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29.08.2017

Tandemsolarzellen erreichen Wirkungsgrad bis 35,9 Prozent

Forscher aus der Schweiz und den USA haben gemeinsam die Solarzellen-Technologie von morgen weiterentwickelt. Bei Silizium-basierten Tandemsolarzellen erzielten sie bei zwei Halbleiterübergängen bis zu 32,8 Prozent Wirkungsgrad und bei drei Halbleiterübergangen sogar 35,9 Prozent.

Das National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums sowie die Schweizer Forschungsinstitute CSEM und EPFL haben die Wirkungsgrade von Silizium-basierten Tandemsolarzellen weiter gesteigert. Der Wirkungsgrad für III-V/Si-Tandemsolarzellen sei mit zwei Halbleiterübergängen auf 32,8 Prozent und für mit drei Halbleiterübergängen auf 35,9 Prozent gesteigert worden, berichteten die Forscher in einem Artikel im Journal „Nature Energy“ am vergangenen Freitag. Dabei sei es nicht erforderlich gewesen, das Sonnenlicht mittels Konzentrator zu bündeln.

Die Forscher hätten mit den neuen Weltrekorden ihre Bestmarke von 29,8 Prozent aus dem Januar 2016 deutlich übertroffen. Sie hätten damit auch gezeigt, dass die Dual- und Triple-Junction-Solarzellen das Potenzial für Wirkungsgrade von mehr als 30 Prozent hätten. Mit den hocheffizienten Silizium-basierten Solarzellen ließen sich auch Produktionskosten einsparen, da ihre Herstellung kostengünstiger sei als von anderen Multi-Junction-Hocheffizienzzellen, so die Forscher weiter.

Das CSEM arbeite derzeit weiter daran, neue Materialien für diese Multi-Junction-Zellen zu testen, um so die Kosten noch weiter zu senken. Es gehe dabei um die obere Solarzelle, für die auch die Perowskite-Technologie getestet werde.

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Quelle   pv-magazine.de | Sandra Enkhardt 2017Mehr Artikel von Sandra Enkhardt

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