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Der Appell des Dalai Lama an die Welt

Ethik ist wichtiger als Religion

Benevento Publishing 2015

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In seinem Appell an die Welt entwirft der Dalai Lama eine neue säkulare Ethik als Basis für ein friedliches Jahrhundert. Nicht Religionen werden die Antwort geben, sondern die Verwurzlung des Menschen in einer Unterschiede überwindenden Ethik. Ein herausfordernder wie mutmachender Text eines bescheidenden wie bedeutenden Mannes unserer Zeit.

Der Dalai Lama empfiehlt eine Rückbesinnung auf Werte wie Liebe, Toleranz, Respekt und Gewaltlosigkeit. „Es wird erst äußeren Frieden geben, wenn es mehr inneren Frieden gibt. Das gilt für alle aktuellen Konflikte: in der Ukraine, im Nahen Osten, in Afghanistan, in Nigeria“, sagt seine Heiligkeit. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter lebt seit 1959 im indischen Exil und feiert am 6. Juli seinen 80. Geburtstag.

Der Dalai Lama, einer der wichtigsten Religionsführer der Welt, warnt vor einer Eskalation der weltweiten Auseinandersetzungen: „Fast überall ist auch religiöser Fundamentalismus einer der Kriegsgründe. Wir wissen heute ganz genau, dass es einem Selbstmord gleichkäme, wenn wir einen Atomkrieg riskieren würden. Allein das zeigt, dass wir alle voneinander abhängig sind.“

Als Beispiel für ein weltweites Miteinander nennt der Dalai Lama die Umweltpolitik: „Im letzten Jahrhundert haben wir große materielle Fortschritte erzielt. Das war insgesamt gut. Aber diese Fortschritte sind es auch, die zur aktuellen Umweltzerstörung geführt haben.“ Im 21. Jahrhundert müsse man deshalb „auf allen Ebenen mehr innere Werte lernen, pflegen und anwenden“, fordert der Religionsführer und betont: „In Europa würde ich die Grünen wählen, weil die Umweltproblematik unsere Überlebensfrage ist.“


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