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Münchens Wärme primär aus der Erde

Ein wegweisender Wärmewendeplan

Bis 2040 wollen die Stadtwerke München (SWM) ihre Fernwärme komplett auf erneuerbare Energiequellen und unvermeidbare Abwärme umstellen.

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Der präsentierte Transformationsplan zeigt eine eindeutige Priorität, nämlich Erdwärme.
Seit vielen Jahren schon nutzt SWM Geothermie in der Fernwärme. Es gilt nun diese Quelle strategisch auszubauen, um vom Erdgas wegzukommen. Die Chancen dafür stehen gut.

Darüber hinaus sollen strombetriebene Großwärmepumpen die Rolle des zweitgrößten Wärmeversorgers spielen. Was deswegen Sinn macht, weil der deutschlandweite Strommix bereits heute bei einem erneuerbaren Anteil von ca. 50 % liegt und ständig zunimmt.

Schließlich soll ab 2040 auch grüner(!) Wasserstoff mit rund einem Zehntel (und eventuell Abfallverbrennung mit CO2-Abscheidung) zu warmen Wohnungen und Büros in München beitragen.

Dazu darf man sich fragen, ob denn der Wasserstoff-Ansatz dann auch ökonomisch sein wird, ist derzeit noch vollends ungelöst:
Es könnte ja auch ganz anders kommen und Geothermie den Wasserstoff überflüssig machen.

Auf bayerisch gesagt: „Schau ma mal, dann seh‘ ma scho.“

Quelle

oekonews.at / Fritz Binder-Krieglstein 2024 | renewable.at

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