61,8 Prozent Erneuerbarer Energien
61,8% des Stroms in Deutschland entstanden im ersten Halbjahr 2026 dank Erneuerbarer Energien.
Über sechzig Prozent. 61,8% der elektrischen Kilowattstunden, die Deutschland im ersten Halbjahr 2026 verbrauchte, entstanden Dank Erneuerbarer Energien. Ein neuer Rekord.
So die Zahlen des „Fraunhofer Instituts Solare Techniken“ (ISE) in Freiburg vom Anfang Juli 2026.
Zum Vergleich: Im Jahr 2000 wurden mit Erneuerbaren Energien 6,2% des Stroms zwischen Waterkant und Watzmann erzeugt. Insofern bedeuten die 61,8% jetzt, 2026: fast z e h n m a l m e h r .
Eine Verzehnfachung in knapp 26 Jahren. Sie entspricht im Ergebnis einer Ver-Fünf-Fachung in 13 Jahren. Oder zweieinhalb mal mehr in sieben Jahren.
In sieben Jahren – Anfang Juli 2033 – könnten also zweieinhalb mal 61,8% des Stroms in Deutschland dank Erneuerbarer Energien entstehen. Also dann 154,5%.
Sonnige Aussichten
Könnte es gar schneller gehen? Ja, durchaus. Zwar gilt nach wie vor Sören Kierkegaards Ratschlag: „Prognosen sind schwierig – vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Aber bisherige Entwicklungslinien deuten doch Ziele für künftige Zeiten an. Siehe von 6,2% auf 61,8%.
Und dann wirken da noch bisher so kaum erkennbare Beschleuniger. Etwa Donald Trump. Zwar erledigte er seinen Job, seinen Freunden aus der Erdgas- und Erdölwirtschaft via Krieg gegen den Iran satte Preissteigerungen ins Werk zu setzen, aber diese Rechnung wurde dann doch ohne den Wirt gemacht.
Beziehungsweise ohne die Wirtin: die Kundschaft. In ihr scheinen sich immer mehr Leute zu fragen: „Geht’s auch ohne immer teureres Erdgas und Erdöl?“ Im Strombereich ja. Siehe 61,8%. Im Mai 2026 verdoppelte sich offenbar die Zahl der Anfragen bei Solarmontage-Betrieben. So der aktuelle Trend.
Und da der „Brennstoff“ dafür kostenlos vom Himmel scheint, gilt nach wie vor: „Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ Stattdessen bewirkt sie günstigen Strom. Geringere Kosten – mehr wirtschaftlicher Ertrag.
Quelle
J u l i a n A i c h e r 2026 |
rio’s 2026 | regenerativ informations- und organisations-service Julian Aicher







