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Mit Windgas: Unabhängige Energieversorgung möglich

Die eigene Wärme und Stromversorgung selbst steuern – das wünschen sich fast zwei Drittel der Deutschen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Greenpeace Energy zeigt.

Möglich machen das sogenannte Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKW) im eigenen Keller, die gleichzeitig Wärme und Elektrizität produzieren.

„Die Betreiber von dezentralen Kraftwerken werden von Verbrauchern zu Produzenten – und damit zu aktiven Gestaltern der Energiewende“, erläutert Robert Werner, Vorstand von Greenpeace Energy.

Die Energie-Genossenschaft berät seit kurzem Gaskunden zum Einsatz dieser strom-erzeugenden Heizungen. Die geräuscharmen Mikro-BHKWs arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Der Vorteil für die Verbraucher: Sie können ihren kompletten Wärmebedarf und bis zu 80 Prozent des benötigten Stroms selbst erzeugen und sparen bis zu 40 Prozent CO2 ein.

Mikro-BHKWs meistern eine große Herausforderung der Energiewende: Sie machen Ökostrom speicherbar. Greenpeace Energy unterstützt diesen Trend mit einem Förderbeitrag. Kunden, die den neuen proWindgas-Tarif nutzen, finanzieren mit einem Teilbetrag den Ausbau der Windgas-Technologie.

Der Vorteil von Windgas

Im Sinne einer Stromversorgung ohne Atom und Kohle setzt Greenpeace Energy auf Windgas, das größtenteils aus Windstrom erzeugt wird. Es entsteht durch die Umwandlung in Wasserstoff, der ins Gasnetz eingespeist wird – einem Langzeitspeicher für erneuerbare Energien.

Windgas hat nichts mit Biogas zu tun – aus gutem Grund: Noch stehen Bioenergien häufig in Konflikt mit der Lebensmittelproduktion und gehen einher mit Massentierhaltung oder Intensivlandwirtschaft.

2011 erhalten Kunden des ProWindgas-Tarifes noch reines Erdgas. Bis dahin werden die ersten Erzeugungskapazitäten aufgebaut. 2012/2013 soll schrittweise der Anteil an erneuerbarem Wasserstoff beigemischt werden.

Quelle

Greenpeace | Michelle Bayona 2011

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