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01.10.2019

Heizsaison startet: Was Hauseigentümer prüfen sollten

Drei Maßnahmen fürs Optimieren der Heizung bieten sich jetzt besonders an. Denn sie haben ein großes Potenzial für geringere Kosten und CO2-Emissionen. Außerdem gibt es für zwei davon 30 Prozent Zuschuss vom Staat.

Auch wenn die Heizung nun wieder läuft, ist es noch nicht zu spät zum Sparen. Einige Dinge lassen sich sofort umsetzen; bei anderen können Sie zumindest mit dem Planen beginnen – und so noch in dieser Heizsaison profitieren. Dass es sich lohnt, zeigen einige Beispiele für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern.

1. Heizungsrohre dämmen

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind rund 20 Meter Rohr nicht gedämmt. Das nötige Material gibt es für 50 bis 200 Euro im Baumarkt und kann selbst angebracht werden. So lassen sich im Schnitt 1.000 kg CO2 und Kosten von 315 Euro pro Jahr vermeiden. Die Maßnahme kann sich also innerhalb nur eines Jahres rechnen.

2. Heizungspumpe tauschen

Alte Heizungspumpen verbrauchen unnötig viel Strom. Eine hocheffiziente Pumpe kostet inklusive Einbau durchschnittlich 300 Euro. Damit lassen sich fast 190 kg CO2 pro Jahr und Kosten von rund 100 Euro vermeiden. Es dauert also im Schnitt drei Jahre, bis sich der Pumpentausch rechnet. Die Förderung von 30 Prozent ist bei diesem Beispiel bereits berücksichtigt.

3. hydraulischer Abgleich

Mit einem hydraulischen Abgleich wird die Heizanlage optimal auf das Gebäude eingestellt. So gelangt genügend Warmwasser zu jedem einzelnen Heizkörper: nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Kosten liegen bei etwa 690 Euro. Die CO2-Emissionen sinken im Schnitt um fast 300 kg, die Heizkosten um 90 Euro pro Jahr. So rechnet sich der hydraulische Abgleich innerhalb von acht Jahren. Auch hier ist die Förderung von 30 Prozent bereits berücksichtigt.

Weniger Heizkosten und CO2 – auch für Mieter

Unsere 10 Tipps zeigen, dass es einige weitere Möglichkeiten gibt, um noch in dieser Heizsaison für einen geringeren Verbrauch von Heizenergie zu sorgen. Darunter viele, die sich auch für Mieter eignen und zudem kostenlos sind.

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Quelle   co2online gemeinnützige GmbH 2019

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