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E.ON Umfrage: Dreiviertel der Hauseigentümer setzen auf Solaranlagen auch ohne EEG-Vergütung

Rund dreiviertel der Photovoltaik-Planer können sich die Anschaffung auch ohne EEG-Vergütung vorstellen – Jüngere treiben Energiewende besonders voran.

Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Deutschland setzen ungebrochen auf die Energiewende zuhause, wie eine aktuelle E.ON Umfrage, durchgeführt von Statista*, zeigt: „Mehr als Dreiviertel der Menschen mit eigenem Haus haben eine Solaranlage oder planen den Kauf. Auch E-Autos und Wärmepumpen stehen bei den befragten Hausbesitzern mit einem Anteil von jeweils rund 40 Prozent aus Besitz und Anschaffungsplänen hoch im Kurs. Diese Umfrage-Zahlen zeigen: Die Menschen wollen die private Energiewende und treiben sie aktiv voran – das spiegelt sich auch im starken Anstieg der Kundenanfragen in unserem Unternehmen wider“, sagt Filip Thon, CEO von E.ON Energie Deutschland.

Daran wird auch das geplante Ende der festen Einspeisevergütung für neue Photovoltaik-Anlagen (PV) ab 2027 voraussichtlich wenig ändern, wie die Umfrage zeigt: Rund dreiviertel der PV-Planer können sich vorstellen, die Solaranlage auch zu kaufen, wenn es keine solche feste Einspeisevergütung pro Kilowattstunde für ins Netz geleiteten Sonnenstrom mehr gibt (35 Prozent: ja; 39 Prozent: eher ja). Nur vier Prozent wollen die Investition dann sicher nicht tätigen, zehn Prozent eher nicht, zwölf Prozent sind unentschieden. Bei neuen PV-Anlagen spielt die Einspeisevergütung schon heute nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. „Künftig gilt noch stärker: Der Rentabilitätsschlüssel für private Solaranlagen sind eine passende Dimensionierung der Anlage und smarte Steuerung im Zusammenspiel mit dem Batteriespeicher sowie idealerweise auch E-Auto und Wärmepumpe. Wer das beachtet, muss sich keine Sorgen machen – private Photovoltaik-Anlagen werden sich weiter lohnen“, so Thon. Die Bundesregierung plant, die fixe staatliche Einspeisevergütung für ins Netz eingespeisten Sonnenstrom von neuen, kleineren Solaranlagen ab 2027 abzuschaffen. Stattdessen soll der nicht von den Anlagenbesitzern selbst verbrauchte Sonnenstrom an der Strombörse verkauft werden. **

40 Prozent planen den Kauf einer Solaranlage, etwa ebenso viele besitzen sie

Erstmals in eine eigene Photovoltaik-Anlage (PV) investieren wollen 40 Prozent der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer (2025: 38 Prozent). Beim E-Fahrzeug sind es 20 Prozent (2025: 15 Prozent) und bei der Wärmepumpe 15 Prozent (2025: 12 Prozent). Schwerpunktmäßig wollen die Befragten die Investitionen in den nächsten zwei Jahren tätigen.

Eine Solaranlage haben bereits 37 Prozent (2025: 34 Prozent) der Befragten zuhause, ein E-Auto 22 Prozent (2025: 17 Prozent) und eine Wärmepumpe 25 Prozent (2025: 18 Prozent).

Solaranlagen-Besitzer haben besonders oft auch Wärmepumpe und E-Auto zuhause

Wer bereits eine PV-Anlage auf dem Dach hat, nutzt meist weitere Energielösungen für den Verbrauch des eigenen Sonnenstroms direkt im Haus: Über 90 Prozent besitzen einen Batteriespeicher oder planen die Nachrüstung (Besitz: 63 Prozent, Planung: 28 Prozent). Eine Wärmepumpe ist bei 42 Prozent vorhanden, das Elektroauto bei rund einem Drittel. Damit platzieren sich Solaranlagenbesitzerinnen und -besitzer beim Elektrofahrzeug zwölf Prozentpunkte über dem Durchschnitt aller Hauseigentümerinnen und -eigentümer (34 Prozent vs. 22 Prozent), bei der Wärmepumpe sind es sogar 17 Prozentpunkte (42 Prozent vs. 25 Prozent).

Jüngere treiben Energiewende überdurchschnittlich stark voran

Der Studie zufolge setzen Eigentümerinnen und Eigentümer in der Altersgruppe unter 40 Jahren besonders auf die Energiewende zuhause: Beim Besitz der Wärmepumpe liegen die Jüngeren 17 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Befragten, beim E-Auto 13 und bei der Solaranlage vier Prozentpunkte.

Die unter 40-Jährigen planen auch besonders häufig, in den nächsten zwei Jahren in die private Energiewende zu investieren. Am deutlichsten zeigt sich das bei Solaranlagen: Diese wollen sie um neun Prozentpunkte häufiger installieren als ein durchschnittlicher Hausbesitzer (36 Prozent vs. 27 Prozent). Beim Elektroauto liegen die Jüngeren um vier Prozentpunkte vorn (24 Prozent vs. 20 Prozent), bei der Wärmepumpe ebenfalls (19 Prozent vs. 15 Prozent).  Sie platzieren sich bei Besitz und Planung dieser Energielösungen auch über den Ergebnissen der anderen Altersgruppen.

  • *Das Meinungsforschungsinstitut Statista hat im Auftrag von E.ON Energie Deutschland für die Studie insgesamt 2.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die im eigenen Haus leben, befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer der Bundesrepublik Deutschland ab 18 Jahren.
  • ** Bereits heute gilt für neuere Anlagen, dass sich der Eigenverbrauch mehr lohnt als die Einspeisung ins Stromnetz. Denn mit der Vergütung nimmt man weniger Geld ein, als man sparen kann, wenn man dank eigenen Sonnenstroms weniger Strom vom Energieversorger bezieht.
Quelle

E.ON 2026

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