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Vorerst Baustopp im Salzstock Gorleben

“Die kleine Sensation ist da, nur keiner hat´s gemerkt.”

Nun gibt es einen Baustopp in Gorleben, aber die Ankündigung dieser Sensation findet sich versteckt auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) (siehe PM gestern Abend).

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke fasst es in die Worte: “Die kleine Sensation ist da, nur keiner hat´s gemerkt”. Wieder einmal, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), seien es nicht die politischen Entscheidungsträger gewesen, sondern engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer Klage zumindest den Weiterbau in Gorleben angehalten haben.

“Wir erwarten jetzt ein Handeln der politischen Klasse. Dieser Vorgang belegt, wie wichtig es ist, dass die interessierte Öffentlichkeit substantiellen Einfluss auf die Entscheidungsträger haben muss, wenn es um die Lagerung des Atommülls geht. Außerdem wird deutlich, dass bei einem neuen Gesetz die Klagemöglichkeit in einem verwaltungsrechtlichen Verfahren erhalten bleiben muss”, so Ehmke.

Die BI sieht bekanntlich als Vorbedingung für die Suche nach einer unterirdischen Atommülldeponie den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie und die Aufgabe des verbrannten Standorts Gorleben sowie eine öffentliche Debatte, in der die Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse zur Asse II und Gorleben einfließen müssen.

“Die Salzlinie ist dermaßen diskreditiert, dass schon deshalb ein Festhalten an Gorleben überflüssig ist”, so Ehmke.

Quelle

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg | Wolfgang Ehmke 2012

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