|
:: Wer hat mehr Freunde: Die Sonne oder Philipp Rösler?
In den nächsten acht Jahren sollen in Deutschland insgesamt nur noch so viele Photovoltaik-Anlagen installiert werden wie die Bürgerinnen und Bürger allein im letzten Dezember auf ihre Dächer schraubten. Dies sieht ein Gesetzesentwurf vor, den ausgerechnet der Wirtschaftsminister in den nächsten Wochen durch den Bundestag boxen will.![]()
:: Konzernchefs zu Klassenkämpfern!
Der Plot des armen Stromkunden, der für die Solaranlage der Reichen blutet, ist professionelle Kommunikation. Professionell manipulierend. Sie haben es vielleicht gemerkt: es sind wieder Festwochen des Photovoltaik-Bashings. „Katastrophe“ schreien FAZ, Spiegel, WELT, Cicero und andere Blätter, weil die Energiewende tatsächlich Wirklichkeit wird mit dem Zubau an Solarmodulen! Das löst bei erheblichen Teilen der Publizistik Horrorvisionen aus: „Solarwahn, Ananas in Alaska, Irrsinn, völlige Ineffizienz“, vermelden leidend die Leitmedien. Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Emissionshandel reicht für Energiewende nicht aus
Der europäische Handel mit Emissionszertifikaten allein wird in Deutschland nicht zu Investitionen in erneuerbare Energien führen. Nur mit ergänzenden Förderprogrammen werden die Energieunternehmen ihren Anlagenpark umstellen. Für eine Verdrängung der Kohleverstromung aber bleiben dann zu viele Zertifikate auf dem Markt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Technischen Universität München (TUM), die verschiedene Szenarien der Strom- und Wärmeproduktion bis zum Jahr 2020 modelliert hat. So gut wie gar keinen Einfluss hätte der Emissionshandel ohne den Ausstieg aus der Kernkraft.![]()
:: Von den alten Sicherheiten zu kreativen Unsicherheiten
Klimakrise, Wirtschaftskrise, Eurokrise, Vertrauenskrise! Nichts ist mehr wie es gestern war. Am meisten verunsichert sind die Ökonomen, die an ewiges Wachstum geglaubt haben. Aber deren alte Wachstumsideologie hat uns exakt die heutigen Krisen beschert. Gibt es eine Ökonomie jenseits des klassischen Wachstums? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit 2011 endlich auch eine Kommission des Deutschen Bundestags.![]()
:: Strahlung satt: das war Zweitausendelf!
Letztes Mal hatte ich zerknirscht beschrieben, wie meine Teenager-Tochter Durban und den internationalen Klimazirkus kritisch sieht, mit Blick auf ihre noch zu erwartende, lange und strahlende Zukunft. Nicht, dass hier Missverständnisse entstehen: wir sind ganz und gar nicht fatalistisch oder resigniert hier in Maastricht, im Herzen Europas. Im Reihenhaus Unfried wird nicht rumgeheult, sondern fröhlich in die Hände gespuckt und kräftig in das nachhaltige Bruttoglücksprodukt investiert. Nur eben sind die Erwartungen an die Politik bescheiden, an die eigene Nase allerdings gewaltig. Heute wird dementsprechend abgerechnet: der Ökosex-Jahresrückblick. Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Gebäudesanierung kostet Bürger bis zu 750 Milliarden Euro
Shell stellt erste Hauswärme-Studie vor. Die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich werden die privaten Haushalte milliardenfach belasten. Soll die jährliche Sanierungsrate von jetzt einem auf zwei Prozent des gesamten Gebäudebestandes verdoppelt werden, müssten bis 2030 rund 750 Milliarden Euro in die Gebäudesanierung investiert werden. Jedoch könnte dadurch der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen um bis zu 44 Prozent sinken.![]()
:: Die alte Weltklimapolitik ist bankrott
Wenn wir eine Weltkatastrophe noch verhindern wollen, dann darf die globale Temperatur nicht über zwei Grad Celsius gegenüber 1860, dem Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen, steigen. Diesen Beschluss fasste die Weltgemeinschaft bei der letzten Weltklimakonferenz in Cancun, Mexiko. Um 0,8 Grad sind die Temperaturen bereits gestiegen. Überschreiten wir die zwei Grad, kann das Weltklima irreversibel kippen.![]()
|
















