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20.02.2017

Bevölkerung wünscht mit überwältigender Mehrheit regionalen Speicherausbau statt Nord-Süd Höchstspannungsleitungen

Ergebnisse einer EMNID-Umfrage im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV).

Bundesregierung und Stromwirtschaft bremsen den Ausbau von Solar- und Windenergie und treiben den Ausbau der Nord-Süd-Höchstspannungsleitungen voran, mit der Begründung, Stromspeicher seien noch zu teuer. Nord-Süd-Leitungen seien die billigere Lösung.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) und viele Bürgerinitiativen vertreten dagegen die Überzeugung, dass ein Ausstieg aus Fossil- und Atomenergie ohne Stromspeicher unmöglich ist. Die völlig unzureichende Ausstattung mit Strom-Speichern stellt schon jetzt das eigentliche Nadelöhr der Energiewende dar. 

Kurzzeitspeicher zum Ausgleich der täglichen Schwankungen des Solar- und Windangebotes und Langzeitspeicher zur Überbrückung von wochenlangen Perioden, in denen Wind und Sonne schwächeln, müssen sofort in großer Stückzahl produziert und dezentral installiert werden, um eine kostensenkende Massenproduktion in Gang zu setzen und Erfahrungen im Einsatz der verschiedenen Speicher zu sammeln.

Der Durchschnittsbürger verfolgt die hier angedeutete Fachdiskussion nicht, sondern bildet sich seine Meinung eher intuitiv.

Um im Wahljahr 2017 herauszufinden, welche Meinung "besser ankommt", hat der SFV bei EMNID eine Umfrage in Auftrag gegeben, deren Ergebnis er heute der Öffentlichkeit vorstellt.

Der Umfragetext lautete: Derzeit werden Höchstspannungsleitungen gebaut, um Windstrom von Nord- nach Süddeutschland zu übertragen. Sollte man stattdessen Strom-Speicher in allen Regionen Deutschlands errichten, damit jede Region ihren eigenen Windstrom speichern und verbrauchen kann?

Das Ergebnis:

  • Ja-Stimmen: 67% 
  • Nein-Stimmen: 23%
  • Weiß nicht: 10%

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Quelle   Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) 2017

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