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Drohnenangriff auf Leipziger Flughafen bestätigt Gutachten zu Terrorgefahren

Erster Sprengstoff-Drohnenangriff zeigt erhebliche Sicherheitslücken auf / Castortransporte sind ebenfalls rollende Zielscheiben.

Nach dem ersten Sprengstoff-Drohnenangriff in Deutschland in der vergangenen Nacht erklärt Helge Bauer von .ausgestrahlt: „Der Angriff durch eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zeigt, dass solche Anschlagsszenarien leider real sind. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hatte bereits 2024 zwei Gutachten zu diesem Thema veröffentlicht.

Diese betrachten mögliche böswillige Angriffe, unter anderem mit moderner Drohnentechnik, auf Atommüll-Zwischenlager und auf die Straßentransporte des hochradioaktiven Atommülls von Jülich nach Ahaus. Die Gutachten thematisieren unter anderem Berechnungen zu den enormen Schäden (zum Beispiel dauerhaft kontaminierte Bereiche) sowie Erkrankungen und Todesfälle der Anwohner*innen. Das gestrige Ereignis zeigt, dass solche Szenarien nicht fiktiv sind und dass es keine funktionierende Abwehrtechnik gegen sie gibt.

Das Atommüllbundesamt (BASE) und das NRW-Innenministerium verschließen jedoch die Augen vor den Gefahren solcher Drohnenangriffe. Anstatt sich um den Schutz der Bevölkerung zu kümmern, haben sie gerade erst die Anzahl der Polizeikräfte bei den aktuell laufenden 152 Castortransporten aus Jülich von 2.700 auf nur noch 400 Polizist*innen reduziert (siehe auch die .ausgestrahlt-Pressemitteilung vom 4. August zu diesem Thema).

Atommülltransporte sind rollende Zielscheiben, die sich nicht sichern lassen und sofort gestoppt werden müssen. Auch Nachrüstungen beim Schutz der Atommüll-Zwischenlager sind schon lange überfällig. Die Sicherheit der Menschen muss endlich an erster Stelle stehen, wenn es um das Handeln der Atomaufsicht geht.“

Quelle

.ausgestrahlt 2026

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