromversorgung und die damit einher gehenden neuen Chancen für eine ökologische Industrie, eine regionale Wirtschaftsförderung und einen Landschafts- und Naturschutz.
Die Beiträge der 16 Autoren:
Hermann Scheer Die Windkraft als Schrittmacher und Wegweiser zu einer schnellen Wende zu erneuerbaren Energien
Ralf Bischof Mit Wind wirtschaften. Das Potenzial der Windenergie in Deutchland
Klaus Rave Wie eine Windwirtschaft entsteht. Der Boden als mehrfach nutzbare Ressource
Wolfgang von Geldern Windkraft als Testfall für die Zukunftsfähigkeit! Ein Erfahrungsbericht über kurzsichtige Widerstände gegen die Windkraft und ihre Motive
Udo Paschedag Die Windenergie – zentraler Baustein für den Ausbau der erneuerbaren Energien und ihre Integration in das deutsche Stromnetz
Martin Maslaton Anachronistische Hindernisse gegenüber der Windkraft. Juristisches zur Klimaschutzheuchelei der Windkraftverhinderer
Fabio Longo Zukunftsvergessene Kampagne gegen die Windkraft: Das Fallbeispiel der hessischen Landesregierung
Jan Oelker Zeichen setzen – ein Plädoyer für die ästhetische Gestaltung von Windparks
Werner Neumann Windkraft und Natur- und Landschaftsschutz – kein Gegensatz!
Hans-Josef Fell Windkraft dient dem Naturschutz
Hanne May Attraktion mit langer Tradition: Windräder und Tourismus. Wie Windenergie, Naturschutz und Touristen Freundschaft schließen
Christian Hinsch und Matthias Willenbacher Kommunale Wertschöpfung durch Windkraft
Udo Rehfeldt und Anna-Kathrin GeileEntwicklung der Windenergienutzung im Binnenland. Finanzierung und Betreiberformen von Windenergieanlagen und Windparks
Franz Alt Der Wind schickt uns keine Rechnung. Sonne und Wind als Geschenke des Himmels
Eine bessere Welt ist möglich
Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
Franz Alt, Rosi Gollmann, Rupert Neudeck | Riemann Verlag – Euro 19,90
Immer weiter geht die Schere zwischen den Wohlhabenden und den Habenichtsen dieser Erde auseinander. Inzwischen ist die Dritte Welt mit ca. 2.000 Milliarden Euro gegenüber der Ersten Welt verschuldet und zahlt jährlich etwa neunmal so viel Schuldzins und Tilgung, wie sie Entwicklungshilfe erhält.
Aber nicht nur finanziell sind 80% der Weltbevölkerung arm dran. Ihre Bodenschätze werden im Norden verbraucht, dafür leiden die Länder des Südens überproportional an der durch die Industrieländer verursachten Klimaveränderung. Ausgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern die Autoren einen Aktionsplan für die Dritte Welt – vergleichbar der Hilfe, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde. Diese Forderung sollte nicht nur aus altruistischen Gründen gehört werden, sondern im wohl verstandenen Eigeninteresse; denn den Reichen kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es dem Armen besser geht.
Deshalb fordern Alt, Gollmann und Neudeck insbesondere von den europäischen Ländern eine umfassende Reformbegleitung für die Dritte Welt. Dabei geht es nicht nur um Finanztransfers, sondern Hilfe zur Selbsthilfe ist das Maß wirkungsvoller Unterstützung. Beispielhaft dafür arbeitet Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe, die über 400 höchst wirkungsvolle Projekte in Indien und Bangladesh ins Leben gerufen hat.
Drei engagierte Autoren berichten aus verschiedenen Blickwinkeln: Rupert Neudeck von seiner heroischen Hilfe an Katastrophenbrennpunkten; Rosi Gollmann von ihrer Basisarbeit auf dem indischen Subkontinent und Franz Alt vor dem Hintergrund seiner Vor-Ort-Recherchen zu zahlreichen Filmen über die Probleme der Armen. „Eine bessere Welt ist möglich“ – der eindringliche Bericht zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts.
Die selbst gesteckten Ziele der Industrieländer zur Unterstützung der Dritten Welt sind bislang weit verfehlt worden. Die drei Autoren berichten von ihren Vor-Ort-Erfahrungen und von der katastrophalen Entwicklung, die zwei Drittel der Menschheit bedroht. Sie fordern einen Marshallplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger.
Franz Alt hat 20 Jahre lang als Moderator von „Report Baden-Baden“ und danach 12 Jahre als Leiter der Zukunftsredaktion im SWF Entwicklungsprojekt vorgestellt, welche die Zuschauer so überzeugten, dass sie über 100 Millionen Euro dafür spendeten.
Rosi Gollmann hat nach zahlreichen Besuchen in Indien im Jahre 1967 die „Andheri-Hilfe-Bonn“ gegründet und inzwischen über 400 Entwicklungsprojekte in Indien, Bangladesh und Nepal erfolgreich realisiert. In Indien gilt sie als „Mutter Teresa“ aus Deutschland.
Rupert Neudeck gründete 1979 das „Komitee Cap Anamur – Deutsche Notärzte“ und 2002 die Organisation „Grünhelme“. Cap Anamur engagierte sich in den letzten Jahren u.a. in Afghanistan, Sudan, Sierra Leone, Haiti, Kenia und Tschetschenien. Rupert Neudecks unkonventionellen Aktivitäten verdanken Hunderttausende in Asien, Afrika und Lateinamerika ihr Leben.
Franz Alt „Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne“
Der Energiebedarf der dramatisch wachsenden Weltbevölkerung ist größer denn je. Gleichzeitig prognostiziert das von der UNO berufene Gremium führender Klimatologen eine Erwärmung des Weltklimas um 4 – 6 Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts, wenn der gegenwärtige Ausstoß an Treibhausgasen so fortgeschrieben wird. Die Folgen wären Katastrophen für Mensch, Natur und selbstredend für unsere Ökonomie.
Der Weltklimawandel ist der Ernstfall der Weltinnenpolitik
Franz Alt zeigt, dass wir in puncto Energieverbrauch und Verteilung seit dem 11. September 2001 in eine neue Dimension eintreten. Die amerikanische Intervention in Afghanistan gilt vordergründig der Terrorbekämpfung. Langfristig zielt sie aber auf die militärische Sicherung der gigantischen Ölreserven, die in Zentralasien und speziell um das Kaspische Meer vermutet werden. Franz Alt prophezeit „das größte Gemetzel der Menschheitsgeschichte“, wenn nicht rasch der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energien gelingt.
Ein Umstieg im Laufe von ein bis zwei Generationen ist durchaus realistisch. Denn in den letzten zwei Jahrzehnten hat die Verwertung der natürlich nachhaltigen Energien Wind, Sonne und Biomasse große Fortschritte gemacht. Weltkonzerne wie BP oder Shell warten nur darauf, dass die Rahmenbedingungen zugunsten nachhaltiger Energien verändert werden, um sich strategisch neu zu orientieren.Die von Franz Alt präsentierte Alternative „Öl oder Sonne Krieg oder Frieden“ ist aber nicht nur eine Frage von Ökonomie und Ökologie. Sie hat auch eine ethische Dimension. Wenn wir unsere Ressourcen weiter plündern, entscheiden wir uns für den Krieg der Menschen untereinander und mit der Erde. Wenn wir auf sanfte Energien setzen, wird sich nicht nur das Erdklima sondern auch das zwischenmenschliche Klima verändern. Die Möglichkeit eines umfassenden, dauerhaften Friedens könnte in greifbare Nähe rücken.
Franz Alt „Das ökologische Wirtschaftswunder“
Arbeit und Wohlstand für alle
Vorwort von Hermann Scheer | Aufbau-Verlag, Berlin
Die ökologische Wirtschaftsreform, deren Vision Franz Alt entwickelt, basiert nicht auf Verzicht, sondern auf dem klugen Umgang mit unseren Ressourcen. Er verweist auf das volkswirtschaftliche Potential umweltschonender Technologien, zeigt Wege für die Nutzung erneuerbarer Energieformen, benutzerfreundlicher Verkehrssysteme und flexibler Arbeitsstrukturen.
Für diese aktualisierte Neuausgabe seines erfolgreichen Buches analysiert Alt die Ergebnisse der ökologischen Steuerreform, geht auf Hintergründe und Auswege aus der BSE-Krise ein und zeigt, wie der ökologisch orientierte Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft konsequent fortzuführen ist, damit es mehr Arbeitsplätze und mehr soziale Gerechtigkeit gibt.
Überall Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor dem Ozonloch, Angst vor höheren Mieten und Steuern. Franz Alt entwickelt Alternativen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland sichern könnten und Wege zur Überwindung globaler Krisen weisen.
Politischer Mut und der Wille zur Veränderung sind für den Neudenker die entscheidenden Voraussetzungen zum ökologischen und ökonomischen Umbau unserer Gesellschaft, der den Bürgerinnen und Bürgern nicht weiteren Verzicht abverlangt, sondern Chancen zu Solidarität und Emanzipation eröffnet.
Aufbauend auf der spirituellen Ökologie, die Jesus vor 2000 Jahre gelebt hat, entwirft Franz Alt das Überlebensprogramm für das neue Jahrtausend. Die gegenwärtige Umweltkrise interpretiert Alt als eine Innenweltkrise. Sie kann daher auch nur von innen gelöst werden. Was wir brauchen, ist eine neue spirituelle Tiefe, wie sie im Leben eine Vielzahl praktischer Handlungsanweisung.
Der ökologische Jesus macht deutlich: Gott spiegelt sich in seiner Schöpfung. Die Natur ist die wahre Offenbarung seines schöpferischen Vaters. Die Natur wird denen treu sein, die dem ökologischen Jesus und seinem Vater vertrauen. Jesus macht uns auf materielle, psychische und geistige Naturgesetze aufmerksam, die heute zu Überlebensgesetzen geworden sind. Religion im Sinne des ökologischen Jesus ist kein Buchstabenglaube und keine Gesetzestreue, sondern hochgradig empfänglich gewordenes Bewusstsein des Göttlichen in uns und Offenheit für das Göttliche um uns.
Von Jesus und von Buddha können wir lernen: Eine neue Epoche, ein Jahrtausend der Ökologie beginnt, wenn wir die Metaphysik der Religionen verbinden mit den neuen Technologien für eine bessere Umwelt. Es geht um die Integration von Ethik und Technik.
Der ökologische Jesus lädt ein zu einem Quantensprung in ein „neues Leben“. Er ist eine große Vision, eine große Idee, ein großes Feuer und eine große Arbeit für das 21. Jahrhundert.
BSE-Rindfleisch, Schweinemastskandal, Dioxin-Hühner – was kann man heute noch gefahrlos essen? Franz Alt zeigt, welche Chancen der konsequente Abschied vom maroden agrarindustrieleln System birgt und wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen kann.
Die Vision: 100 Prozent Ökolandbau bis 2030 Renate Künast in ihrer Regierungserklärung zur neuen Verbraucherschutz- und Landwirtschaftspolitik am 8. Februar 2001: „Der BSE-Skandal markiert das Ende der Landwirtschaftspolitik alten Typs. Wir stehen – und zwar alle, die wir hier versammelt sind – vor einem Scherbenhaufen.“
Karl Ludwig Schweisfurth, ehemals Eigner der Herta-Wurstfabriken, heute einer der Pioniere unter den Ökometzgern und -bauern, auf einer Podiumsdiskussion des deutschen Fleischverbandes im Mai 2001: „Ich bin der Einzige in der Branche, der zurzeit Geld verdient. Wer nicht ökologisiert, ist ökonomisch und erst recht moralisch am Ende.“
Weltfremde Spinnerei oder realistisches Szenario? Die komplette Umstellung der Agrarproduktion auf Ökolandbau ist möglich, belegt Franz Alt, Fernsehmoderator, Autor und Zeitkritiker in seinem neuen Buch „Agrarwende jetzt“. Engagiert geht er gegen überholte Mythen an:
1. Mythos: Ökolebensmittel sind zu teuer in der Produktion „Schneller reich durch Öko“, behaupten dagegen Wissenschaftler der Washington State University. Sie gründeten drei Musterplantagen – eine konventionelle, eine ökologische und eine Mischform von integriertem Anbau mit reduziertem Kunstdüngereinsatz. Ergebnis nach fünf Jahren: Der Ökoobstgarten hatte nicht nur die beste Bodenqualität und die süßesten Äpfel, sondern er lieferte bei geringem Energieeinsatz den gleichen Ertrag. Unter dem Strich war der Gewinn für die Öko-Produzenten höher.
2. Mythos: Ökolebensmittel sind zu teuer für den Verbraucher In vielen Supermärkten kostet ein Kilogramm Katzenfutter etwa doppelt soviel wie das Schweinekotelett für die Katzenfreundin. Das Problem ist nicht, dass Ökolebensmittel zu teuer, sondern dass die Waren aus konventioneller Produktion zu billig sind. Volkswirtschaftlich erkaufen wir uns die billigen Nahrungsmittel über Subventionen und hohe Umweltkosten sehr teuer.
3. Mythos: Ökolandwirtschaft kann nicht alle ernähren Die konventionelle, subventionierte Landwirtschaft produziert heute pro Hektar ein Drittel mehr als der ökologische Landbau. Dieses Drittel entspricht exakt den Überschüssen, die hoch subventioniert in der EU vernichtet werden. Obendrein gibt es für brach liegende Äcker eine „Flächenstilllegungsprämie“.
4. Mythos: Gegen Hunger helfen nur Agrarchemie und Gentechnik Etwa 80% aller unterernährten Kinder leben in Ländern mit Nahrungsmittelüberschüssen – diese werden häufig als Tierfutter in Industrienationen exportiert. Zum Erzeugen eines Kilogramms Rindfleisch sind neun Kilogramm Getreide nötig.
Franz Alt: Die Landwirtschaft produziert Überschüsse, ist an der Umweltzerstörung beteiligt, stolpert von einem Skandal zum anderen, stellt immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung und verliert an Akzeptanz in der Bevölkerung. In den letzten 40 Jahren haben Landwirte in Westeuropa ihren Pestizideinsatz verfünffacht. Sie mussten rationalisieren und mechanisieren, vergrößern und erweitern oder – aufgeben. Über 50 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich bewirtschaftet. Aber die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist seit 1949 um über 65 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Arbeitskräfte um über 75 Prozent und die Zahl der Vollerwerbslandwirte um etwa 90 Prozent. Der Einkommensabstand zwischen Landwirten und der übrigen Bevölkerung ist stetig gewachsen. Die alte Landwirtschaft ist am Ende.“
Eine spirituell-meditative Reise der besonderen Art
Die Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments ist gewaltig und eindrucksvoll. Gott schuf das Licht, trennte das Land vom Wasser, ließ es Tag und Nacht werden, bis er schließlich das Leben erweckte – die Pflanzen, die Tiere, den Menschen.
Helfried Weyer fängt in diesem spirituell-meditativen Bildband die einzigartige Schönheit der Erde in grandiosen Bildern ein. Franz Alt beschreibt die Schönheit der Schöpfung in einem einleitenden Text. Die begleitenden Bibeltexte ermöglichen dem Betrachter eine spirituelle Reise der besonderen Art. Das Buch will die Ehrfurcht vor Gottes Werk schärfen und zur Achtung vor der Schöpfung aufrufen.
Aus dem Text von Franz Alt:
Ohne ökologische Spiritualität wird uns wahrscheinlich ökologische Politik nicht gelingen. In der Schule des ökologischen Jesus hat uns vor 800 Jahren der heilige Franziskus von Assisi in seinem unvergleichlichen Sonnengesang ahnen lassen, was ökologische Spiritualität sein könnte:
„Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Sonne… Sei gelobt, mein Herr, durch Bruder Wind… Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Wasser… Sei gelobt, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde…“
Das Einheitserlebnis aller Mystiker aller Religionen ist, dass sie das Göttliche in allem erkennen. Die indischen Upanischaden sagen es so: „Gott schläft in den Steinen, duftet in den Pflanzen, träumt in den Tieren und will in uns Menschen erwachen.“
Unsere Geschwister Sonne, Wind, Wasser und Erde zeigen uns den Weg ins solare Zeitalter. Die Natur schenkt uns alles, was alle Menschen zu aller Zeit brauchen. Auf einer spirituellen Ebene freilich müssen wir die Geschwisterlichkeit und Göttlichkeit alles Lebendigen verstehen lernen. Dann wird Rettung und Heilung die logische Konsequenz sein.
Die Erde war einmal eine wunderbare Wohnstatt mit sauberer Luft, reinem Wasser und gesunden Böden. Die Bilder von Wilfried Weyer in diesem Buch schenken uns noch mal eine Ahnung davon. Die Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments – in diesem Bildband nachzulesen, nachzusehen und nachzuempfinden – ist eine der eindrucksvollsten, nachdenkenswertesten und nachhaltigsten der Weltliteratur. Gott schuf Licht und Land, Tag und Nacht, Meere, Wälder und Wiesen, Gras und Sonne, Mond und Sterne, Menschen und Tiere. Danach sah er, „dass es gut war“.
Und heute? Was empfinden wir? Und vor allem, was tun wir?
Mit Hilfe von Sonnenenergie erzeugt China-Schilfgras mehr als zehnmal soviel Biomasse wie der Wald. Daraus können umweltfreundlich und billig Strom, Wärme und Benzin gewonnen, aber auch Häuser, Autoteile und Verpackungsmaterial produziert werden.
Die Realisierung dieses neuen Energiekonzepts könnte einen Heilungsprozess der Natur einleiten und die Probleme Treibhauseffekt.
CO2-Gefahr und Atomrisiko lösen helfen. Der Anbau von China-Schilf als immer wieder nachwachsender Rohstoff ist die Alternative der Natur.
Franz Alt „Frieden ist möglich – Die Politik der Bergpredigt“
Zum Lesen dieses Buches werden Sie etwa vier Stunden brauchen. Während dieser vier Stunden werden in der Welt etwa 500 Millionen Mark für Rüstung ausgegeben, zugleich jedoch 7000 Kinder verhungern.
Die Welt ist heute ein atomares Pulverfass. Für jeden Menschen liegen mehrere Tonnen Sprengstoff bereit. Es gibt pro Kopf mehr Sprengstoff als Nahrungsmittel. Das kann tödlich enden.
Jesus sagt in der Offenbarung (21,5):“Jetzt mache ich alles neu.“
Das ist für Franz Alt der Ausgangspunkt und Grund zu fragen: „Warum wurde seit Jesus nicht alles neu?“
Seine Antwort in diesem Buch ist: „Den wirklichen Jesus haben wir noch nicht begriffen.“
Angesichts lebensbedrohender ökologischer Katastrophen und existentieller Ängste der Menschen entwirft Franz Alt ein neues Bild von Jesus und setzt damit einen provozierenden geistigen Neuanfang.
Franz Alt „Liebe ist möglich – Die Bergpredigt im Atomzeitalter“
Ist Liebe möglich? Erst wenn wir liebesfähig sind, werden wir friedensfähig.
Abtreibung und Aufrüstung, der Krieg gegen die Ungeborenen und der mögliche Atomkrieg haben dieselbe Wurzel: Gewalt und Angst in uns.
Die Lösung für beide Probleme heißt Liebe. Die Bergpredigt ist die Magna Charta der ganzheitlichen Liebe. Sie ist die unendliche Geschichte einer unendlichen Liebe, die unser ganzes Leben umfaßt.
Die eigentliche Revolution steht noch aus: die Revolution der Gewaltlosigkeit, die Revolution des Bewußtseins, die Revolution der Liebe.
Gebete der Menschheit
Franz Alt (Vorwort) | Alfonso M DiNola | Thomas Schweer (Vorwort)
Diederichs 2005 – Euro 19.95 | ISBN: 3-72-052-577-5
Der Bogen der Gebete spannt sich von Hinduismus und Buddhismus über Judentum, Christentum und Islam bis zu den alten Kulturen Ägyptens, Babylons, Griechenlands und Altamerikas sowie den afrikanischen Naturvölkern.
Kurze Einführungen ordnen die Texte in den jeweiligen kulturgeschichtlichen Zusammenhang ein, beschreiben die verschiedenen religiösen Traditionen und zeigen, wie Menschen in anderen Kulturkreisen beten und ihre Andacht in Worte fassen.
Gebete sind bis heute die wichtigste Ausdrucksform für Spiritualität und Glaube. Die einzigartig umfassende Sammlung von rund 300 Gebeten vereint die wichtigsten und schönsten religiösen Zeugnisse der verschiedenen Religionen, Völker und Kulturen der gesamten Menschheitsgeschichte. Sie ist Inspirationsquelle, Gebetbuch und Nachschlagewerk in einem. Der Bogen der Gebete spannt sich von Hinduismus und Buddhismus über Judentum, Christentum und Islam bis zu den alten Kulturen Ägyptens, Babylons, Griechenlands und Altamerikas sowie den afrikanischen Naturvölkern. Kurze Einführungen ordnen die Texte in den jeweiligen kulturgeschichtlichen Zusammenhang ein, beschreiben die verschiedenen religiösen Traditionen und zeigen, wie Menschen in anderen Kulturkreisen beten und ihre Andacht in Worte fassen.
Erinnerung verklärt. Schon spricht man von den goldenen 50iger Jahren. Ohne Zweifel hat Konrad Adenauer ihnen seinen Stempel aufgedrückt.
1949 fand die entscheidende Weichenstellung statt: die erste Bonner Regierungsbildung unter Führung der CDU, die Wahl Konrad Adenauers zum Kanzler mit einer Stimme Mehrheit. Wie es dazu kam, kann man in diesem Taschenbuch noch einmal nachlesen. Der Leser entdeckt dabei politische Alternativen, die damals nicht zum Zuge kamen, zieht Parallelen zum Geschehen unserer Zeit, nimmt teil an einem dramatischen Höhepunkt der Nachkriegsgeschichte.
Der Autor versteht es, dem Leser die verschlungenen Hintergründe der ersten Regierungsbildung dokumentarisch nahezubringen. Trügt die Erinnerung?