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:: Schützen ist preiswerter als zerstören
In dieser Woche wurde bekannt, dass der Klimawandel für die Menschheit viel teurer werden wird als bisher angenommen. Bislang hatte die UNO jährliche Kosten zwischen 50 und 170 Milliarden Dollar errechnet. Nun aber haben gleich drei international renommierte wissenschaftliche Institute errechnet, dass die Kosten mehr als das zehnfache betragen werden. Die Horror-Rechnung kommt rechtzeitig vor der Klima-Konferenz im Dezember in Kopenhagen. Ein Weckruf!![]()
:: Umwälzung der Erde – Konflikte um Ressourcen
„Seal a Deal“ – schließt einen Pakt zur Rettung der Welt! Der Generalsekretär der Vereinten Nationen meinte es ernst: Die Weltwirtschaft müsse sauberer, grüner und nachhaltiger werden; sie sei zu schmutzig, zu schwarz und nicht zukunftsfähig. Er suchte Unterstützung für seine Vertragsidee dort, wo er starke Verbündete vermutet – in der Wirtschaft. Vorwort von Professor Udo E. Simonis zu "Umwälzung der Erde - Konflikte um Ressourcen" - Jahrbuch Ökologie 2010.![]()
:: Kippelemente bleiben „heißes“ Thema
Der Fachartikel „Tipping elements in the Earth’s climate system“ („Kippelemente im Klimasystem der Erde“) gehört im Bereich Geowissenschaften zu den meist zitierten der vergangenen zwei Jahre. Das Medienunternehmen Thomson Reuters hat den im Februar 2008 im Magazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ erschienenen Artikel als „New Hot Paper“ identifiziert.![]()
:: Europaweite Kampagne zur Luftverschmutzung
Eine der umfassendsten Überwachungskampagnen in Europa ermöglicht Umweltschützern, gegen Luftverschmutzung vorzugehen. Insgesamt 20 Forschungsteams aus ganz Europa haben Messstationen in der Île-de-France (einer Region, die das Pariser Stadtgebiet mit einschließt) eingerichtet, um Quellen für bestimmte Verschmutzungen in der Stadt zu ermitteln. Sie wollen diese mithilfe verschiedener Methoden, wie bodengestützte Beobachtungen an dauernd beobachteten Standorten, quantitativ erfassen und beschreiben.![]()
:: Technik zur Abwasseraufbereitung stark verbessert
Einsatz von Licht und Strom soll Industrieabwässer reinigen. Forscher an der Universität Lakehead haben eine vielversprechende Wasseraufbereitungstechnik entwickelt. Eine Kombination von photokatalytischen und elektrochemischen Verfahren bzw. der Einsatz von Licht und Strom beim Neutralisieren von Verschmutzungen versprechen eine Reinigungswirkung von über 90 Prozent. Das neu entwickelte Verfahren soll bereits in zwei Jahren Marktreife erlangen.![]()
:: Rhein im Durchschnitt 3°C wärmer als vor 100 Jahren
Die Rheintemperatur an der deutsch-niederländischen Grenze liegt inzwischen drei Grad über dem natürlichen Niveau. Zwei Grad resultieren aus den Abwärmeeinleitungen (überwiegend aus Kraftwerken) entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse, ein Grad ist bereits auf den Klimawandel zurückzuführen.![]()
:: Kopenhagen-Klimabericht: „Nicht-Handeln ist nicht zu entschuldigen“
Wichtige Klimaindikatoren wie die globale Durchschnittstemperatur, der Meeresspiegelanstieg und Extremwetter-Ereignisse bewegen sich bereits außerhalb der Muster natürlicher Variabilität, innerhalb derer sich die moderne Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt haben. Das geht aus einem Bericht hervor, den führende Klimawissenschaftler am heutigen Donnerstag in Brüssel in Vorbereitung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember vorstellten. Die Übersicht über aktuelle Forschungsergebnisse zum Klimawandel wurde dem dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen, dem Gastgeber der Weltklimakonferenz, übergeben.![]()
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