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:: Forscher der Universität Hohenheim wollen die Wüste ausbremsen
Projekt SuMaRiO will Agrarwirtschaft mit Bewässerungsanlagen fördern. Weniger Wasser, mehr Sand: Im Nordwesten Chinas breitet sich die Wüste immer weiter aus und bedroht das Leben in den dicht bevölkerten Oasen entlang des Flusses Tarim. Im Rahmen des Forschungsprojektes SuMaRiO untersuchen Wissenschaftler der Universität Hohenheim nun, wie sich dieser Trend aufhalten lässt. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit rund 1,4 Millionen Euro – und macht es damit zu einem Schwergewicht der Forschung an der Universität Hohenheim.![]()
:: Boden: Der letzte Dreck?
Den Boden unter uns treten wir mit Füßen und nennen ihn oft abwertend Dreck. Dabei leben wir alle von den 20 bis 30 Zentimetern dieses „letzten Drecks“. Ohne fruchtbare Böden keine Zivilisation: kein Wein und kein sauberes Wasser, kein Brot und keiÂne Butter, kein Mehl und kein Mahl, kein Rasen und keine Rose, keine Flora und keine Fauna. Doch die Böden befinden sich in einer schleichenden Krise. Es ist die am meisten unterschätzte Krise unseÂrer Zeit. Der Boden ist das vergessene MeÂdium – auch in der Umweltpolitik.![]()
:: Schädigt der Ozean die Ozonschicht?
Trotz internationaler Abkommen zum Schutz der Ozonschicht schließt sich das Ozonloch erwartungsgemäß nur sehr langsam. Vorhersagen über die weitere Entwicklung sind unter anderem deshalb sehr schwierig, weil die Rolle von Spurengasen natürlichen Ursprungs beim Ozonabbau noch unbekannt ist. Mit einer umfangreichen Messkampagne im Südchinesischen Meer wollen Wissenschaftler aus Europa und Malaysia diese Prozesse genauer untersuchen. Ein zentraler Teil der Kampagne sind Messungen am Übergang von Meer und Atmosphäre. Ausgeführt werden sie mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE unter Fahrtleitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).![]()
:: Mehr Sicherheit für die Trinkwasserqualität in Gebäuden
Änderungen der Trinkwasserverordnung schützen besser vor Legionellen und Stoffen aus Installationsmaterialien. Mehrere Neuerungen in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) stärken die Qualitätsstandards für Trinkwasser. Im Fokus stehen die Trinkwasser-Installationen in Gebäuden. Diese dürfen die Qualität des Trinkwassers nicht beeinträchtigen.![]()
:: Wie entstand das erste arktische Ozonloch im Frühjahr 2011?
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat enträtselt, wie im vergangenen Frühjahr das erste Ozonloch über der Arktis entstand. Die umfassende Analyse des ungewöhnlich hohen Ozonabbaus im März/April 2011 wurde jetzt vorab in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Nature“ veröffentlicht. "Das Ozonloch über der Arktis war nicht nur das Ergebnis einer Kombination vergangener Umweltbelastungen durch Luftschadstoffe, seine Entstehung hängt auch mit langfristigen Veränderungen im Klimasystem zusammen", fasst Dr. Markus Rex, Potsdamer Atmosphärenphysiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, ein zentrales Ergebnis der Studie zusammen.![]()
:: Klimawandel: Weltweites Risiko für Tiere und Pflanzen
Steigt die Mitteltemperatur statt um zwei Grad um drei Grad oder mehr, können sich die Folgen in vielen Regionen drastisch verschärfen. Der Klimawandel birgt ein Risiko für Ökosysteme auf allen Kontinenten. Wie groß die Gefahr für Tiere und Pflanzen ist, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt in einer neuartigen Analyse weltweit ermittelt.![]()
:: Neues von der Ausredengesellschaft
Mein großes Thema ist ja bekanntlich die heitere Ausredengesellschaft, die an ihre eigenen Ausreden glaubt. Wenn es darum geht, das Offensichtliche nicht zu tun und/oder das ökologischere Produkt nicht zu kaufen, fällt unserer Gesellschaft nämlich so einiges ein. Entweder sind wir technisch noch nicht so weit (Elektroauto), oder es ist alles viel zu teuer (Elektroauto) oder der Verzicht auf das vertraute, viel bessere Produkt ist unzumutbar und reine Schikane (Glühbirne). Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Studie zur kleinen Eiszeit: Geringe Sonnenaktivität kühlt das Klima nur unwesentlich ab
Die schwächelnde Sonne war nicht der bestimmende Faktor für die kleine Eiszeit. Vor allem Vulkanausbrüche sowie eine geringere Menge von Treibhausgasen in der Atmosphäre haben entscheidend zu dieser Phase kühleren Klimas im 16.und 17. Jahrhundert beigetragen, wie eine kürzlich erschienene Studie zeigt. Entsprechend kann von einer geringen Sonnenaktivität, wie sie von einigen Forschern für die kommenden Jahrzehnte erwartet wird, keine spürbare Abkühlung für das vom Menschen mit seinen Treibhausgas-Emissionen aufgeheizte Erdklima erwartet werden.![]()
:: Trittbrettfahrerei ahnden: Spieltheorie zeigt Möglichkeiten für Klimaverhandler
Bei allen internationalen Bemühungen zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen sind Trittbrettfahrer ein Problem. Einen neuen Lösungsansatz für den Umgang mit solchen Staaten zeigt eine Studie aus der ökonomischen Spieltheorie auf, die diese Woche in der renommierten US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wird. Zumindest auf dem Papier ist es möglich, ein höheres Maß internationaler Zusammenarbeit zu erreichen, so ermittelten Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.![]()
:: Die Arktis - Frühwarnsystem für den Klimawandel
Die Erde erwärmt sich durch den anthropogenen Ausstoß von Treibhausgasen, allen voran Kohlendioxid. So war das Jahrzehnt 2000-2009 die bisher wärmste Dekade seit dem Beginn der instrumentellen Messungen 1850. Die Arktis ist in vielerlei Hinsicht eine Art Frühwarnsystem für den globalen Klimawandel. Die Nordpolarregion ist beispielsweise die Gegend auf der Erde, die sich während der letzten Jahrzehnte am schnellsten erwärmt hat. Die Folgen sind unübersehbar. So hat sich das als Packeis bekannte arktische Meereis außergewöhnlich schnell zurückgezogen. Ein Gastkommentar von Mojib Latif![]()
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