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pixabay.com | MuhammadSyafrani

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PV Austria: Kompetenzzentrum für PV und Batteriespeicher feiert 30-jähriges Jubiläum

Verband ist als Interessensvertretung gefragter denn je und blickt in eine sonnig geladene Zukunft.

Einst als Arbeitsgruppe 1996 gegründet, ist der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) heute erste Anlaufstelle für Photovoltaik und Stromspeicherung in Österreich und die zentrale Stimme der Branche in der Öffentlichkeit. Seit 2014 wird auch das Thema Stromspeicherung großgeschrieben, da die beiden Technologien untrennbar miteinander verbunden sind. Heute zählt der Verband insgesamt über 470 Mitglieder. Zum 30-jährigen Jubiläum zieht der Verband Bilanz und bietet gleichzeitig einen Ausblick auf Chancen und Herausforderungen der kommenden Jahre.

Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV Austria: „Die Zukunft der Energieversorgung liegt im gemeinsamen Ausbau der PV- und Batterieleistung. Der Verband ist zu einem Kompetenzcenter für Photovoltaik und Batteriespeicher geworden. Als solches setzen wir unseren bereits vor über zehn Jahren eingeschlagenen Weg nun weiter fort.“

© PV Austria

9 von 10 Mitgliedern bestätigen: PV Austria arbeitet unermüdlich für die PV- und Stromspeicherbranche

Eine aktuelle Mitgliederbefragung anlässlich des Jubiläums gibt Einblick in die Erfahrungen und Erwartungen der Branche und zeigt, auf welche Kompetenzen PV Austria in Zukunft setzt. 89 Prozent der Mitglieder vertrauen auf die Arbeit des Verbands und sehen ihre Anliegen als sehr gut bzw. gut vertreten.

Vor allem überzeugt, dass der Verband die richtigen Themen im Blick hat, was zwei Drittel der Mitglieder hervorheben. Dazu kommen hohes Engagement (70 %), proaktive Informationsbereitstellung (68 %) und die Bereitschaft, Probleme klar anzusprechen: Jede*r Zweite schätzt, dass PV Austria mögliche Verbesserungen oder fehlende gesetzliche Rahmenbedingungen öffentlich klar benennt und den sogenannten „Finger in die Wunde legt“. Besonders wichtig sind den Mitgliedern schnelle, verständliche Informationen (75 %), sowie eine Interessenvertretung, die tatsächlichen Einfluss hat (64 %).

„Ich weiß es zu schätzen, wie professionell, kompetent und gut organisiert der Verband aufgestellt ist. Gerade als kleines Unternehmen merkt man, dass hier wirklich für die Branche gearbeitet wird – das ist nicht selbstverständlich“, so die Rückmeldung aus der Befragung von Lukas Pichler, SolarNow Photovoltaik GmbH. 

Matthias Humpeler, ConPlusUltra FlexCo, betont: „Was mich über all die Jahre bei PV Austria begleitet hat, sind die Menschen – die Fachleute, mit denen man gemeinsam gewachsen ist. Diese Kontinuität in einer Branche, die sich im steten Auf und Ab befindet, macht die Arbeit der PV Austria für mich so besonders.“

Paierl schlussfolgert: „Die große Zufriedenheit der Mitglieder bestätigt, dass die Arbeit des Verbands on Point und essentiell für die PV- und Speicherbranche ist.“

Ausblick in die Zukunft: Sonnig und voll geladen mit erweitertem Vorstand

Um die Branche und ihre Interessen auch in den kommenden Jahren weiterhin bestmöglich zu repräsentieren, wurde der Vorstand des Verbands um zwei Vertreter*innen aus dem Batteriespeicherbereich erweitert. Raphaela Hein, Enery Development GmbH, und Herbert Ruppitsch, Schmachtl GmbH, ergänzen nun mit ihrer Expertise den Verband. Zuletzt legte dieser eine Analyse zum großen Bedarf an Batteriespeicher vor. Mit einer Batteriekapazität von 16 Gigawattstunden (GWh) gelinge es mit PV-Strom bereits jetzt, den teuren Strompreis in den Abendstunden merklich zu senken.

Zahlen zur PV- und Speicherbranche in Österreich

Zur Gründung des Verbands 1996 lag die installierte PV-Leistung in Österreich bei gerade einmal 1,7 Megawatt (MW). Mittlerweile entspricht diese Menge der Leistung einer einzelnen gewerblichen Dachanlage. 2016 gelang der erste Höhepunkt: 1.000 MW PV-Leistung waren in Österreich installiert, 2022 wurde diese Leistung sogar in nur einem Jahr zugebaut. Heute sind es bereits über 10.000 MW. Rund 600.000 PV-Anlagen erzeugen den Strom. In Kombination mit einer Batteriekapazität von rund 3,2 GWh können mittlerweile 15 % des Stromverbrauchs aus der Sonne gedeckt werden. Für 2040 wird eine PV-Leistung von 41.000 MW angestrebt sowie eine Batteriekapazität von mindestens 17 GWh.
 

Quelle

Bundesverband Photovoltaic Austria 2026

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