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Langstrecke mit dem Elektroauto durch Europa:  Absolut kein  Problem mehr 

Die Erfahrungen aus der Community zeigen ein klares Bild: Entweder einfach fahren, weil es für nur ein oder zweimal im Jahr sowieso egal ist oder ein bißchen Planung und weniger zahlen – Ladekarte als Backup immer gut!

Wer heute mit dem E-Auto quer durch Europa fährt, egal ob in den Urlaub oder beruflich, merkt schnell: Die Reichweite ist eigentlich keine große Herausforderung mehr, denn  es gibt ein weit größeres Netz an Schnelladestationen als noch vor 5 Jahren.  Unterschiedliche Anbieter, Tarife, Apps und Karten machen die Planung oft komplizierter als nötig.  Die Erfahrungen aus der Community zeigen ein ziemlich klares Bild. 

Ganz viele E-Autofahrer und -fahrerinnen fahren eher im Urlaub in andere Länder – und das ist oft nur ein oder zweimal im Jahr, da ist es ihnen egal, wenn die Ladekosten etwas höher sind und sie dafür nicht lange nachdenken müssen. Die Kosten für das Laden sind meist immer noch billiger als mit dem Verbrenner zu fahren. Und für die Urlaubsfahrt ist das kein Problem, weil ohnehin die große Mehrheit zuhause lädt-  mit extrem hohem Anteil von eigenem Sonnenstrom.  

Karte oder App? Die Antwort ist: beides 

Braucht man heute überhaupt noch eine Ladekarte mit?  Die Diskussion zeigt deutlich: Es gibt keinen eindeutigen Gewinner – aber eine klare Empfehlung.

Apps bieten Transparenz 
Viele Fahrer schätzen den besseren Überblick über Preise und Ladepunkte. Man weiß im Voraus, was eine Ladung kostet und kann gezielt günstige Anbieter auswählen.

Ladekarten bieten Sicherheit 
Genauso häufig wurde betont: Eine physische Karte ist unverzichtbar als Backup. Funklöcher, defekte Apps oder Offline-Ladesäulen sind keine Seltenheit. Mehrere Nutzer berichten, dass sie ohne Karte schon gestrandet wären.

Also:  Apps für Planung und weitere App für Preisvergleich – Ladekarte als Absicherung. Diese Kombination scheint sich auf Langstrecke durchgesetzt zu haben. 

Anbieter: Zwischen Allrounder und Spezialisierung

Viele setzen nicht auf eine einzige Lösung, sondern kombinieren:

  • Allrounder-Apps für Überblick und zusätzlich für Preisvergleich 
  • Herstellerlösungen (z. B. von Kia, BMW, VW etc.) für einfache Integration direkt im Auto
  • Spezialisierte Anbieter für besonders günstiges Schnellladen

Besonders häufig genannt wurde  die Chargeprice App als ideales Werkzeug genannt, um Tarife zu vergleichen und teure Überraschungen zu vermeiden. 

Der heimliche Gewinner als Typ beim Schnellladen, vor allem bei Deutschen, ist Ionity, oft mit Monatsabo!

Warum?
  • Gute Abdeckung entlang der Autobahnen
  • Planbare Preise (oft ca. 0,33–0,39 €/kWh mit Abo)
  • Hohe Ladeleistung (bis 350 kW)

Wichtig: Mehrere Nutzer warnen davor, auf Partnerstationen = Roaming auszuweichen – dort können die Preise deutlich höher sein. 

Preise: Zwischen Schnäppchen und Abzocke 

Die Bandbreite ist enorm – und genau das sorgt für Frust.

Günstigste genannte Beispiele:

  • 0,16 €/kWh am Schnelllader in Südfrankreich als eine Art „Sonderangebot“ zu Spitzensolarstromzeiten
Quelle

oekonews.at 2026

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