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Prokonart CC BY-SA 3.0 | Die PROKON Regenerative Energien eG betreibt insgesamt 55 Windparks mit 328 Windkraftkraftanlagen.

© Prokonart CC BY-SA 3.0 | Die PROKON Regenerative Energien eG betreibt insgesamt 55 Windparks mit 328 Windkraftkraftanlagen.

Prokon-Genossenschaft auf gutem Weg

Prokon ist nach der Insolvenz und Umwandlung in Deutschlands größte Energiegenossenschaft auf einem guten Weg. Die Zahlen der fünf Genossenschaftsmonate in 2015 sind solide, nun sollen neue Projekte umgesetzt und weitere Mitglieder gewonnen werden.

In den fünf Monaten von August bis Dezember habe man knapp 39 Millionen Euro umgesetzt und einen Vorsteuergewinn von 1,6 Millionen Euro erzielt, teilten die Prokon-Interimsvorstände mit. Im Juli hatte eine Mehrheit der Anleger für die Umwandlung der insolventen Firma in eine Genossenschaft gestimmt, nachdem sie gut 40 Prozent ihres Einsatzes verloren hatten. Sie können nun selbst bestimmen wie es mit Prokon weitergeht und auf Ausschüttungen der Genossenschaft hoffen.

Mit 38.000 Mitgliedern gilt Prokon heute als größte Genossenschaft des Landes. Aus Itzehoe werden 55 Windparks mit 328 Windkraftkraftanlagen betrieben. Zudem beliefert Prokon als Energieversorger rund 34.000 Haushalte mit konventionellem Strom. In den nächsten Jahren will die Genossenschaft vor allem wachsen und das geht nur durch neue Mitglieder. Man wolle in den nächsten drei bis fünf Jahren die Zahlen mehr als verdoppeln und 100.000 Mitglieder erreichen, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Udo Wittler.

Gleichzeitig sei die Projektpipeline gut gefüllt. Die Windenergie-Kapazitäten in Deutschland sollen noch in diesem Jahr um etwa 20 Prozent auf 100 Megawatt steigen. Für 2016 erwartet der Vorstand einen Umsatz von 105 bis 115 Millionen Euro und ein positives Vorsteuerergebnis. Konzentrieren will sich Prokon auf die Geschäftsfelder Projektierung neuer Windparks, technische und kaufmännische Betriebsführung sowie Wartung und Instandhaltung bestehender Anlagen und den Stromhandel.

FOTO: ProkonartEigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Quelle

energiezukunft.eu 2016

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