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E-Auto-Bestand in Deutschland spart jährlich 1,8 Milliarden Liter Sprit ein

Laut aktuellen Zahlen des Kraftfahrtbundesamts waren zum 1. Januar 2026 2.034.260 rein elektrische Autos auf deutschen Straßen unterwegs, knapp 400.000 mehr als vor einem Jahr.

E.ON Datenexperten haben berechnet, dass die E-Flotte jährlich knapp 1,8 Milliarden Liter fossilen Treibstoff einspart. Das entspricht 12 Millionen mit Benzin und Diesel gefüllten Badewannen. Durch die Elektrifizierung werden nicht nur klimaschädliche Treibhausgase, sondern auch lokale Abgase vermieden.

5,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart

Martin Endress, CCO bei E.ON Energie Deutschland und verantwortlich für das Kundengeschäft, ordnet ein: „Elektrisch unterwegs zu sein, ist einer der wirkungsvollsten Hebel für mehr Klimaschutz auf unseren Straßen. Daher ist es ein starkes Signal, dass wir Ende 2025 die Marke von zwei Millionen E-Autos in Deutschland erreicht haben. Mit Ökostrom beladen, sparen die heute zugelassenen E-Autos pro Jahr 5,5 Millionen Tonnen CO2 ein. Das entspricht der Menge Kohlenstoffdioxid, die gut 220 Millionen Bäume pro Jahr binden können.“ Geladen mit dem deutschen Strommix liegt die CO2-Reduktion bei 4,4 Millionen Tonnen.

Knapp 200.000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland

Unterstützt wird die Pkw-Elektrifizierung in Deutschland von einer flächendeckenden, öffentlichen Ladeinfrastruktur. Knapp 200.000 Ladepunkte stehen E-Autofahrerinnen und -fahrern im öffentlichen Raum, an Verkehrsachsen oder auf Supermarktparkplätzen zur Verfügung – zusätzlich zu hunderttausenden privaten Wallboxes und betrieblichen Ladestationen.
Im Zuge des Deutschlandnetzes bringt E.ON mehr als 1.350 öffentliche Schnellladepunkte an über 170 neuen Standorten zum Einsatz.

E-Autos werden Teil des Energiesystems

Durch flexibles oder bidirektionales Laden werden E-Autos perspektivisch zu einem elementaren Bestandteil des Energiesystems. Immer mehr Fahrzeugmodelle sind für diese Technologien ausgestattet. Bidirektionales Laden bedeutet, dass Elektroautos nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern auch Energie aus ihrer Batterie wieder ins öffentliche Stromnetz oder in das eigene Haus zurückgeben können. Damit werden Pkw in ihren Standzeiten zu flexiblen Energiespeichern. Zuletzt hatten BMW und E.ON  gemeinsam ein solches Vehicle-to-Grid-Angebot gelaucht. 

Quelle

e.on 2026

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