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27.09.2018

Reichweiten der Stromer werden unterschätzt

Elektroautos kommen mit einer Tankladung nicht weit genug, das Laden dauert viel zu lang und es gibt es zu wenige Ladestationen. So lauten gängige Vorurteile gegenüber Stromern. Eine aktuelle Befragung zeigt, dass Elektroautos die Bedürfnisse der meisten Autofahrer bereits erfüllen.

Knapp 50 Prozent der befragten Autofahrer schätzen die Reichweite von Elektroautos auf deutlich unter 200 Kilometer. Tatsächlich verfügen die aktuellen Modelle über eine realistische Reichweite zwischen 200 und 300 Kilometern. Das wissen immerhin 31 Prozent der Umfrageteilnehmer. Für die meisten Befragten sei das aber noch zu wenig. Über 40 Prozent wollen mindestens 450 Kilometer weit kommen. Das ergibt eine Untersuchung des Versorgers Eon in Kooperation mit Statista. Befragt wurden rund 2.000 Führerscheinbesitzer.

Stromer laden schneller als erwartet

Gefragt danach, wie viele Ladestationen es in Deutschland gebe, glaubten 70 Prozent der Autofahrer, dass bundesweit weniger als 3.000 Ladestationen zur Verfügung stehen. Weitere 20 Prozent tippen auf unter 6.000. Derzeit seinen es aber rund 13.000 Ladestationen.

Die durchschnittlichen Ladezeiten von Elektroautos schätzen die Deutschen zudem deutlich höher ein, als sie sind. Die Hälfte der Befragten geht beim normalen Laden mit Wechselstrom davon aus, dass die Stromer mehr als sechs Stunden am Stecker hängen. Tatsächlich seien Stromer in vier bis sechs Stunden voll aufgeladen. Die Schnellladezeiten mit Gleichstrom (DC) schätzen 63 Prozent auf über eine Stunde. Tatsächlich reichen je nach Akkukapazität aber 30 bis 60 Minuten für eine Vollladung. 

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Quelle   Der Bericht wurde von der Redaktion "photovoltaik" (nhp) 2018 verfasst – der Artikel darf nicht ohne Genehmigung weiterverbreitet werden! | photovoltaik.eu 2018 | photovoltaik 09/2018 | Inhalt | Einzelheftbestellung

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