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Klimaschutz in Deutschland bis 2050

Die nahezu vollständige Vermeidung von Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050, die für einen wirksamen Klimaschutz nötig ist, stellt Deutschland vor große Herausforderungen und kann nur durch einen umfassenden Strukturwandel gelingen.

Dies zeigt eine Analyse des Öko-Instituts, die verschiedene Klimaschutzszenarien ausgewertet hat mit dem Ziel, robuste Kernaussagen und Leitstrategien für den Klimaschutzplan 2050 zu identifizieren. Die Studie entstand in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung und IREES GmbH (Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien) und im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Die Studien zeigen aber auch, dass die langfristigen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden können. Dazu sind weitreichende Steigerungen der Energieeffizienz in allen Sektoren, die nahezu vollständige Umstellung auf eine CO2-freie Stromproduktion und ein starker Rückgang der nicht-energiebedingten Emissionen nötig. Aufgabe der Politik wird sein, geeignete Rahmenbedingungen für diese Entwicklungen zu schaffen.

Übersicht der analysierten Studien

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten folgende Studien: die erste und zweite Modellierungsrunde im „Klimaschutzszenario 2050“ (Öko-Institut, Fraunhofer ISI 2014 und 2015), „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ (UBA 2013), „Entwicklung der Energiemärkte – Energiereferenzprognose“ (Prognos 2014) sowie die „BMU-Leitstudie 2011“ (DLR 2012). Allen Untersuchungen ist gemeinsam, dass sich ihr Zeithorizont bis mindestens zum Jahr 2050 erstreckt, sie sektorübergreifend alle relevanten Emissionsquellen berücksichtigen, mindestens eine 80-prozentige Reduktion der Treibhausgase erreicht wird und sie nach 2011 erschienen sind.

Studie „Überblick über vorliegende Szenarienarbeiten für den Klimaschutz in Deutschland bis 2050“ des Öko-Instituts

Quelle

Öko-Institut 2015

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