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Vor Lima und Paris: Wie weiter nach dem Scheitern des Kyoto-Protokolls?

Plädoyer für eine neue deutsche Klima-Außenpolitik. Die bisherige internationale Klimapolitik ist gescheitert. Ihr wichtigstes Ziel, den Klimawandel auf ein gerade noch zu verantwortendes Ausmaß zu beschränken, kann sie nicht verwirklichen. Von Lutz Wicke / Markus C. Schulte von Drach

Und die deutsche Klimapolitik, die maßgeblich für das bestehende Klimavertragswerk mitverantwortlich ist, hat – trotz großer Erfolge im eigenen Land – wesentlich zu diesem Scheitern beigetragen. Anstatt nun aus den Fehlern zu lernen, ist die deutsche Klima-Außenpolitik dabei, dieses Scheitern mit ihren Vorschlägen für die kommenden Klimakonferenzen in Lima und Paris fortzusetzen und festzuschreiben. Dabei existieren Ansätze, um die Weltklimapolitik mittelfristig doch noch Erfolg versprechend weiterzuentwickeln. 

Das Scheitern in konkreten Zahlen

Das Ziel der Weltklimapolitik, auf das sich die Weltgemeinschaft im Weltklimarahmenvertrag UNFCCC (Artikel 2) geeinigt hatte, ist: „eine gefährliche, von Menschen verursachte Störung des Klimasystems zu verhindern“. Um das zu erreichen, hatten die UN-Mitglieder 2010 einstimmig beschlossen, die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 auf maximal 2 Grad Celsius zu beschränken. Dazu müssten die Kohlendioxidemissionen weltweit drastisch gesenkt werden. 

Doch das lässt sich mit dem Kyoto-Protokoll und seinen Folgevereinbarungen ganz offensichtlich nicht erreichen: Wie wirkungslos die Weltklimapolitik und die bis dato 19 Weltklimakonferenzen (COPs) mit all ihren hochtourigen Verhandlungsaktivitäten bislang tatsächlich waren, lässt sich mit wenigen Zahlen aufzeigen: Der weltweite Kohlendioxidausstoß ist zwischen 1990 und 2013 von 21,9 auf 36 Milliarden Tonnen jährlich gestiegen. Das ist eine Zunahme der jährlichen Emissionen um 61 Prozent. Die Emissionen wachsen außerdem immer schneller. In den 90er Jahren lag die Zunahme von Jahr zu Jahr noch bei einem Prozent, seit 2000 sind es durchschnittlich knapp 3 Prozent[a]. 

Ein Zeitpunkt für die vom Weltklimarat IPCC 2007 ursprünglich bis 2010 geforderte Höchstemission –  also der sogenannte Peak, ab dem der Ausstoß wieder abnehmen soll – ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Das Wachstumstempo erhöht sich, 2019 werden die jährlichen Gesamtemissionen doppelt so hoch liegen wie 1990.[b] Bis 2040 werden sie nach IEA-Angaben nochmals um 20% steigen.[c] 

„Paris Protokoll“ – neuer Vertrag mit alten Fehlern

Auch der aktuelle Vorschlag Deutschlands für ein „Paris Protokoll“, das auf der Klimakonferenz in Paris 2015 paraphiert werden und 2020 in Kraft treten könnte, ist ungeeignet, die Erderwärmung aufzuhalten. Dieser Vorschlag[d], der mehr oder weniger im Einklang mit anderen Vorbereitungspapieren steht, wird eher zu einer Erwärmung um 4 Grad Celsius führen: Zwar sollen – anders als im Kyoto-Protokoll – alle Staaten Beiträge zum Klimaschutz leisten. Und die Bundesregierung strebt sogar rechtsverbindliche Verpflichtungen für alle Länder an. Dieser Vorschlag ist wegen des Einstimmigkeitsprinzips aber nicht durchsetzbar: Die USA und China etwa lehnen einklagbare Verpflichtungen und die Sanktionierung von Verstößen ausdrücklich und strikt ab[e]. 

Außerdem wird – anders als die Bundesregierung das suggeriert – international inzwischen ohnehin nur noch über sogenannte NDCs (Nationally Determinded Contributions), also über eher unverbindliche Beiträge, verhandelt statt über Verpflichtungen (Commitments) wie im Kyoto-Protokoll. Und selbst wenn sich die vom Bundesumweltministerium skizzierten Konturen des angestrebten Paris-Protokolls bei den Verhandlungen durchsetzen sollten – am Ende stünde zwar ein diplomatischer Erfolg in Form eines weiteren völkerrechtlichen Abkommens. Aber es wäre erneut ein zahnloser Tiger ohne die Kraft, das Klima wirklich zu schützen. Denn: Alle Grundkonstruktionsfehler des gescheiterten gegenwärtigen Systems blieben erhalten. 

Klingelbeutel-Prinzip statt gerechter Klimapolitik

  1. Zwar würden – endlich – alle Staaten nationale Klimaschutzbeiträge benennen und darauf hinwirken, sie einzuhalten. Es bliebe aber bei dem vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) schon 2009 kritisierten Prinzip des „Klimabazars“[f] oder „Klingelbeutels“. Ein Prinzip, das sich mit den Worten des Klimaexperten Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgeforschung (PIK) prägnant zusammenfassen lässt: „Jeder gibt so wenig, wie er kann“[g]. Es ist deshalb zu befürchten, dass die zugesagten Minderungsbeiträge vieler Staaten im Verhältnis zu den tatsächlich notwendigen Verringerungen der Emissionen weiterhin lächerlich gering ausfallen werden[h]. Und es ist zu erwarten, dass die angestrebte Orientierung der meisten Staaten am 2-Grad-Ziel weiterhin de facto rein deklaratorisch bleiben wird. Selbst das deutsche Umweltministerium befürchtet, dass in Paris „vor allem der Status quo der Minderungsmaßnahmen“ festgeschrieben wird.[i] Davor hat auch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP, schon 2013 gewarnt. Es würden dann weiterhin acht bis zwölf Milliarden Tonnen Kohlendioxidäquivalente pro Jahr zu viel in die Atmosphäre emittiert, um das 2-Grad-max-Ziel zu erreichen[j]. Dem renommierten Climate Action Tracker zufolge müssen wir bei den bisher angekündigten Minderungen vielmehr mit einer durchschnittlichen Temperatursteigerung von 3,7 Grad bis zum Jahr 2100 rechnen[k]. Die Wissenschaftler warnen sogar vor dem Risiko, dass es bei den internationalen Klimabemühungen zu einer Abwärtsspirale kommt und verstärkt Kohle eingesetzt wird. Deshalb sei sogar mit einer Erwärmung von fünf Grad zu rechnen. Die alles andere als „öko-radikale“ Internationale Energieagentur befürchtet einen „disastrous climate change“ mit einem Temperaturanstieg um 6 Grad und mehr.[l]
  2. Selbst wenn wirklich ambitionierte nationale Klimaschutz-Beiträge angeboten würden: Über lange Zeiträume können sie aus ökonomischen und politisch-wahltaktischen Gründen oft nicht eingehalten werden. (Auch deshalb sind die von Obama und Xi Jinping am 12.11.14 angekündigten Reduktionen der USA bis 2025 bzw. die Begrenzung des chinesischen Treibhausgasaustoßes ab 2030 bestenfalls hoffnungsvoll stimmende Muster ohne viel Wert[m], die allerdings die Chancen auf das Paris Protokoll erhöhen.) Außerdem werden Verstöße gegen Klima-Zusagen nicht sanktioniert. Ein Klimaregime, das wie das Kyoto-Protokoll auf der Summe freiwilliger nationaler Verpflichtungen aufbaut, kann deshalb nicht gewährleisten, dass das Ziel erreicht wird, muss also scheitern.
  3. Im angestrebten Paris-Protokoll fehlt weiterhin ein wirksames Preis- und Kosten-System mit automatischen Anreizen, das alle Staaten und jeden Einzelnen weltweit dazu bewegen würde, sich ausreichend klimafreundlich zu verhalten.
  4. Es fehlt darüber hinaus die verbindliche Einbindung aller Länder in einen gemeinsamen maximalen Emissions-Rahmen. Deshalb werden auch noch so engagierte regionale, deutsche und europäische Maßnahmen nichts nutzen.[n] Wird der Ausstoß von Treibhausgasen an einem Ort verringert, führt dies in der Regel zu mehr Emissionen an anderen Stellen und Regionen, die die Erfolge zunichte machen[o].
  5. Außerdem löst das „Klingelbeutel“-System in keiner Weise das Problem der Ungerechtigkeit in der Weltklimapolitik, selbst wenn der bereits beschlossene Grüne Klimafonds und weitere Hilfsmechanismen tatsächlich funktionieren sollten. Die Menschen werden weltweit weiterhin höchst unterschiedlich unter Klimaschäden leiden und deutlich unterschiedliche Pro-Kopf-Mengen an Kohlendioxid kostenlos in die Atmosphäre blasen.

Das klimapolitische Scheitern wird also durch Konzepte wie das Paris-Protokoll perpetuiert – der Marsch in die Klimakatastrophe wird so fortgesetzt. 

Deutschlands Möglichkeiten – Deutschlands Verantwortung

Weshalb sollte man vor diesem Hintergrund für eine mittelfristige Generalrevision der deutschen Klima-Außenpolitik plädieren? 

Die deutsche Klima-Außenpolitik und die beratenden Experten etwa des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) und des Potsdam Instituts (PIK) haben bereits in der Vergangenheit viel zu den bisherigen diplomatischen und wissenschaftlichen Fortschritten beigetragen: Sie waren wesentlich beteiligt an der Entwicklung und rechtlichen Verankerung des Klimarahmenvertrages (1992), des Kyoto-Protokolls (1997), des Zwei-Grad-max-Ziels (2005/2007/2010), sowie an den Berichten des Weltklimarates IPCC und der Aufklärung der internationalen Öffentlichkeit. 

Die Politiker und Experten waren demnach bisher schon in der Lage, klimadiplomatisch viel zu bewegen. Sie könnten und sollten die Verantwortung dafür übernehmen, nun auch die Grundlagen für die notwendigen substantiellen Verbesserungen in der Klimapolitik zu schaffen, um zumindest mittelfristig die Schäden durch die Erderwärmung zu begrenzen. 

Dabei sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  1. Nach dem 2013 beschlossenen Fahrplan für die Weltklimapolitik kann Deutschland aus dem in Richtung Paris-Protokoll fahrenden Klimazug nicht mehr aussteigen. Auch bleibt ein auf dem Klimarahmenvertrag basierendes Protokoll zur langfristigen Sicherung des völkerrechtlichen Unterbaus jedweder weiteren Klimapolitik unerlässlich. Es muss jedoch versucht werden, das Protokoll mit der größtmöglichen Substanz anzureichern. Zugleich muss man sich aber auch eingestehen, dass es nicht dazu führen wird, das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen.
  2. Daraus ergibt sich eine äußerst schmerzliche Konsequenz für alle Nationen, auch für Deutschland: All ihre Schadens-Szenarien, die für einen maximalen Temperaturanstieg um bis zu maximal 2 Grad entwickelt wurden, sind obsolet. Die Erderwärmung wird bis 2100 eher bei plus vier Grad liegen. Welche katastrophalen Folgen das haben kann, haben Weltbank und PIK umfassend aufgezeigt[p]. Bis 2300 droht sogar eine Zunahme von acht bis zwölf Grad – mit dann noch schlimmeren Klimaschäden, wie vom IPCC veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen[q]. Und es ist völlig unverständlich, wieso diese Ergebnisse weitgehend ignoriert werden. „Jeder rette sich, so gut er kann“ – das ist die Devise, die aus der Erkenntnis folgt, dass auch das Paris-Protokoll ein Fehlschlag sein wird. Jeder Staat muss sich jetzt selbst schützen vor den Folgen des ungebremsten Klimawandels. Zugleich bedarf es solidarischer Hilfe für Menschen in jenen Regionen und Ländern, die schwere Schäden erleiden werden oder untergehen. Und zwar weitaus mehr als bislang international diskutiert wurde. Wer betroffen sein wird, lässt sich aus dem World-Bank-Report leicht ermitteln.[r]
  3. Trotz des zu erwartenden Tiefschlages in Paris: Es darf keine klimapolitische Kapitulation geben: Und eine mittelfristige Überholung und Veränderung der Weltklimapolitik ist auf der bestehenden völkerrechtlichen Basis ja möglich. Auf diese Aufgabe hatte sich die Völkergemeinschaft im Artikel 9 des Kyoto-Protokolls sogar verpflichtet, jedoch versäumt, sie zu erfüllen. Das dort festgelegte Vorgehen ist und bleibt aktuell: (1) „Review“: Es muss vorurteilsfrei überprüft werden, inwieweit mit den Instrumenten des Klimarahmenvertrages und des Kyoto- oder Paris-Protokolls tatsächlich gefährliche Störungen des Klimasystems verhindert werden können. (2) „Appropriate Actions“: Es muss ein System realitätsnaher und prinzipiell durchsetzbarer Maßnahmen konzipiert werden, mit denen tatsächlich noch eine Chance besteht, die Treibhausgaskonzentration in der Erdatmosphäre zu stabilisieren und später zu senken. Und zwar ohne die oben genannten grundsätzlichen Strukturfehler des Kyoto- und des Paris-Protokolls.
  4. Es existieren bereits mehrere vielversprechende Ansätze, die die Basis einer deutlich besseren deutschen und internationalen Klimapolitik bilden können. Vorgeschlagen wurden sie unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel[s], von der OECD[t], dem WBGU[u], der Internationalen Energieagentur IEA[v], von Wissenschaftlern wie Hans Joachim Schellnhuber[w], Lutz Wicke[x], Daniel Klingenfeld[y] und Ottmar Edenhofer[z] vom PIK und von einer Reihe internationaler Umweltökonomen[aa]. Alle diese Vorschläge sind sich in einem Punkt einig: Um das Klimaziel zu erreichen, müssen im Weltklimasystem die marktwirtschaftlichen Anreize stark ausgeweitet werden. So müsste eine mittelfristig fortentwickelte Klimapolitik wirkungsvolle marktorientierte Zertifikats- oder Abgabenelemente enthalten. Auch Ottmar Edenhofer, unumstrittener „Doyen“ der internationalen Klimaökonomen und Experte des IPCC, stellte schon 2009 klar: „Für eine illusionslose Klimapolitik ist entscheidend: Ohne ein globales Emissionshandelssystem kann das Klimaproblem nicht gelöst werden – weder die Förderung erneuerbarer Energien noch der Ausbau der Kernenergie noch nationale oder regionale Alleingänge können daran etwas ändern.“[bb] Das gilt auch für den verstärkten Einsatz von Erdgas anstelle von Kohle oder Öl – Erdgas, das zum Beispiel weltweit zunehmend mit dem Fracking-Verfahren gewonnen wird.[cc]
  5. Überraschende Unterstützung haben die Fachleute kürzlich von Frankreichs Präsident Francois Hollande erhalten. Der Gastgeber des Pariser UN-Gipfels im kommenden Jahr rief bei der New Yorker Klimakonferenz 2014 sogar zur klimapolitischen „Revolution“ auf. Die Erderwärmung könne man nur begrenzen, wenn es „eine neue Ökonomie gibt“.[dd] Eine, in der das Abladen von Treibhausgas in der Atmosphäre einen Preis hat. Mit anderen Worten: Hollande forderte eine weltweite Steuer auf Kohlendioxid.[ee] Man darf gespannt sein, wie diese aussehen und durchgesetzt werden soll.

Jenseits von Paris 2015: Alternativen gegen den klimapolitischen Super-GAU

Eine Generalrevision der Klimapolitik kann aber nicht damit beginnen, sich sofort auf ein bestimmtes globales Emissionshandelssystem oder eines mit einer Kohlendioxidabgabe festzulegen. Es müssten zwei oder mehr Vorschläge entwickelt werden, bei denen man davon ausgehen kann, dass die Staatengemeinschaft sie prinzipiell akzeptieren kann. Sie sollten aber auf den existierenden, teilweise bereits weit entwickelten pragmatischen Vorschlägen basieren und die oben beschriebenen wichtigsten Strukturfehler des UNFCCC/Kyoto-/Paris-Protokolls überwinden. Dann könnten sie in Richtung einer größtmöglichen Schadensbegrenzung führen. 

Es besteht bisher kein Anlass zur Hoffnung, dass die Konferenz in Paris 2015 etwas anderes bringen wird als eine weitere Enttäuschung, versteckt hinter vorgetäuschter Aufbruchstimmung und pathetischen Aufrufen zur Rettung der Welt. Ein Paris-Protokoll wie es sich abzeichnet, ist nicht geeignet, den Klimawandel zu bremsen, geschweige denn zu verhindern. Die zu erwartenden freiwilligen und völlig unsicheren Minderungsbeiträge aller Staaten werden zu einer unzureichenden, desillusionierenden Gesamtsumme führen. Deshalb ist die Klimaschutz-Community gefragt: Sie sollte sich auf der Basis des bereits bestehenden Klimaschutz-Völkerrechts schnellstmöglich alternativen Wegen zuwenden, die tatsächlich den Klimawandel wirksam bremsen können. 

Wichtige Konzepte mit umfassenderen Preis- und Emissionshandelslösungen existieren bereits. Gerade die bislang besonders engagierten deutschen Klimapolitiker und -wissenschaftler sind gefordert, international annehmbare Vorschläge vorzubereiten, die dann über eine neue deutsche Klima-Außenpolitik eingebracht werden könnten. Es steht in ihrer Macht – deshalb stehen sie in der Verantwortung, es auch zu tun. Vielleicht lässt sich dann wenigstens der nach Paris drohende klimapolitische Super-GAU verhindern: Ein weiterhin nahezu ungebremst fortschreitender Klimawandel – weit, sehr weit über 2020 hinaus!

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Literaturquellen und Endnoten

[a]   Angaben basieren auf: Global Carbon Project – Global Carbon Budget 2014 (Executive Summary 21.9.2014)

[b] Global Carbon Budget 2014 (Illustration: Persistent Growth Globally)

[c] IEA: World Energy Outlook 2014

[d] BMUB (2014): Stand 3.Juni 2014. Hintergrundinformationen zur Fortsetzung der Verhandlungen eines Klimaschutzabkommens.  www.bmub.bund.de/…/klimakonferenz_bonn_hintergrund_bf.pdf

C2ES (Center for Climate and Energy Solutions): Toward 2015 – An International Dialogue. Report of th Co-Chais. October 2015. http://www.c2es.org/docUploads/toward-2015-report-of-co-chairs.pdf

[e] UNFCCC 2014: U.S. Submission on Elements of the 2015 Agreement. Bonn June 2014

taz: Vorbereitung der Klimakonferenz. Die Welt retten, aber ohne Zwang www.taz.de/!140407/ 15.06.2014

[f] WBGU (2009): Kassensturz für den Klimavertrag – Der Budgetansatz. Sondergutachten Berlin 2009

[g] Schellnhuber, H.J  27.04.2010, PIK-Pressemitteilung –  https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2010/globale-emissionsbegrenzung-gleiche-pro-kopf-emissionsrechte-und-201epeak-and-trade201c-emissionshandel-fuer-die-2b0max-klimastrategie

[h] Schellnhuber, H.J.: In weiser Voraussicht hat der deutsche Top-Klimaforscher in einem FAZ-Gespräch im Dezember 2011 nach der Klimakonferenz in Durban, als die Grundlagen für das Paris Protokoll gelegt worden sind, in etwa unheilschwanger gefragt: „Und was ist, wenn es sich nur um ‚nen Appl’ und ‚nen Ei’ – Beiträge handelt?“

[i] BMUB (2014)

[j] UNEP 2013: The Emissions Gap Report 2013. Executive summary. www.unep.org

[k] Climate Analysis/PIK/ECOFYS 2013: Climate Action Tracker – Report 2013. Analysis of current greenhous gas emission trends. Potsdam/Brussels.

[l] IEA: World Energy Outlook 2011, S. 40, S. 3.

[m] Schulte von Drach, M.C.: Klimawandel – Große Ziele, ganz unverbindlich. sz.de/1.2216802, 12.11.14

[n] Edenhofer, O./Kalkuhl, M.(2009): Das “Grüne Paradoxon” – Menetekel oder Prognose. PIK Potsdam 2009. in: Beckenbach u.a. (Hrsg.) ´Jahrbuch Ökologische Ökonomik, Band 6´ S. 115-151. Marburg (siehe das entsprechende Originalzitat in Fußnote w.

[o] Sinn, H.W. (2008/2012): Das grüne Paradoxon. Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik / „The green paradox“

[p] World Bank / PIK (2012): 4° Turn Down the Heat. Why a 4° Warmer World must be avoided. Wash ington

World Bank / PIK (2013): Turn Down the Heat: Climate Extremes, Regional Impacts, and the Case for Resilience http://documents.worldbank.org/curated/en/2013/06/17862361/turn-down-heat-climate-extremes-regional-impacts-case-resilience-full-report

[q] IPCC (2013): Fifth Assessment Report.  Working Group I Contribution to the IPCC Fifth Assessment Report Climate Change 2013. The Physical Basis. Siehe zu diesen Forschungsergebnissen die Übersicht TS 15.

[r] World Bank /PIK (2012 und 2013)

[s] Merkel, A. (2007): Neues Modell vorgeschlagen – Merkel bastelt an Kyoto II. www.handelsblatt.com 30.8.2007 (http://www.handelsblatt.com/politik/international/neues-modell-vorgeschlagen-merkel-bastelt-an-kyoto-ii/2854848.html,

Merkel, A. (2013): Rede anlässlich des Petersberger Klimadialogs IV „Shaping the Future“, 6.Mai 2013.  http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2013/05/2013-05-06-merkel-petersberger.html

[t] OECD (2009):The Economics of Climate Change Mitigation: Policies and Options for Global Action Beyond 2012

[u] WBGU (2009): Kassensturz für den Klimavertrag – Der Budgetansatz. Sondergutachten Berlin 2009

[v] IEA (2008/2011):   Energy Technology Perspectives, Paris 2008. / World Energy Outlook 2011.

IEA (2013): Redrawing the Energy Climate Map – World Energy Outlook 2013 – Special Report. Nov. 2012.

[w] Schellnhuber (2009) und Wicke/Schellnhuber/Klingenfeld (nachfolgende Fußnote)

[x] Wicke, L./ Schellnhuber, H.J./Klingenfeld, D. (2010): Nach Kopenhagen: Neue Strategie zur Realisierung des 2°max-Klimazieles (available in English too at PIK). PIK-Report 116. Potsdam  http://www.pik-potsdam.de/research/publications/pikreports/.files/pr116.pdf

[y] Klingenfeld, D. (2012): On Strategies for Avoiding Dangerous Climate Change: Elements of a Global Carbon Market. LIT: Münster. Und Wicke/Schellnhuber/Klingenfeld (2010)

[z] Edenhofer, O., C. Flachsland, G. Luderer (2009a): A Global Contract Based on Climate Justice. www.oekosozial.at/uploads/tx…/Climate_Justice.pdf‎ und

Edenhofer, O./ Lotze-Campen, H. (2010) / Reder, M. / Wallacher, J. (Herausgeber) (2010): Global aber gerecht. München. Unter Mitarbeit von Bornhorst, B.,/Füssel, M./Gösele, A. /Knopf, B../Kowarsch, M./Loster,T./ Müller, J./ Popp, A./ Dirk Reinhard, D./Anika Schroeder, A./ Katrin Vohland, K.

[aa] Statement 2013: (Bowring,  J./Cramton, P./Dion, S./Laurent, E./Ley,E./Ockenfels, A./Stoft, S./Tans, P.) Towards a Global Carbon Price Commitment. www.pricecarbon.info

[bb] Edenhofer/Kalkuhl 2009

[cc] PIK (2014): https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/erdgas-boom-kann-den-klimawandel-nicht-verlangsamen

[dd] Hollande, F.: Von Nick Reimer wörtlich zitierte Äußerungen bei einer Pressekonferenz mit Ban Ki Moon und dem peruanischen Präsident Humala am 23.9.14 in New York. Siehe Fußnote z.

[ee] Reimer, N.: Die gekaufte Revolution. Klimaretter.info. 23.9.2014.

bigstock | Alexandr79Prof. Dr. Lutz WickeMarkus C. Schulte von Drach
Quelle

Prof. Dr. Lutz Wicke Institut für UmweltManagement (IfUM) 2014 | Dr. Markus C. Schulte von Drach 2014 | Lutz Wicke ist Direktor des Instituts für UmweltManagement an der ESCP Europe Berlin. Markus C. Schulte von Drach ist Redakteur für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft bei Süddeutsche.de

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