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01.09.2018

Franz Alt: TV Comeback

AUTOFAHREN IST HEILBAR - Autos raus aus den STÄDTEN | Transparenz TV: LIVE TV-Sendung - Montag, 3. September 2018, um 20:30 Uhr im K-Salon, Bergmannstrasse 54 (Nahe U-Südstern) - 10961 Berlin | Kostenlose Platzreservierung

Kurz nach seinem 80.Geburtstag und 15 Jahre nach seiner Pensionierung bei der ARD startet Franz Alt seine zweite Fernsehkarriere. Der frühere Leiter und Moderator von „Report Baden-Baden“ moderiert ab Montag, den 3. Sept. jede Woche eine eigene TV-Sendung im Internet-Sender TRANSPARENZ TV.

„Spätestens jetzt im Hitzesommer 2018 wird jedermann klar, dass die Zeit reif ist für eine hundertprozentige Energiewende. Das Solarzeitalter beginnt, die Sonne gewinnt. In spätestens zwei Jahrzehnten ist die ganze Welt erneuerbar“, sagt der Fernsehjournalist Franz Alt und fügt hinzu: „Wenn die Berliner Regierung die Energiewende verschläft, dann müssen die Bürger in dieser Überlebensfrage selbst aktiv werden und zeigen wie´s geht. Dazu werden wir anstiften.“ 

Franz Alt wirbt seit dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 weltweit für alternative Energien, hat dazu viele Bücher publiziert, die in 21 Sprachen eine Auflage von über drei Millionen erreicht haben. Alt hat für seine Arbeit viele Preise erhalten und ist der am meisten ausgezeichnete deutsche Fernsehjournalist. So erhielt er neben vielen anderen Preisen den Deutschen Solarpreis, den Europäischen Solarpreis und den Welt-Windenergie-Preis.

Das Format trägt den Titel „Franz Alt“ und greift klassische Themen der Energiewende, des Klimaschutzes aber auch weitergehende politische Fragen auf. Immer im Sinne einer kritischen Gegenöffentlichkeit, dessen wichtig Stimme Franz Alt ist.

 

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Thema der Sendung 

AUTOFAHREN IST HEILBAR - Autos raus aus den STÄDTEN | Nach wie vor gibt es eine auf die Autos fixierte Stadtplanung und Privilegierung der Autofahrer. Verkehrsforscher Andreas Knie weist darauf hin, dass in Berlin die Autofahrer auf 92 % der Fläche kostenlos parken. Anwohner zahlen für bewirtschaftete Parkfläche nur 10,20 € pro Jahr, also praktisch nichts. Dabei kostet ein Autostellplatz pro Jahr in der Bewirtschaftung zwischen 3500 und 5500 €. Andere europäische Städte haben das Prinzip: Raus mit dem Auto! Warum fordert das in Deutschland und Berlin fast niemand? 

Jeden Tag wird in Deutschland dagegen die Fläche von 70 Fußballfeldern für Verkehr vernichtet. Es gibt in keine Verkehrspolitik, sondern nur eine Pro-Autopolitik. In Berlin werden immer mehr Autos zugelassen, inzwischen sind 1,2 Millionen Pkw unterwegs. Würde man diese Fahrzeuge durch gemeinschaftlich genutzte Autos ersetzen, bräuchte man für die gleiche Verkehrsleitung nur 41.000 Wagen.

Es braucht eine Verkehrswende und in Berlin könnte man anfangen, indem man zumindest die Verbrenner verbannt. Gelingt dies nicht, so wird die Energiewende an den Autos scheitern. Davon ist Andreas Knie überzeugt. Aber warum gelingt in Deutschland nichts?

  • Moderation: Franz Alt | Gast: Prof. Dr. Andreas Knie ist Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Hochschullehrer an der TU Berlin. 
  • Sie können als Zuschauer/in auch live im K-Salon in Berlin dabei sein - Platzreservierung

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Was ist TRANSPARENZ TV? 

Weltweit gibt es Bestrebungen, staatlich unabhängige audio-visuelle Medien-Plattformen auf die Beine zu stellen. Democracynow ist ein solches Beispiel oder die Young Turks in den USA. Die Motivation ist immer ähnlich: Es gibt staatlich finanziertes Fernsehen, welches sich als Teil des Systems versteht und ein entsprechendes „Staatsfernsehen“ mit entsprechender Regierungspropaganda produziert. Das ist in Deutschland nicht anders. Mehr als 6 Milliarden € fließen den Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten durch eine Zwangsabgabe (GEZ) zu. Folglich fühlt sich das ÖR-Fernsehen als Teil des Staatsapparates, weil dieser das Überleben garantiert. Eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit Staat und Regierung ist deshalb nicht zu erwarten. Dies hat in Deutschland in den vergangenen Jahren zu einer schwer erträglichen Hofberichterstattung für die Regierung geführt; die Opposition wird dagegen gemaßregelt. 

Transparenz 

Wir brauchen Transparenz, um dies zu erkennen, damit in Folge eine Änderung verlangt werden kann. Wenn man das, was gerade passiert, richtig durchleuchtet, ist sehr schnell zu erkennen, in wessen Interesse dies geschieht. Und dies ist meist nicht im Interesse der Bürger/innen.

An diesen Problemen wird Transparenz TV ansetzen. Wir wollen ein wirklich kritisches TV Programm gestalten. Kritisch mit der Regierung und kritisch mit dem System. Wir stehen an der Seite der Bürger/innen und interessieren uns für dessen Belange. Wir werden eine Plattform bieten jenseits von Lifestyle und Freak-Shows der Extreme. Denn es gibt für die Menschen viele Probleme, Erfahrungen und Belange, die es wert sind, publiziert zu werden.

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Quelle   Transparenz TV: Thomas Link, Frank Farenski Film, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, Telefon: 0171 / 53 1 99 27,  E-Mail: link@newslab.de | Internet: www.transparenztv.com

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